“The retina of the mind’s eye” : Philosophie als Film am Beispiel fon David Cronenbergs Videodrome

In seiner einhundertjährigen Geschichte haben der Film und seine Autoren stets versucht, den Nimbus der bloßen Unterhaltungsware abzulegen. Eines der nachhaltigsten Ergebnisse dieser Bemühung war, dass nach dem zweiten W
In seiner einhundertjährigen Geschichte haben der Film und seine Autoren stets versucht, den Nimbus der bloßen Unterhaltungsware abzulegen. Eines der nachhaltigsten Ergebnisse dieser Bemühung war, dass nach dem zweiten Weltkrieg zwischen Unterhaltungs- und Kunstfilm unterschieden wurde. Die Theorien der „Neuen Wellen“ haben aber nicht „ausgegrenzt“, sondern den vormals als Unterhaltung per se diskreditierte Genrefilm ebenfalls vom Verdacht befreit, anspruchslos zu sein: Die Western John Fords oder die Thriller Alfred Hitchcocks sind zwei Beispiele von hochgradig reflektierendem Autoren-Genre-Kino. Hinter der Differenzierung von ernstem und Unterhaltungsfilm scheint ein besonderes Ansinnen zu stecken: Der Autorenfilm soll nicht allein gefallen, sondern Intention oder doch wenigstens Bedeutung transportieren, die dem Zuschauer dann auch jenseits der Kinomauern „nützt“.
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Metadaten
Author:Stefan Höltgen
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1144581
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2010/01/13
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/01/13
SWD-Keyword:Cronenberg; David
Source:http://www.f-lm.de/2004/03/19/%C2%BBthe-retina-of-the-minds-eye%C2%AB/ ; (in:) Tabula Rasa – Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken, Nr. 21
HeBIS PPN:223113603
Dewey Decimal Classification:791 Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk
Sammlungen:Literatur zum Film
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $