TY - CHAP A1 - Mertens, Volker A2 - Gross, Arthur A2 - Schiewer, Hans-Jochen T1 - Geschichte und Geschichten um den Gral T2 - Kulturen des Manuskriptzeitalters : Transatlantische Studien zu Mittelalter und Früher Neuzeit N2 - (...) [A]llein die Tatsache, daß die Überlieferung der kryptischen Anspielungen keine auffälligen Defizite aufweist, deutet darauf, daß sie nicht in ihrem Informationswert verstanden wurden (was auch außerhalb von Wolfram [von Eschenbachs] Heimat kaum möglich war), sondern in ihrem Funktionswert: als eigenwilliger verificatio-Topos, als Fenster zur ‚Mikro-Realität’. Neben den fiktionalen topischen Räumen der Artus- und Gralwelt, der Herbeizitierung des Orients aus anderen literarischen Gattungen steht also der konstruierte Raum einer ‚Autorwelt’. Um die ‚Fenster’-Technik des Erzählers in ihrer Funktion genau zu verstehen, (...) [wirft Volker Mertens] zunächst einen Blick auf die Tradition vergleichbarer Anspielungen. Sie sind dem deutschen arthurischen Roman fremd; (...) man findet sie jedoch bei Heinrich von Veldeke im ‚Eneasroman’ mit dem sog. ‚Stauferpartien’ im Fall der Auffindung des Pallas-Grabes durch Kaiser Friedrich (...) sowie mit dem Bezug des finalen Festes auf den Mainzer Hoftag Barbarossas im Jahre 1184 (...). KW - Wolfram / Parzival KW - Gral KW - Artusepik Y1 - 2004 UR - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27535 UR - http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:hebis:30:3-275353 SN - 3-89971-161-0 VL - 2004 SP - 237 EP - 258 PB - V und R Unipress CY - Göttingen ER -