Erklärung des Wahnsinns : der Film "Rohtenburg" wurde verboten – wem ist dadurchgeholfen?

Armin Meiwes hat durchgesetzt, dass der Spielfilm "Rohtenburg" vorerst nicht ins Kino kommt, weil er Persönlichkeitsrechte verletze. Die Frage, inwiefern etwaige Übereinstimmungen im Film unentscheidbar fiktiv oder real 
Armin Meiwes hat durchgesetzt, dass der Spielfilm "Rohtenburg" vorerst nicht ins Kino kommt, weil er Persönlichkeitsrechte verletze. Die Frage, inwiefern etwaige Übereinstimmungen im Film unentscheidbar fiktiv oder real sein könnten und ob durch das Verbot ein notwendige kulturelle Verarbeitung verhindert wird, war nicht Gegenstand der Verhandlung. Imitiert die Kunst das Leben oder das Leben die Kunst? Diese Frage stellten sich die Richter des OLG Frankfurt in der vergangenen Woche wohl nicht, als sie der einstweiligen Verfügung Armin Meiwes', des so genannten "Kannibalen von Rothenburg", entsprachen, der den Film "Rohtenburg" (Originaltitel: "Butterfly – A Grimm Love Story") als Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte sah.
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Metadaten
Author:Stefan Höltgen
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1144238
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2010/01/13
Year of first Publication:2006
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/01/13
SWD-Keyword:Armin; Kannibalismus <Motiv> ; Meiwes
Source:http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22196/1.html ; telepolis, 07.03.2006
HeBIS PPN:222287225
Dewey Decimal Classification:791 Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk
Sammlungen:Literatur zum Film
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $