Imitatio Arthuri : Zum Prolog von Hartmanns "Iwein"

Groß ist die Spannweite der Interpretationen, die die ersten Verse von Hartmanns 'Iwein' erfahren haben. (…) Das reicht vom „Inbegriff der güete..., bei dem caritas, misericordia und summum bonum mitgedacht werden müssen
Groß ist die Spannweite der Interpretationen, die die ersten Verse von Hartmanns 'Iwein' erfahren haben. (…) Das reicht vom „Inbegriff der güete..., bei dem caritas, misericordia und summum bonum mitgedacht werden müssen“ (…) bis zum „recht verstandenen Rittertum“ (…), die als „leitstern“ (…) des Gedichts fungieren; kürzlich hat D.G. MOWATT den Prolog sogar ironisch verstehen wollen (…), wobei beweiskräftige sprachliche Signale für uneigentliches Sprechen jedoch kaum auffindbar sein dürften (…) und die Annahme einer nachträglichen Ironisierung des Beginns durch das (einseitig interpretierte) Ende des Roman nur aus der vergleichenden Lektüre des modernen Interpreten, nicht aber aus einer kontinuierlich-linearen zuhörenden Aufnahme durch Hartmanns Publikum abgeleitet werden kann.
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Metadaten
Author:Volker Mertens
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-275109
ISSN:0044-2518
Parent Title (German):Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 106
Publisher:Hirzel
Place of publication:Stuttgart
Editor:Kurt Ruh
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2012/11/09
Year of first Publication:1977
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2012/11/09
SWD-Keyword:Hartmann <von Aue> / Iwein; Interpretation; Prolog
Volume:1977
Issue:106
Pagenumber:9
First Page:350
Last Page:358
Institutes:Extern
Dewey Decimal Classification:830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
Sammlungen:GiNDok
BDSL-Classification:BDSL-Klassifikation: 08.00.00 Hochmittelalter > 08.06.00 Zu einzelnen Autoren und Werken
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $