"Ehrengaben" für Joseph Goebbels anlässlich der Weimarer "Wochen des Deutschen Buches"
Die Indienstnahme der Literatur und insbesondere des seinerzeit als "deutsches Buch" bezeichneten Phänomens durch den Nationalsozialismus lässt sich an der Buchhandels-, Buch- und Zensurpolitik des sogenannten "Dritten Reiches" nachvollziehen. In den Jahren nach 1933 versuchte der nationalsozialistische Staat, auf das gesamte Kunst- und Kulturleben Deutschlands Einfluss zu nehmen und es den politischen Interessen des Regimes zu unterwerfen. Anhand der Weimarer Veranstaltung im Rahmen der "Wochen des Deutschen Buches" im Allgemeinen und am Beispiel der dabei für Joseph Goebbels angefertigten "Ehrengaben" im Besonderen sollen im Folgenden kulturelle Felder und Projekte nachgezeichnet werden, an denen sich solche Eingriffs- und Steuerungsversuche aufzeigen lassen. Dabei werden auch die Agierenden der Weimarer Verwaltungs- und Kultureinrichtungen und verschiedene Formen ihres Wirkens berücksichtigt.
| Author: | Johannes Mangei |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:hebis:30-1152187 |
| Document Type: | Part of a Book |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 21.05.2010 |
| Year of first Publication: | 2006 |
| Publishing Institution: | Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main |
| Contributing Corporation: | Klassik-Stiftung Weimar |
| SWD-Keyword: | Buch; Drittes Reich ; Goebbels; Joseph ; Kulturpolitik ; Literaturpolitik ; Weimar ; Zensur |
| Source: | Michael Knoche, Justus H. Ulbricht, Jürgen Weber (Hg.): Das „deutsche Buch“ in der Debatte um nationale Identität und kulturelles Erbe. - Göttingen: Wallstein-Verl., 2006, S. 137-155 |
| HeBIS PPN: | 225642603 |
| Contributor: | Knoche, Michael (Hg.), Ulbricht, Justus H. (Hg.) , Weber, Jürgen (Hg.) |
| Dewey Decimal Classification: | 830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur |
| Sammlungen: | GiNDok |
| BDSL-Klassifikation: | BDSL-Klassifikation: 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.14.00 Literatur der NS-Zeit. 1933-1945 |
| Licence (German): | Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand |





