Objektive und subjektive Farbbestimmung an Seitenzähnen : ein Vergleich zwischen In-vivo- und In-vitro-Situation

Ziel der vorliegenden Studie war es, mittels Vergleichsanalysen einen Einblick zu erhalten, in wie weit sich die Ergebnisse der visuellen (subjektiv) Farbwahrnehmung und instrumentengestützter Farbmessung (objektiv) unte
Ziel der vorliegenden Studie war es, mittels Vergleichsanalysen einen Einblick zu erhalten, in wie weit sich die Ergebnisse der visuellen (subjektiv) Farbwahrnehmung und instrumentengestützter Farbmessung (objektiv) unterscheiden. Die Studie beinhaltet einen In- Vitro, sowie einen In-vivo-Versuchsaufbau. Im In-vitro-Versuch waren 20 Probanden, zusammengestellt aus zehn Frauen und zehn Männern entweder Studierende der Zahnheilkunde, Zahnärzte/innen und Zahntechniker, aufgefordert, in einem Phantomkopf jeweils einen mit Ober- und Unterkieferkunststoffseitenzähnen bestücktes Kiefermodell, hinsichtlich der Farberscheinung zu beurteilen bzw. zu messen. Der Versuch wurde jeweils einmal mit und einmal ohne Zahnfleischmaske durchgeführt. In der anschließenden Auswertung der Ergebnisse wurde untersucht, ob die Beurteilungen bzw. Messwerte sowohl subjektiv als auch objektiv bei Frauen und Männern, mit und ohne Zahnfleischmaske gleich ausfallen oder ob es zu großen Unterschieden kommt. In der In-vivo-Studie bestimmten die Teamleiter (Frau/ Mann) an den 20 Probanden jeweils einen Seitenzahn ohne Füllung von vestibulär visuell und mit dem Digital Shade Guide. Auch hier wurden die Ergebnisse ausgewertet nach den Gruppen Frauen/Männer und subjektiv/objektiv. Es ist kein Unterschied bei der Beurteilung der Farben durch Frauen oder Männern ersichtlich. Zusammenfassend wird festgestellt, dass unter der Limitation einer In-vitro-Studie kein Vorteil in der objektiven gegenüber der subjektiven Farbnahme zu erkennen ist. Die Zahnfleischmaske nimmt keinen Einfluss auf die Farbwahrnehmung. Auch in der In-vivo-Studie sind keine nennenswerten gleichbleibenden Ergebnisse innerhalb der instrumentengestützten Farbnahme zu erhalten. Allenfalls eine Kombination aus subjektiver und objektiver Farbnahme scheint hilfreich zu sein, um eine exakte Farbbestimmung durchzuführen.
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The aim of this study was to investigate visual color perception and a color measuring device in in vitro and in vivo testing. Twenty test persons (ten women/ten men) subjectively judged and objectively measured differen
The aim of this study was to investigate visual color perception and a color measuring device in in vitro and in vivo testing. Twenty test persons (ten women/ten men) subjectively judged and objectively measured different acrylic molars of the upper and lower jaw fixed in a phantom head. All participants of the study were involved in the dental medical field by profession. The influence of the gingival mask was also investigated. Two team leaders investigated an unfilled molar tooth in 20 persons by subjective and objective means. Neither the sex of the investigators nor the application of the gingival mask had significant influence in determining the tooth color. As a result of this study the combination of subjective and objective color matching can be recommended.
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Metadaten
Author:Benedikt Kurz
URN:urn:nbn:de:hebis:30-33092
Publisher:Univ.-Bibliothek
Place of publication:Frankfurt am Main
Referee:Detlef Heidemann, Hans-Christoph Lauer
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/11/15
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Granting Institution:Johann Wolfgang Goethe-Universität
Date of final exam:2006/09/07
Release Date:2006/11/15
Pagenumber:130
First Page:II
Last Page:126
Note:
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HeBIS PPN:349723532
Institutes:Medizin
Dewey Decimal Classification:610 Medizin und Gesundheit
Sammlungen:Universitätspublikationen
Licence (German):License LogoArchivex. zur Lesesaalplatznutzung § 52b UrhG

$Rev: 11761 $