Jährlich erkranken etwa 80 000 Deutsche an einer
Thrombose, die meisten trifft es im höheren Lebensalter,
als Folge einer längeren Immobilisation oder der
Einnahme von Hormonpräparaten. Bei einigen aber
wird das Gerinnsel, das Venen oder Arterien verstopft,
durch eine angeborene oder erworbene Thrombophilie
verursacht. Manche dieser Gerinnungsneigungen sind
häufig, andere sehen selbst die Ärzte im Schwerpunkt
Angiologie/Hämostaseologie des Gefäßzentrums der
Frankfurter Uniklinik höchstens ein-, zweimal im Monat.
Weshalb belastbare Erkenntnisse auch zur Therapie
dieser seltenen Thromboseformen fehlen. Dies zu
ändern, ist das Ziel des Teams um Professor Edelgard
Lindhoff-Last an der Frankfurter Uniklinik.