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Testing frequency and severity risk under various information regimes and implications in insurance

  • We build on Peter et al. (2017) who examined the benefit of testing frequency risk under various information regimes. We first consider testing only severity risk, and whether the principle of indemnity, i.e. the usual contract term that excludes claims payments above the resulting insured loss, affects the insurance contracts offered and purchased. Under information regimes which are less restrictive (in terms of obtaining and using customer information), it is possible for the insurer to offer different contracts for tested and untested individuals. In the absence of the principle of indemnity, individuals will test their severity risk and a separating equilibrium ensues. With the principle of indemnity, given an actuarially fair pooled contract, individuals will not test for severity under less restrictive information regimes; a pooling equilibrium thus ensues. Under more restrictive information regimes, the insurer offers separating contracts. Individuals will test for severity and purchase appropriate contracts. We also consider testing for both frequency and severity risk. The results here are more varied. The highest gain in efficiency from testing results from one of the more restrictive information regimes. Generally under all information regimes, there is a greater gain in efficiency without the principle of indemnity than with the principle of indemnity.
  • Wir bauen auf Peter et al. (2017), die den Nutzen der Prüfung des Frequenzrisikos unter verschiedenen Informationssystemen untersuchten. Wir prüfen zunächst nur das Schwererisiko und prüfen, ob sich das Entschädigungsprinzip, also die übliche Vertragslaufzeit, die Schadenszahlungen über den resultierenden Versicherungsschaden hinaus ausschließt, auf die angebotenen und abgeschlossenen Versicherungsverträge auswirkt. Bei weniger restriktiven Informationsregelungen (hinsichtlich der Einholung und Nutzung von Kundeninformationen) ist es dem Versicherer möglich, unterschiedliche Verträge für getestete und ungetestete Personen anzubieten. In Ermangelung des Entschädigungsgrundsatzes werden die einzelnen Personen ihre Risikoschwere prüfen und es entsteht ein trennendes Gleichgewicht. Aufgrund des Entschädigungsprinzips und bei einem versicherungsmathematisch fairen Gesamtvertrag müssen Einzelpersonen nicht nach weniger restriktiven Informationssystemen auf Schwere prüfen; Es entsteht somit ein Pooling-Gleichgewicht. Bei restriktiveren Informationsregelungen bietet der Versicherer Trennverträge an. Einzelpersonen werden den Schweregrad testen und entsprechende Verträge abschließen. Wir erwägen auch Tests hinsichtlich Häufigkeit und Schwere des Risikos. Die Ergebnisse sind hier vielfältiger. Der größte Effizienzgewinn beim Testen ergibt sich aus einem der restriktiveren Informationsregime. Generell ist bei allen Informationsregimen ohne das Prinzip der Entschädigung ein größerer Effizienzgewinn zu verzeichnen als mit dem Prinzip der Entschädigung.

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Metadaten
Verfasserangaben:Kar Man Tan, Helmut GründlGND
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-772843
URL:https://www.icir.de/fileadmin/user_upload/editors/documents/working_papers/wp49_tan_gruendl_140423.pdf
übersetzter Titel (Deutsch):Prüfung der Häufigkeit und des Schweregrads des Risikos unter verschiedenen Informationssystemen und deren Auswirkungen auf die Versicherung
Schriftenreihe (Bandnummer):ICIR Working Paper Series (No. 49/23 [12.06.23])
Verlag:International Center for Insurance Regulation
Verlagsort:Frankfurt am Main
Dokumentart:Arbeitspapier
Sprache:Englisch
Jahr der Fertigstellung:2023
Jahr der Erstveröffentlichung:2023
Veröffentlichende Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Datum der Freischaltung:26.03.2024
Auflage:Version June 12, 2023
Seitenzahl:21
HeBIS-PPN:516922971
Institute:Wirtschaftswissenschaften / Wirtschaftswissenschaften
Wissenschaftliche Zentren und koordinierte Programme / Sustainable Architecture for Finance in Europe (SAFE)
DDC-Klassifikation:3 Sozialwissenschaften / 33 Wirtschaft / 330 Wirtschaft
Sammlungen:Universitätspublikationen
Lizenz (Deutsch):License LogoDeutsches Urheberrecht