Der Fischbestand der Hase. eines 174 km langen Nebenflusses der Ems,
wird (im wesentlichen durch Umfrage bei den Fischereiberechtigten) für die insgesamt
93,2 km lange Strecke von der Quelle bis Quakenbrück ermittelt. Von den (mindestens)
28 ehemals vorhandenen einheimischen Arten sind 7 inzwischen verschollen oder nachweislich
ausgestorben, fast ebenso viele sind nur noch in Restbeständen erhalten. Die
Gründe für den Rückgang werden diskutiert. 5 Arten sind zusätzlich eingesetzt oder verwildert.
Die fischereilich wichtigen Arten können sich heute im Fluß nicht ausreichend
vermehren und werden planmäßig eingesetzt. Die Arten sind in charakteristischer Weise
auf die natürlichen Flußregionen verteilt und spiegeln andererseits auch die unterschiedlichen
Saprobieverhältnisse wider. Der noch um 1900 in der Hase und überhaupt im Raum
Osnabrück häufige Flußkrebs ist heute anscheinend bis auf eine einzige. unter Schutz
zu stellende Reliktpopulation an der oberen Wierau ausgestorben.