Über die stammesgeschichtliche Herkunft menschlicher Antriebs- und Verhaltensweisen

Es ist mir eine große Freude, heute abend hier - sozusagen als Schlußlicht
Ihrer Vortragsreihe - ein wenig über die Möglichkeiten der Verhaltensforschung
am Menschen zu plaudern. Ich weiß, daß in den letzten
Jahren infolge einer Reihe von mehr oder weniger populären, zum Teil
weit bekannt gewordenen Büchern in der Offentlichkeit ein etwas schiefes
Bild entstanden ist vom Ehrgeiz der Verhaltensforscher, derart, daß die
jetzt eigentlich alles alleine machen möchten nach dem Schema: .Hoppla,
jetzt komm ich, und alles das, was vorher war, werfen wir jetzt auf den
Müllhaufen. U Was wir jedoch wirklich behaupten und auch - glaube ich -
recht gut nachweisen können, ist folgendes: Neue Methoden, neue Möglichkeiten
der Forschung bringen Dinge ans Tageslicht, die bisher und
mit den Methoden der anderen Disziplinen, die sich mit der Forschung
am Menschen und am menschlichen Verhalten befassen, nicht oder nicht
so gut faßbar waren und sind. Wir erweitern so ein wenig den Horizont
dessen, was faßbar wird.

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Metadaten
Author:Paul Leyhausen
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-275604
ISSN:0340-4781
Parent Title (German):Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen
Publisher:Museum am Schölerberg Natur und Umwelt
Place of publication:Osnabrück
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):13.11.2012
Year of first Publication:1972
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Volume:1
Pagenumber:13
First Page:89
Last Page:101
Dewey Decimal Classification:570 Biowissenschaften; Biologie
576 Genetik und Evolution
Sammlungen:Sondersammelgebiets-Volltexte Biologie
Zeitschriften / Jahresberichte:Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 1 (1972)
Journal: Dazugehörige Zeitschrift anzeigen
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand

$Rev: 8725 $