Lisztomania
Eine der schillerndsten Figuren des Musikfilms ist der Engländer Ken Russell. Der 1927 geborene Regisseur produzierte seit 1958 eine ganze Reihe von Komponistenporträts für die BBC, ein Thema, das ihn lebenslang immer wieder beschäftigte. Schon früh warfen ihm vor allem Musikkritiker eine Respektlosigkeit im Umgang mit den Porträtierten vor, die der Sache eher schade als nütze. Russell hat sich von diesen Einwürfen nie beeindrucken lassen, sondern von Beginn an Musiker als Träger historischer Bedeutungen und als Elemente politisch-ästhetischer Diskurse zu interpretieren versucht.
| Author: | Hans Jürgen Wulff |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:hebis:30-1143159 |
| Document Type: | Article |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 11.01.2010 |
| Year of first Publication: | 2008 |
| Publishing Institution: | Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main |
| SWD-Keyword: | Filmmusik ; Franz; Ken ; Liszt; Russell |
| Source: | http://www.filmmusik.uni-kiel.de/kielerbeitraege/filmbesprechungeniLisztomania.pdf ; (in:) Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung 1, 2008, S. 165-170 |
| HeBIS PPN: | 221897089 |
| Dewey Decimal Classification: | 791 Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk |
| Sammlungen: | Literatur zum Film |
| Literatur zur Musik | |
| Licence (German): | Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand |





