Was aus dem Mädchen geworden ist. Kleine Archäologie eines Gelegenheitstextes von Anna Seghers

(...)[Jochen Vogt sieht] in der autobiographischen Skizze 'Zwei Denkmäler' von 1965 ein Prosastück von dichterischem Rang, bei aller Kürze von hoher thematischer und struktureller Komplexität, gewissermaßen einen "Gelege
(...)[Jochen Vogt sieht] in der autobiographischen Skizze 'Zwei Denkmäler' von 1965 ein Prosastück von dichterischem Rang, bei aller Kürze von hoher thematischer und struktureller Komplexität, gewissermaßen einen "Gelegenheitstext" - mit allen goetheschen Anklängen  des Begriffs; einen Schlüsseltext, der zentrale Seghersche Motive anspricht (oder durch Verschweigen deutlich macht) und deshalb auch als Einladung zur Entdeckung dieser Autorin und zur Lektüre ihres Erzählwerks genutzt werden kann. Diese (...) Einschätzung (...)  untermauer[t Jochen Vogt], indem (...) [er] den Text zunächst einem kleinen narratologischen Exerzitium (I) unterzieh[t], um seine Erzählstrategie zu verdeutlichen, sodann einige lebens- und werkgeschichtliche Kontexte (II-V) zu klären such[t], die für die Textkonstitution wichtig sind, und aus diesen Beobachtungen schließlich eine These zur Interpretation (VI) und einige weiterführende Überlegungen (VII) entwickl[t].
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Metadaten
Author:Jochen Vogt
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-241735
Document Type:Report
Language:German
Date of Publication (online):2012/01/13
Year of first Publication:1997
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2012/01/13
Tag:'Zwei Denkmäler'; Analyse; Anna Seghers
Pagenumber:21
First Page:1
Last Page:21
Note:
Auch in: Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna-Seghers-Gesellschaft 6 (1997), S. 121-136
Institutes:Extern
Sammlungen:GiNDok
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $