Curriculares Semniar Evidenzbasierte Medizin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main

Poster: Einführung Obwohl international die Integration der Evidenzbasierten Medizin (EbM) in die klinische Medizin und in die Ausbildung voranschreitet, ist die Verbreitung im deutschen Klinikalltag eine fortbestehende 
Poster: Einführung Obwohl international die Integration der Evidenzbasierten Medizin (EbM) in die klinische Medizin und in die Ausbildung voranschreitet, ist die Verbreitung im deutschen Klinikalltag eine fortbestehende Herausforderung. Die Neue Ärzteapprobationsordnung bietet Möglichkeiten für innovative Konzepte im medizinischen Curriculum. Die selbstständige und systematische Informationssuche ist eine Kernkompetenz u.a. auch der hausärztlichen Tätigkeit. Zum Wintersemester 03/04 wurde in Frankfurt das erste curriculare Seminar EbM auf der Basis des peer-teaching eingeführt und wissenschaftlich begleitet. Methoden In Kleingruppenseminaren zu je 23 Studierenden des 2. klinischen Semesters wird an 4 Terminen ein Basiskurs EbM nach den Kriterien des Deutschen Netzwerkes für Evidenzbasierte Medizin e.V. durchgeführt. Dabei werden folgende E-Learning-Module erarbeitet: Internetrecherche, Diagnose und Therapie in tutorenunterstützten Kleingruppen. Jeder Studierende hat einen persönlichen Arbeitsplatz mit Internetzugang, um anfallende Recherchen nach externer Evidenz durchführen zu können. Ein individuelles Fallbeispiel (klinische Fragestellung) soll bearbeitet werden, zu dessen Beantwortung die internetgestützten Tools der evidenzbasierten Methode angewendet werden. Diese Seminararbeit wird im Rahmen eines "journal clubs" mit der Kleingruppe ausgewertet und evaluiert. Ergebnisse Die Akzeptanz des Seminars und der Wissenszuwachs durch evidenzbasiertes Arbeiten wurden durch Weberschock et al (2005) wissenschaftlich erfasst und zeigen positive Ergebnisse. Schlussfolgerung Das Seminar EbM ist auf elektronische Medien angewiesen. Vor allem das Modul Internetrecherche, ist eine essentielle Kompetenz für die ärztliche Tätigkeit und bedarf den sichern Umgang mit den entsprechenden internetgestützten Anwendungen.
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Metadaten
Author:Martin Bergold, Tobias Weberschock, Reinhard Strametz, Ferdinand M. Gerlach
URN:urn:nbn:de:hebis:30-45070
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):2007/06/08
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2007/06/08
Note:
© 2005 Bergold et al; licensee GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung. This is an Open Access article: verbatim copying and redistribution of this article are permitted in all media for any purpose, provided this notice is preserved along with the article's original URL.
Source:GMS Zeitschrift für medizinische Ausbildung 2005;22(3):Doc42. - Vollst. elektron. Version unter: http://www.egms.de//en/journals/zma/2005-22/zma000042.shtml
HeBIS PPN:188707212
Institutes:Medizin
Dewey Decimal Classification:610 Medizin und Gesundheit
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

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