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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
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    <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 08:50:46 +0200</pubDate>
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      <title>"Janus Germania?" : das Leitbild und die Außen- und Sicherheitspolitik des vereinigten Deutschland und ihre Veränderungen anhand des Fallbeispiels der Auslandseinsätze der Bundeswehr</title>
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      <description>Nachdem zunächst Ziel und Forschungsgegenstand dieses Aufsatzes erläutert (1.2.1) wurden, werden die Definitionen der Leitbilder verdeutlicht, der in diesem Aufsatz eine zentrale Rolle spielen (1.2.2). Danach werden die vorangegangenen Studien über die „Leitbilder“ der deutschen Außenpolitik zusammengefasst und die Fragestellung dieser Arbeit diskutiert (1.2.3). Da ein Ziel dieser Arbeit die Verdeutlichung der Kontinuitätsund Wandelseite des „Leitbildes“ ist, das die deutsche Außenpolitik in der Realität verfolgt, fasst der Verfasser schließlich die Debatte über „Kontinuität und Wandel der deutschen Außenpolitik“ zusammen. Hier wird der Verfasser die Debatte über „Kontinuität und Wandel der deutschen Außenpolitik“ mit der Debatte über „Leitbilder“ der deutschen Außenpolitik konvergieren. Dadurch wird der Verfasser verdeutlichen, dass sich im „Leitbild“ die Essenz der deutschen Außenpolitik widerspiegelt (1.2.4).</description>
      <author>Yôichi Nakagawa</author>
      <category>doctoralthesis</category>
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      <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 08:50:46 +0200</pubDate>
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      <title>Zum Begriff eines Rechtfertigungsnarrativs</title>
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      <description>Den Menschen als vernunftbegabtes Wesen, als animal rationale, zu begreifen heißt, ihn als rechtfertigendes Wesen anzusehen. Die Vernunft ist die Fähigkeit, sich anhand rechtfertigender Gründe in der Welt zu orientieren. Denn „ratio, raison, reason bedeutet“, wie Tugendhat hervorhebt, „ebenso sehr ‚Grund‘ wie ‚Vernunft‘. Das Vermögen der Vernunft ist die Fähigkeit, für seine Meinungen und für seine Handlungen Rede und Antwort stehen zu können; lat. rationem reddere, griech. logon didonai.“ Dieses Rede-und-Antwort-Stehen ist eine soziale Praxis kulturell und historisch situierter Wesen, die einerseits frei sind, ihre Gründe zu wählen und zu prüfen, andererseits aber daran gebunden, welche Gründe ihnen zur Verfügung stehen und welche als gut oder rechtfertigend gelten. Der Raum der Gründe2ist ein Raum der Rechtfertigungen, die nicht nur Einzelhandlungen, sondern auch komplexe Handlungsordnungen, also soziale Verhältnisse und politische Institutionen, legitimieren. &#13;
Menschen sind aber auch erzählende Wesen. Der Raum der Gründe, in dem sie sich orientieren, ist kein nackter Raum einzelner Sätze oder gar Normen, sondern bevölkert von Narrativen. </description>
      <author>Rainer Forst</author>
      <category>workingpaper</category>
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      <pubDate>Tue, 16 Apr 2013 17:05:47 +0200</pubDate>
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      <title>Newsletter - Fachbereich 03 – Gesellschaftswissenschaften : Ausgabe 3/2013</title>
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      <pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:53:30 +0200</pubDate>
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      <title>ProtoSociology : an international journal of interdisciplinary research. Nr. 29, 2012 ; China's Modernization II</title>
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      <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 15:53:48 +0100</pubDate>
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      <title>Newsletter - Fachbereich 03 – Gesellschaftswissenschaften : Ausgabe 2/2013</title>
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      <pubDate>Mon, 04 Mar 2013 11:27:07 +0100</pubDate>
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      <title>Gleichgewicht und Spannung zwischen digitaler Privatheit und Öffentlichkeit : Phänomene, Szenarien und Denkanstöße ; Abschlussbericht November 2011 / eine Publikation des Internet &amp; Gesellschaft Co:llaboratory </title>
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      <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 12:57:27 +0100</pubDate>
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      <title>Fachspezifischer Anhang zur SPoL (Teil I): Studienanteil Grundwissenschaften im Studiengang L5 : Stand: 7. Dezember 2006</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 17:27:08 +0100</pubDate>
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      <title>Fachspezifischer Anhang zur SPoL (Teil III): vom xxx: Studienfach Politik und Wirtschaft im Studiengang L3</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 17:21:23 +0100</pubDate>
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      <title>Fachspezifischer Anhang zur SPoL (Teil I): Studienanteil Grundwissenschaften im Studiengang L3 : Stand: 7. Dezember 2006</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 16:38:12 +0100</pubDate>
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      <title>Fachspezifischer Anhang zur SPoL (Teil III): Studienfach Politik und Wirtschaft in den Studiengängen L2 und L5</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 16:07:19 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) oder einer Doktorin der Philosophie (Dr. phil.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität : genehmigt durch Beschluss des Präsidiums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 27. Januar 2009 ; hier: Änderung</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 11:20:49 +0100</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Bachelorstudiengang Politikwissen-schaft mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ (B.A.) im Nebenfach vom 15. Juni 2009 : genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 08.09.2009</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28246</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:56:01 +0100</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Bachelorstudiengang Politikwissenschaft mit dem Abschluss „Ba-chelor of Arts“ (B.A.) vom 11. Mai 2009 : genehmigt durch den Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe Universität am 08.09.2009</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28243</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:48:36 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Masterstudiengang Politikwissenschaft mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 11.Mai 2009 : genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 08.09.2009</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28242</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:46:58 +0100</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Ausführungsbestimmungen zu den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den gemeinsamen Masterstudiengang Politische Theorie mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 11. Mai 2009 : genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 08.09.2009</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28239</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:28:15 +0100</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Ausführungsbestimmungen zu den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität Darmstadt (APB) für den gemeinsamen Masterstudiengang Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 11. Mai 2009 : genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 08.09.2009</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28238</link>
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      <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:25:23 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Entre multitude e mundo da vida : a crítica de Hardt e Negri a Habermas</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27516</link>
      <description>Este artigo confronta a tentativa habermasiana de dar continuidade ao projeto racionalista da modernidade com a crítica de Michael Hardt e Antonio Negri de que este projeto se torna obsoleto na atual época pós-moderna, dominada pelo "Império". De início, trata-se de uma crítica desses autores à concepção habermasiana de racionalidade e práxis: não há razão comunicativa (contraposta à razão estratégica) que não seja instrumentalizada pelo Império. Em seguida, uma crítica à teoria habermasiana de sociedade: não há mundo da vida (contraposto ao sistema) que não seja tomado pelo Império. Por fim, Hardt e Negri criticam a noção de transformação histórica: não o progresso nas instituições e na constituição formal, mas apenas a força vital da multitude - o poder constituinte, articulado conforme a constituição material da sociedade - pode provocar rupturas na história.</description>
      <author>Soraya Nour; Thorsten Fath</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 30 Jan 2013 11:02:22 +0100</pubDate>
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      <title>Newsletter - Fachbereich 03 – Gesellschaftswissenschaften : Ausgabe 1/2013</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28620</link>
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      <pubDate>Tue, 29 Jan 2013 09:31:01 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Ordnung des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Masterstudiengang Soziologie mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 31.05.2010 : vorläufig genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am 27.07.2010</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28189</link>
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      <pubDate>Tue, 29 Jan 2013 08:43:34 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stationäre psychoedukative Gruppentherapie : eine soziologische Evaluation in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und  Psychosomatik des Markus-Krankenhauses in Frankfurt/M.</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28324</link>
      <description>Im Zentrum dieser Arbeit steht die Evaluation einer störungsspezifischen psychoedukativen Gruppe, welche unter soziologischen Gesichtspunkten untersucht wurde.</description>
      <author>Janina Hornung</author>
      <category>bachelorthesis</category>
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      <pubDate>Thu, 17 Jan 2013 16:42:17 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bildung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen im Globalisierungsprozess: Libanon</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27157</link>
      <description>Die vorliegende Untersuchung orientierte sich im Kern an der Frage, wie Bildung und Wissen als gesellschaftliche ebenso wie als wirtschaftliche Ressource zum Ausgangspunkt für eine in die Zukunft weisende gesellschaftlich-politische Programmatik werden könnten. Gemeint ist damit die Formulierung einer idealerweise auch auf Unterstützung durch politik- und sozialwissenschaftliche Forschung zurückgreifende Zielvorstellung. Auf deren Basis sollten die politische, ökonomische und sozio-kulturelle Fortentwicklung des Libanon gestattende Reformen initiierbar sein und bestehende Entwicklungs- Repräsentations- und Identitätsdefizite vermindert oder gar behoben werden können.&#13;
&#13;
Die zur Beantwortung dieser Frage vorgenommene, vier Haupt-Untersuchungsschritte umfassende Analyse setzte in einem ersten Untersuchungsschritt (Kapitel 2) bei der Schilderung der Entstehungsbedingungen des heutigen Libanon an, dessen geostrategische Lage als eine der Hauptursachen für die politische Situation des Landes, auf dessen Territorium unter anderem auch nichtlibanesische Akteure kriegerische Handlungen austrugen, identifiziert wurde. Insgesamt wurden sowohl exogene wie auch endogene Faktoren für die durch eine chronische Instabilität gekennzeichnete politisch-historische Problematik des Libanon herausgearbeitet. Dabei wurden insbesondere zahlreiche Zäsuren und schwerwiegende innenpolitische Dissenskonstellationen in der politischen Geschichte des Libanon evident. Anschließend wurden die heute vorzufindenden spezifisch-libanesischen Strukturen von Politik, Ökonomie und Gesellschaft in den Blick genommen und neben den schon genannten Identitäts- politischen Repräsentations- und Entwicklungsproblemen folgende gesellschaftlich-politische Problemlagen identifiziert: auf Globalisierung und Bürgerkrieg zurückzuführende ökonomische Probleme - aus politischer Instabilität und dem Nahostkonflikt resultierende Probleme - Aus der innenpolitischen Systemkrise und Reformresistenz ableitbare Probleme. Als die zentralen innenpolitischen Probleme wurden die Existenz bewaffneter subnationaler Akteure, die ungleiche Verteilung von Machtressourcen und entsprechende Machtasymmetrien zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen sowie das den ganzen Libanon überziehende und desintegrativ wirkende Patronage- und Klientelsystem, politischer Konfessionalismus sowie fragile Institutionen im Zusammenhang mit einem verbreitet uneffektiv operierenden Staatsapparat benannt. Außerdem wurden aus strukturellen Ungleichheiten gesellschaftlicher Gruppen hervorgehende soziale Probleme identifiziert. Dabei konnte gezeigt werden, dass auch das libanesische Bildungswesen von allen genannten innenpolitischen Defiziten infiziert und damit strukturell erheblich geschwächt wurde. Das in einer Zeit, in der die Ressource Wissen – Wissensproduktion und Wissensintensität - ein immer wichtiger werdender Treiber für Innovation, Wohlstand und gesellschaftlich-ökonomische, aber auch soziokulturelle Weiterentwicklung darstellt. Als ein entscheidendes Moment wurde außerdem der Dauerkonflikt der zentralen politischen Akteure benannt, aus dem das Fehlen eines konsistenten politischen Handelns und das unter anderem – neben dem chronischen Repräsentationsproblem - darauf beruhende staatliche Legitimationsdefizit entscheidend beruhen.&#13;
&#13;
Der zweite Untersuchungsschritt (Kapitel 3) legte in drei Teilschritten die theoretischen und definitorischen Grundlagen der Untersuchung, indem dargelegt wurde, was unter Bildung einschließlich ihrer Merkmale, Strukturen und Steuerungsoptionen zu verstehen ist und wie sich Erziehung und Sozialisation voneinander unterscheiden. Dabei wurden die verschiedenen in der arabischen Sprache für Bildung benutzten Begriffe vorgestellt, die eine wissens-, erfahrungs-, entwicklungs- bzw. wachstums- oder kultur- bzw. verhaltensbezogene Dimension haben können. Bildung wurde überdies als ein Prozess aufgefasst, in dessen Verlauf das Individuum reproduzierbare Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, doch zugleich auch persönliche Werthaltungen und Einstellungen internalisiert. Parallel dazu wurde die die Entwicklung der Gesamtgesellschaft fördernde Funktion von Bildung herausgestrichen, indem auf bildungsinduzierte Veränderungen auf gesellschaftlicher politischer, kultureller und ökonomischer Ebene wie aber auch auf der Individualebene (Wissenstransfer) und Interaktionsebene (kommunikatives Rollenhandeln) verwiesen wurde. Gesprochen wurde in diesem Zusammenhang von einem kollektiven Lernvorgang, der den Wandel gesellschaftlicher Steuerungskapazitäten und damit struktureller Problemlösungsmöglichkeiten eines Gesellschaftssystems einschließt. Es wurde argumentiert, dass es unter der Voraussetzung der Kreation potentieller Entwicklungschancen – Bildung als Entwicklungsmotor - zur Schaffung neuer Strukturen durch Bildung, verstanden im Sinne eines eigenständigen gesellschaftlich ausdifferenzierten und institutionalisierten Bereichs, kommen kann. Das daran gekoppelte Geschehen wurde erstens unter den für den Libanon systemspezifischen Kontextbedingungen von Sozialisation sowie den sich an sozialen und politischen Interessen orientierenden Erziehungsnormen expliziert und zweitens als Instrument für die Sicherung von Qualifikation sowie politischer Legitimation und Ausübung von Herrschaft beschrieben. Drittens wurde Bildung als eine zentrale Prämisse für Emanzipation und Demokratisierung gesellschaftlicher Strukturverhältnisse gekennzeichnet. &#13;
&#13;
Viertens wurde die stets knappe und distinktive Züge tragende Ressource Bildung als gesellschaftsstrukturierender Vorgang angesichts der Interdependenz zwischen Bildungschancen sowie Bildungspartizipation einerseits und dem sozialen Status des Individuums und dessen Familie andererseits herausgearbeitet und in diesem Kontext die gravierende Ungleichheit beim Zugang zu Bildung im Libanon nachgewiesen.&#13;
&#13;
Die beiden folgenden Teilschritte befassten sich mit bildungspolitischen Überlegungen hinsichtlich der Gestaltung von institutionellen Bildungsprozessen sowie mit der Veränderung des Bildungsgeschehens und dessen Einfluss auf Umfang und Charakter des Humankapitals im Rahmen des Globalisierungsprozesses. Dabei wurde zunächst die Steuerungsfunktion von Bildungspolitik im Rahmen des Treffens zentraler Entscheidungen über die Zukunft des Landes thematisiert. Bildungspolitik inklusive Bildungsplanung und Bildungsökonomie wurden insofern als eine zentrale Schnittstelle politisch-strategischen Handelns in Bezug auf die inhaltliche und politische Ausrichtung des libanesischen Bildungssystems im Lichte seiner Qualifikations-, Allokations- und Sozialisationsfunktion von Bildung identifiziert. Die libanesische Bildungspolitik wurde in einen Zusammenhang mit der Multireligiosität sowie der Konkurrenzkonstellation zwischen staatlichen und religiösen Bildungseinrichtungen sowie den daraus resultierenden Auswirkungen auf politisches und gesellschaftliches Handeln reflektiert. Dabei wurden die bildungspolitische Inkohärenz in Bezug auf Form, Inhalt und Prozesse sowie besonders die ideologische Funktion der Bildungspolitik deutlich, die normative, für die Zukunft des Libanon relevante Erziehungsziele formuliert und inhaltlich über Werthaltungen, bildungsspezifisches Informationsspektrum und Unterrichtsthemen entscheidet. So wurde außerdem deutlich, dass die politische Durchdringung von Bildungspolitik Bereiche wie Bildungsgerechtigkeit und -chancen, inhaltlich-curriculare Ausrichtung, aber auch die formale Organisation von Bildungseinrichtungen sowie den Zuschnitt der bildungsinstitutionellen Interaktionssysteme (z. B. Interaktionssystem Unterricht oder Interaktionssystem Schule) tangiert. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass sich das aktuelle Bildungssystem im multireligiösen Libanon der Globalisierung noch nicht vollständig unterworfen hat, zumal hier – zumindest zu einem beachtlichen Teil - bis dato eher eine Lokalisierungstendenz sichtbar wird und damit ein vorläufiges Insistieren auf lokale und regionale Bildungstraditionen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Bildung und Wissenschaft als strategische Größe der Zukunftssicherung im Libanon ausgeblendet würden oder dass die Auswirkungen der Globalisierung auf das libanesische Bildungssystem nicht spürbar wären. Vielmehr breitet sich durchaus vermehrt das Bewusstsein aus, wie wichtig eine Investition in Humankapital im Sinne der Formierung einer wissensbasierten Wirtschaft ist und unter Einbeziehung einer möglichst großen Anzahl von Akteuren erhebliche Chancen zunächst einmal ökonomischer, dann aber auch politischer und gesellschaftlicher Weiterentwicklung bietet. In diesem Kontext wurde deutlich, dass dabei nicht nur Wirtschaftswachstum und ein höherer Beschäftigungsstand ausschlaggebend sind, sondern insbesondere auch eine größere gesellschaftliche Kohäsion durch erhöhte Bildungspartizipation und durch einen höheren sozialen Status erreichbar ist.&#13;
&#13;
Im dritten, sich mit Entwicklungsverläufen, Systemkomponenten, Bestandsvoraussetzungen und Kennziffern von Bildung im Libanon beschäftigenden Untersuchungsschritt (Kapitel 4) wurde zunächst die historische Herausbildung des uns heute bekannten libanesischen Bildungswesens erläutert, bevor anschließend konstitutionelle Rahmenbedingungen, Leistungen und Leistungsfähigkeit, disziplinäres Spektrum und die Anzahl von an libanesischen Universitäten Immatrikulierten dargelegt wurden.&#13;
&#13;
Im vierten Untersuchungsschritt (Kapitel 5) ging es um die Bestimmung der gegenwärtigen Bildungssituation im Libanon und um die Reflexion der Rolle, welche die Bildung künftig im Libanon spielen wird bzw. spielen sollte. Dabei spielten schichtabhängig ungleich verteilte Bildungszugangschancen ebenso eine Rolle wie die sich quantitativ immer weiter ausdehnende Schul- und Universitätsausbildung von Mädchen und Frauen. Den zu beklagenden Defiziten wurden schließlich potentielle Funktionen von Bildung als Entwicklungsmotor gegenübergestellt und die politischen Voraussetzungen dafür benannt. Im Anschluss daran wurden im Rahmen des Kapitels 6 die um die aktuelle und künftige Lage der Bildung im Libanon sowie um sich daran koppelnde Fragen kreisenden Interviews dokumentiert, ausgewertet und politisch-soziologisch kommentiert. Dieser Einordnungsversuch ist Grundlage für die nachfolgend formulierte Prognose hinsichtlich der Motive, Bedingungen und Folgen, aber auch Hemmfaktoren einer notwendigen Reform des libanesischen Bildungswesens.</description>
      <author>Hassan Mazeh</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27157</guid>
      <pubDate>Fri, 21 Dec 2012 13:55:34 +0100</pubDate>
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      <title>Newsletter - Fachbereich 03 – Gesellschaftswissenschaften : Ausgabe 11/2012</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27277</link>
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      <pubDate>Thu, 20 Dec 2012 17:08:22 +0100</pubDate>
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      <title>Reconsiderando gramsci : hegemonia no direito global</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27708</link>
      <description>"Entre direitos iguais, a força decide", proferiu karl marx ao descrever a antinomia do direito em situações antagônicas das relações de produção capitalistas, em que "o direito [oferece resistência] ao direito" nesse ponto, marx aborda uma questão que se situa no centro de todas as teorias jurídicas críticas: que tipo de violência é velada por meio do mecanismo de ocultação denominado "direito"? Para responder a esta questão, tentar-se-á, a seguir, tornar a teoria da hegemonia de antonio gramsci e seu modelo de direito hegemônico produtivos para o campo da teoria do direito. Tal tarefa tem de lidar com a dupla dificuldade de que, por um lado, gramsci não foi um teórico do direito no sentido mais estrito, razão pela qual o potencial de sua teoria para uma análise do direito raramente foi utilizada. Por outro lado, sua abordagem só pode ser empregada por meio de uma crítica às restrições relacionadas a seu tempo. isso se aplica especialmente à sua concepção de economia como a base e a núcleo essencialista oculto (laclau; mouffe, 2001:69), assim como à sua ideia de 'classismo' sob a forma de um enfoque unilateral das classes, em que há preferencialmente mais de um "pluralismo de poder" e inúmeras lutas (litowitz, 2000: 536). Recuperar-se-á, consequentemente, argumentos-chave, ampliando-os pela utilização das recentes descobertas feitas pelas abordagens feminista e neomaterialista da teoria jurídica, bem como as análises de foucault acerca das tecnologias de poder. por fim, uma interpretação da teoria sistêmica das autonomizações comunicativas.</description>
      <author>Sonja Buckel; Andreas Fischer-Lescano</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27708</guid>
      <pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:27:30 +0100</pubDate>
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      <title>Os limites da tolerância</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27703</link>
      <description>Este artigo apresenta os elementos constitutivos do conceito de tolerância e discute duas concepções diferentes do termo, como permissão e como respeito moral, que expressam modos diversos de demarcar os limites da tolerância. A tolerância é apresentada como um conceito que, para ganhar algum conteúdo, depende normativamente de um direito à justificação baseado na idéia de um uso público da razão segundo o qual as práticas e as instituições político-jurídicas que determinam a vida social dos cidadãos devem ser justificáveis à luz de normas que eles não podem recíproca e genericamente rejeitar.</description>
      <author>Rainer Forst</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27703</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Dec 2012 14:45:48 +0100</pubDate>
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      <title>Sharia and Egypt’s constitution: an Iraqi blueprint</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27702</link>
      <description>The constitutional debates that took place in the run-up to the formation of the current Iraqi constitution provide a blueprint for the questions Islamic parties must address if they are to be insiders to the process of consolidating democracy.</description>
      <author>Ayelet Banai</author>
      <category>book</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27702</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Dec 2012 13:04:32 +0100</pubDate>
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