Geld hat keine Tugend : eine anthroplogische Betrachtung

Gier, Geiz, Großzügigkeit: Geld steht sowohl dem Laster als auch der Tugend zu Diensten. Für sich genommen ist Geld daher ein »ethisches Neutrum«. Die eindeutige Zuordnung geldgebundenen Handelns und Verhaltens als Laste
Gier, Geiz, Großzügigkeit: Geld steht sowohl dem Laster als auch der Tugend zu Diensten. Für sich genommen ist Geld daher ein »ethisches Neutrum«. Die eindeutige Zuordnung geldgebundenen Handelns und Verhaltens als Laster oder Tugend fällt darum nicht immer leicht: Gier kann in mitmenschliche Neugier umschlagen und Sparsamkeit in einen inhumanen Geiz, der sich für den Gipfel der Tugend hält. Wenn es
einen ethischen Sinn des Geldes gäbe, wäre es dieser: es sich leisten zu können, großzügig zu sein.
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Metadaten
Author:Martin Seel
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-266353
ISSN:0175-0992
Parent Title (German):Forschung Frankfurt
Publisher:Goethe-Univ.
Place of publication:Frankfurt am Main
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2012
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2012/10/05
Volume:30
Issue:2
Pagenumber:4
First Page:42
Last Page:45
Institutes:Philosophie
Dewey Decimal Classification:100 Philosophie und Psychologie
330 Wirtschaft
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $