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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 11 May 2012 09:22:02 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 11 May 2012 09:22:02 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Transfer of manualized CBT for social phobia into clinical practice (SOPHO-PRAX): a study protocol for a cluster-randomized controlled trial</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24998</link>
      <description>Background: Cognitive-behavioral therapy (CBT) is generally known to be efficacious in the treatment of social phobia when applied in RCT's, namely when the treatment manual is based on the Clark-Wells approach. However, little is known about the efficacy of manualized treatments in routine clinical practice (Phase IV of psychotherapy research). The present study (SOPHO-PRAX) is a continuation of a large multi-centre randomized clinical trial (SOPHO-NET) and analyses the extent to which additional training practitioners in manualized procedures enhances treatment effect.

Methods: N = 36 private practitioners will be included in three treatment centres and randomly designated to either training in manualized CBT or no specific training. The treatment effects of the therapies conducted by both groups of therapists will be compared. A total of 162 patients (N = 116 completers; N = 58 per condition) will be enrolled. Liebowitz Social Anxiety Scale (LSAS) will serve as primary outcome measure. Remission from social phobia is defined as LSAS total [less than or equal to] 30 points. Data will be collected at treatment begin, after 8, 15, and 25 sessions (50 mins. each), at treatment completion, as well at 6 and 12 months post-treatment.

Discussion: The present CBT trial combines elements of randomized-controlled trials and naturalistic studies in an innovative way. It will directly inform about the incremental effects of procedures established in a controlled trial into clinical practice. Study results are relevant to health care decisions and policy. They may serve to improve quality of treatment, and shorten the timeframe between the development and widespread dissemination of effective methods, thereby reducing health cost expenditures. The results of this study will not only inform about the degree to which the new methods lead to an improvement of treatment course and outcome, but also about whether the effects of routine psychotherapeutic treatment are comparable to those of the controlled, strictly manualized treatments of the SOPHO-NET study. Trial Registration: ClinicalTrials.gov identifier: NCT01388231. This study was funded by the German Federal Ministry of Education and Research (SOPHO-NET: BMBF 01GV0607; SOPHO-PRAX: BMBF 01GV1001).</description>
      <author>Stephen Crawcour; Eric Leibing; Denise Ginzburg; Ulrich Stangier; Jörg Wiltink; Jürgen Hoyer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24998</guid>
      <pubDate>Mon, 05 Nov 2012 09:22:02 +0100</pubDate>
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      <title>Prozess und Outcome der kognitiven Therapie sozialer Phobien</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25181</link>
      <description>Die Soziale Phobie ist eine weit verbreitete Störung, die ohne geeignete Therapie einen
chronischen Verlauf annimmt und bei den Betroffenen zu einem hohen Leidensdruck führt.
Für die Behandlung stehen sowohl pharmakologische als auch psychotherapeutische
Therapieansätze zur Auswahl (siehe Heinrichs, Stangier, Gerlach, Willutzki, &amp; Fydrich,
2011). Eine Reihe von randomisierten kontrollierten Studien belegen, dass die kognitive
Therapie zu den effektivsten Behandlungsmethoden zählt. Die vorliegende Dissertation
konzentriert sich auf unterschiedliche Aspekte, die die Dissemination dieses Ansatzes
verbessern sollen. In einer Übersichtsarbeit (Ginzburg &amp; Stangier, im Druck) wird
zunächst ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Diagnostik und Therapie der
Sozialen Phobie gegeben. Die Ergebnisse aktueller Metaanalysen zur Behandlung werden
kritisch diskutiert. Besondere Beachtung wird dem kognitiven Therapieansatz nach Clark und
Wells (1995) geschenkt, der mit sehr hohen Effektstärken beeindruckt. Diese Therapie wurde
in mehreren randomisiert-kontrollierten Studien untersucht und zeigte sich Therapieformen
wie der Interpersonellen Therapie (Stangier, Schramm, Heidenreich, Berger, &amp; Clark, 2011;
Mörtberg, Clark, Sundin, &amp; Aberg, 2007), medikamentöser Therapie (Clark et al., 2003) oder
Entspannungsverfahren (Clark et al., 2006) deutlich überlegen. Neueste Forschungsbefunde
zu den einzelnen Komponenten dieser Therapie werden im Hinblick auf ihre
aufrechterhaltende Funktion sozialer Ängste und ihrer Effektivität diskutiert.
In einer zweiten Publikation (Ginzburg, Bohn, Stangier &amp; Steil 2011) wird der
kognitive Ansatz nach Clark und Wells auf eine komplexe, mit starker körperlicher
Symptomatik verbundene Form der Sozialen Phobie, angewendet und evaluiert. Paruresis
(Williams &amp; Degenhardt, 1954) bezeichnet die Angst, auf öffentlichen Toiletten zu urinieren,
und geht mit einem psychogenen Harnverhalt (Hammelstein, Pietrowsky, Merbach, &amp;
Brahler, 2005; Soifer, Nicaise, Chancellor, &amp; Gordon, 2009) einher. Publikation 2
dokumentiert, wie das kognitive Modell nach Clark und Wells (1995) bei Betroffenen mit
starken körperlichen Symptomen angewendet werden kann. In dem theoretischen Teil der
Arbeit wird auf die Notwendigkeit einer genauen Operationalisierung der mit dem
Störungsmodell verknüpften Interventionen hingewiesen und anhand einer Falldarstellung
veranschaulicht. Für die Praxis ergibt sich die Konsequenz, dass das kognitive Modell einen
flexible Fallkonzeption und Behandlungsplanung ermöglicht und auch auf untypische
Behandlungsfälle übertragbar ist.
Die flexible und kompetente Umsetzung von Interventionen spielt allerdings nicht nur
bei komplexen Fällen eine Rolle. Im Rahmen der Psychotherapieprozessforschung ist der Therapeutenfaktor bei der Umsetzung der Therapiemethode und ihrer Interventionen von
großer Bedeutung und beeinflusst maßgeblich die Effektivität der Behandlung
(Perepletchikova &amp; Kazdin, 2005). In randomisiert-kontrollierten klinischen Studien wird ein
großes Augenmerk auf die Behandlungsintegrität, d.h. die Umsetzung von
Behandlungsvorgaben durch den Therapeuten (Waltz, Addis, Koerner, &amp; Jacobson, 1993;
Weck, Bohn, Ginzburg, &amp; Stangier, 2011), gelegt. Bislang liegen jedoch noch keine
gesicherten Hinweise vor, ob die manualgetreue Durchführung der Interventionen an sich
(Adhärenz), oder auch die kompetente Anpassung dieser Interventionen an den jeweiligen
Behandlungskontext (Kompetenz), zu besseren Ergebnissen in der kognitiven Therapie
sozialer Phobien führt. In Studie 3 (Ginzburg, Bohn, Weck, Clark und Stangier,
submitted) wird der Einfluss von Adhärenz und Kompetenz auf das Therapieergebniss bei
Patienten mit Sozialer Phobie überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass eine höhere Kompetenz,
nicht jedoch Adhärenz, bei der Anwendung der vorgesehenen Interventionen auch mit einem
besseren Behandlungserfolg einhergeht. Von besonderer Bedeutung für die Vorhersage des
Therapieerfolges waren spezifisch verhaltenstherapeutische Kompetenzen.
Obwohl Adhärenz und Kompetenz des Therapeuten die Effektivität von
Psychotherapie signifikant beeinflussen, gehen vergleichsweise nur wenige Studien dieser
Fragestellung nach (Perepletchikova, Treat, &amp; Kazdin, 2007). Der hierfür notwendige hoher
Zeit- und Kostenaufwand ist eine der wesentlichen Ursachen hierfür (Perepletchikova, Hilt,
Chereji, &amp; Kazdin, 2009). Um Adhärenz und Kompetenz reliabel und valide einschätzen zu
können, sind Audio- bzw. Videoanalysen von Therapiesitzungen durch unabhängige und
trainierte Beurteiler die Methode der Wahl. Die Reduktion des Zeitaufwandes durch die
Konzentration auf relevante Videoausschnitte könnte zu einer Verbesserung der
Rahmenbedingungen für die Psychotherapieforschung darstellen. In Studie 3 (Weck, Bohn,
Ginzburg und Stangier, 2011) wird untersucht, ob therapeutische Adhärenz und Kompetenz
auch auf der Grundlage von Sitzungsausschnitten reliabel erfaßt werden kann und den
Therapieerfolg vorhersagen kann. Beim Vergleich von zwei Ratingmethoden zeigte sich, dass
die genauesten Aussagen anhand der Analyse einer ganzen Sitzung getroffen werden konnten.
Zusätzlich zeigten jedoch auch die Kompetenz- und Adhärenz-Einschätzungen des mittleren
Sitzungsausschnittes einen hohen Zusammenhang zu den Ratings der Gesamtsitzung. Hieraus
kann die Schlußfolgerung gezogen werden, dass die Analyse von Sitzungsausschnitten eine
ökonomische Alternative zu der bisherigen Forschungspraxis darstellen kann, vollständige
Sitzungen zu untersuchen.</description>
      <author>Denise Ginzburg</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25181</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Jun 2012 16:12:56 +0200</pubDate>
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