Komposition und Derivation : Ein Kontinuum der Grammatikalisierung

Ich werde zunächst auf neuere Theorien zur Abgrenzung von Komposition und Derivation eingehen, um – darauf aufbauend –einen eigenen Lösungsvorschlag anhand von Sprachdaten auszuarbeiten. Dabei werde ich mich nicht auf das Deutsche beschränken, sondern ein Modell skizzieren, das auch eine gewisse übereinzelsprachliche Gültigkeit besitzt . Das Sprachmaterial entstammt allerdings in erster Linie indogermanischen Sprachen, da sich hier das Problem besonders augenfällig stellt. Es wäre jedoch interessant, das vorgestellte Modell an einer größeren Zahl von Sprachtypen zu überprüfen (und entsprechend zu modifizieren). In einem dritten Abschnitt schließlich möchte ich versuchen, die beobachteten Phänomene (und somit mein Modell) ansatzweise in einen Erklärungszusammenhang zu bringen. Das Hauptgewicht soll jedoch auf die Beschreibung der Phänomene selbst, d. h. den zweiten Teil meiner Ausführungen gelegt werden.

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Metadaten
Author:Martin Haase
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-243263
ISSN:1615-1496
Series (Serial Number)Arbeitspapier / Institut für Sprachwissenschaft, Universität Köln (N.F. 10)
Publisher:Allgemeine Sprachwissenschaft, Institut für Linguistik, Universität zu Köln
Place of publication:Köln
Document Type:Working Paper
Language:German
Year of first Publication:1989
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
SWD-Keyword:Ableitung <Linguistik>; Grammatikalisation; Komposition <Wortbildung>; Wortbildung
Pagenumber:42
Institutes:Extern
Dewey Decimal Classification:415 Grammatik
Sammlungen:Linguistik
Linguistik-Klassifikation:Linguistik-Klassifikation: Morphologie / Morphology
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand

$Rev: 8725 $