Authentizität, Autorschaft und Schrift in den Holocaust-Denkmälern von Jochen Gerz

Denkmäler sind eigentlich Manifestationen des kulturellen Gedächtnisses, das immer auch ein kollektives Gedächtnis ist. Gerz versucht hingegen in seinen unsichtbaren Mahnmalen, Orte des individuellen Gedächtnisses zu sch
Denkmäler sind eigentlich Manifestationen des kulturellen Gedächtnisses, das immer auch ein kollektives Gedächtnis ist. Gerz versucht hingegen in seinen unsichtbaren Mahnmalen, Orte des individuellen Gedächtnisses zu schaffen. Gegen die traditionellen Denkmäler mit ihrer positiven Materialität stellt Gerz seine Mahnmale, die, in Harburg und im Berliner Projekt, den Besucher zum Mitautor machen und, in Harburg und Saarbrücken, genau in dem Moment unsichtbar werden, wenn die Besucher sich nicht mehr selber mit ihrer Unterschrift am Denkmal beteiligen können.
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Metadaten
Author:Matías Martínez
URN:urn:nbn:de:hebis:30-109116
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2011/06/28
Year of first Publication:2004
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2011/06/28
SWD-Keyword:Gerz; Hamburg / Harburger Mahnmal gegen Faschismus ; Jochen / Ex; Saarbrücken / Zweitausendeinhundertsechsundvierzig Steine - Mahnmal gegen Rassismus
Source:(in:) Matías Martínez (Hrsg.): Der Holocaust und die Künste : Medialität und Authentizität von Holocaust-Darstellungen in Literatur, Film, Video, Malerei, Denkmälern, Comic und Musik. – Bielefeld, 2004, S. 155-169
Institutes:Extern
Dewey Decimal Classification:830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
Sammlungen:GiNDok
BDSL-Classification:BDSL-Klassifikation: 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart >19.13.00 Zu einzelnen Autoren
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $