"Was hat man dir du armes Kind, getan" : über Literatur aus dem Rechner

Es soll engeführt werden auf etwas, das man - vielleicht erscheint die Formulierung paradox - eine Veränderung in der "Semantik des Zufalls" nennen könnte, die durch seine Anwendung in diversen poetischen Verfahren stattgefunden hat. Der Zufall selbst ist ohne Semantik, hat per definitionem keinen Sinn, er ist das sinnlose Ereignis par excellence. Aber er beendet den Sinn, oder er treibt auf die Suche nach einem verborgenen Sinn, einer versteckten Kausalität, göttlichen Absicht... also er destruiert oder konstruiert notwendige Ordnungen und bildet insofern ein poetisches Prinzip.

Download full text files

Export metadata

  • Export Bibtex
  • Export RIS

Additional Services

    Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Peter Gendolla
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1113205
URL:http://www.netzliteratur.net/gendolla/armes.kind.html
Document Type:Other
Language:German
Date of Publication (online):11.11.2008
Year of first Publication:1999
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
SWD-Keyword:Computer
HeBIS PPN:208755918
Dewey Decimal Classification:800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
BDSL-Klassifikation:BDSL-Klassifikation: 04.00.00 Allgemeine Literaturgeschichte > 04.02.00 Studien
Note:
Dies ist die gekürzte Fassung eines Vortrags an der FU Berlin.
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand

$Rev: 8725 $