Bidder behavior in repo auctions without minimum bid rate : evidence from the Bundesbank

A distinguishing feature of the ECB’s monetary policy setup is the preannouncement of a minimum bid rate in its weekly repo auctions. However, whenever interest rates are expected to decline, the minimum bid rate is view
A distinguishing feature of the ECB’s monetary policy setup is the preannouncement of a minimum bid rate in its weekly repo auctions. However, whenever interest rates are expected to decline, the minimum bid rate is viewed as too high and banks refrain from bidding, severely impeding the ECB’s money market management. To shed more light on banks’ underbidding, we perform a panel analysis of the bidder behavior in the repo auctions of the Bundesbank where no minimum bid rate was set. Our results indicate that neither bank’s participation nor the submitted bid amount is significantly affected by an expected rate cut. This suggests that abandoning the minimum bid rate might increase the efficiency of the ECB’s money market management.
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Nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank spielen wöchentliche Repo-Auktionen (die Hauptrefinanzierungsgeschäfte) eine zentrale Rolle für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Das dort bereitgestellte Refinanzier
Nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank spielen wöchentliche Repo-Auktionen (die Hauptrefinanzierungsgeschäfte) eine zentrale Rolle für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Das dort bereitgestellte Refinanzierungsvolumen bestimmt die Liquidität des Bankensektors und der dabei von der EZB gesetzte Mindestbietungssatz gilt als geldpolitischer Leitzins für die Zinssätze am Interbankengeldmarkt. Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass die Verwendung eines Mindestbietungssatzes bei Zinssenkungserwartungen zu einem unerwünschten Unterbieten der Banken führt. Im Extremfall eines Bieterstreiks wird das Liquiditätsmanagement der EZB merklich behindert. Thema dieser Studie ist das Bieteverhalten der Banken bei den Repo-Auktionen der Bundesbank, die in den 90er Jahren bei den Zinstendern auf die Vorgabe eines Mindestbietungssatzes verzichtete. Auf der Grundlage individueller Bietedaten wird mit Hilfe panelökonometrischer Methoden untersucht, wie verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel Zinserwartungen, Opportunitätskosten, Zinsunsicherheit oder der Bankentyp die Teilnahmeentscheidung und das Bietevolumen einer Bank bei einem Zinstender ohne Mindestbietungssatz bestimmen. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass Zinserwartungen, auch bei den Bundesbank Auktionen das Bieteverhalten der Banken beeinflussten. Allerdings verursachen Zinserwartungen im Gegensatz zur EZB keine abrupten Änderungen im Bieteverhalten und auch keine Bieterstreiks. Offenbar bewirkte das Fehlen eines Mindestbietungssatzes, dass sich die Gebote der Banken und damit der Reposatz und die Zinssätze am Interbankengeldmarkt graduell an ein verändertes Zinsniveau anpassen konnten.
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Metadaten
Author:Tobias Linzert, Dieter Nautz, Jörg Breitung
URN:urn:nbn:de:hebis:30-36801
ISBN:3-935821-63-8
Document Type:Working Paper
Language:English
Date of Publication (online):2007/01/29
Year of first Publication:2003
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2007/01/29
Tag:Auctions ; Bidder Behavior ; Monetary Policy Instruments ; Panel Analysis
Source:Discussion paper / Economic Research Centre of the Deutsche Bundesbank ; 03,13
HeBIS PPN:21130980X
Institutes:Wirtschaftswissenschaften
Dewey Decimal Classification:330 Wirtschaft
JEL-Classification:C23 Models with Panel Data
D44 Auctions
E52 Monetary Policy
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

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