Die folgende Studie ist der zweite Teil einer Arbeit über die Pflanzengesellschaften
der Wohn- und Gewerbequartiere der Stadt Osnabrück. Die RuderalgeseIlschaften
(im engeren Sinne) werden vorgestellt im Kontext ihrer typischen Mosaike und im Rahmen der
Freiräume, in denen sie typischerweise auftreten. Die gewählte Vorgehensweise wird eingangs
kurz begründet. Vorgestellt werden: (1.) Freiräume citynaher Gründerzeitquartiere, (2.) Freiräume
in konsolidierten Wohnquartieren der Zwischen- und Nachkriegszeit, (3.) "verwilderte"
Freiräume auf Bahngelände sowie (4.) und (5.) typische Vegetationsmuster an der noch nicht
konsolidierten Stadtperipherie. Besonders berücksichtigt wird dabei nicht nur die zeitliche und
räumliche Dynamik dieser Pflanzengesellschaften, sondern vor allem auch ihre nachhaltige
Prägung durch Freiraumnutzung .und "Pflege". Nicht zuletzt soll die Arbeit aufmerksam
machen auf die (oft unbeabsichtigten) Konsequenzen der üblichen Freiraumnutzungen und
der üblichen "Pflegemaßnahmen".