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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 12:25:24 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 12:25:24 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Impact of tumour microenvironmental factors on dendritic cell differentiation and function</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27435</link>
      <description>Um der Erkennung durch das körpereigene Immunsystem entkommen, weisen Tumore&#13;
Modifikationen in ihrer Mikroumgebung auf. Zu diesen gehören u. a. veränderte&#13;
Sauerstoffkonzentrationen im Tumorkern und die Freisetzung biochemischer Faktoren aus&#13;
Tumorzellen, welche die Funktion von Tumor-assoziierten Phagozyten, wie z.B.&#13;
Dendritischen Zellen (DC) beeinflussen. DC sind professionelle Antigen-präsentierende&#13;
Zellen, die eine Spezialisierung in verschiedene funktionale Subtypen aufweisen. Myeloische&#13;
DC (mDC) sind besonders effizient in Hinsicht auf die Präsentation von Antigenen,&#13;
wohingegen plasmazytoide DC (pDC) regulatorisch auf das Immunsystem einwirken. Beide&#13;
Subtypen spielen eine wichtige Rolle bei der Karzinogenese.&#13;
Während humane mDC, zur therapeutischen Verwendung, ex vivo aus Monozyten&#13;
hergestellt werden können, war dies für humane pDC bisher nicht möglich. Ein war deshalb&#13;
ein erstes Ziel dieser Arbeit, ein Protokoll zur Generierung humaner pDC aus humanen&#13;
Monozyten zu entwickeln. Diese wurden mittels des Wachstumsfaktors Fms-related tyrosine&#13;
kinase 3 ligand (Flt3-L) zu pDC-Äquivalenten differenziert, welche als monocyte-derived pDC&#13;
(mo-pDC) bezeichnet wurden. In der Tat zeigten mo-pDC ein für humane pDC&#13;
charakteristisches Oberflächenmarkerprofil und wiesen, im Vergleich zu mDC, eine geringe&#13;
Kapazität zur Induktion der Proliferation autologer T Zellen und zur Phagozytose&#13;
apoptotischer Zellen auf. Mo-pDC erwarben im Verlauf ihrer Differenzierung aus Monozyten&#13;
eine kontinuierlich erhöhte Expression des pDC-spezifischen Transkriptionfaktors E2-2 und&#13;
seiner spezifischen Zielgene. Der wichtigste funktionale Parameter von pDC ist die&#13;
Produktion großer Mengen von Interferon-α (IFN-α). Mo-pDC sezernierten, nach vorheriger&#13;
Aktivierung mit Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) oder wenn zu ihrer Differenzierung neben&#13;
Flt3-L auch Vitamin D3 oder all-trans-Retinolsäure verwendet wurde, ebenfalls große&#13;
Mengen IFN-α.&#13;
Wurden mo-pDC unter Hypoxie, einem prominenten Faktor der Tumormikroumgebung,&#13;
generiert, so waren die Expression des spezifischen Transkriptionsfaktors E2-2 und die&#13;
Freisetzung von IFN-α stark vermindert. Diese Daten zeigten zunächst, dass mo-pDC für das&#13;
Studium von Differenzierung und Funktion humaner pDC eingesetzt werden können.&#13;
Weiterhin lieferten sie Hinweise auf eine veränderte Differenzierung humaner pDC unter&#13;
Hypoxie. In einem nächsten Schritt wurde folglich untersucht, ob Hypoxie auch die&#13;
Differenzierung von pDC aus deren physiologischen Vorläufern beeinflusst. Wurden&#13;
Knochenmarkszellen der Maus mit Flt3-L unter Normoxie oder Hypoxie kultiviert, so war die&#13;
Differenzierung zu pDC unter Hypoxie in der Tat unterdrückt. Dies war abhängig von der&#13;
Hypoxie-induzierten Aktivität des Hypoxie-induzierten Faktors 1 (HIF-1), da die Flt3-Linduzierte&#13;
Differenzierung von murinen Knochenmarkszellen, in denen die Expression von&#13;
HIF-1 in pDC-Vorläuferzellen ausgeschaltet war, unter Hypoxie normal verlief.&#13;
Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Hypoxie, durch Aktivierung von HIF-1,&#13;
Differenzierung und Funktion von pDC unterdrückt. Dieser Mechanismus könnte zu ihrer&#13;
beschriebenen Dysfunktion in humanen Tumoren beitragen.&#13;
Neben Hypoxie sind viele andere Faktoren an der Immunsuppression in Tumoren beteiligt.&#13;
Eine Komponente der Mikroumgebung in Tumoren ist das Vorhandensein apoptotischer&#13;
Tumorzellen. Apoptose von Tumorzellen findet, im Kontrast zur generellen Sicht von&#13;
Tumoren als Apoptose-resistente Entitäten, auch in unbehandelten Tumoren im Überfluss&#13;
statt. Apoptotische körpereigene Zellen unterdrücken unter physiologischen Bedingungen&#13;
das Immunsystem. Deshalb könnte das Freisetzen von apoptotischem Material oder die&#13;
Sekretion von Faktoren aus sterbenden Tumorzellen einen starken Einfluss auf die Funktion&#13;
von Tumor-assoziierten DC und die damit verbundene Aktivierung von tumoriziden&#13;
Lymphozyten haben. Eine diesbezügliche Studie war das zweite Ziel der vorliegenden&#13;
Arbeit. Humane mDC wurden zu diesem Zweck mit Überständen lebender, apoptotischer&#13;
oder nekrotischer humaner Brustkrebszellen aktiviert und anschließend mit autologen T&#13;
Zellen ko-kultiviert. Danach wurde das zytotoxische Potential der ko-kultivierten T Zellen&#13;
analysiert. Interessanterweise unterdrückte die Aktivierung mit Überständen apoptotischer&#13;
Tumorzellen die DC-vermittelte Generierung tumorizider T Zellen durch die Ausprägung&#13;
einer Population von regulatorischen T Zellen (Treg), die durch die gleichzeitige Expression&#13;
der Oberflächenmoleküle CD39 und CD69 charakterisiert war. Die Ausprägung der CD39-&#13;
und CD69-exprimierenden Treg Zell-Population war abhängig von der Freisetzung des&#13;
bioaktiven Lipids Sphingosin-1-Phosphat (S1P) aus apoptotischen Zellen, welches durch den&#13;
S1P-Rezeptor 4 zur Freisetzung des immunregulatorischen Zytokins IL-27 aus mDC führte.&#13;
Neutralisierung von IL-27 in AC-aktivierten Ko-Kulturen von mDC und T Zellen blockierte die&#13;
Generierung von CD39- und CD69-exprimierenden Treg Zellen und resultierte folglich in der&#13;
Aktivierung zytotoxischer T Zellen. Weiterhin war die Bildung von Adenosin in den Ko-&#13;
Kulturen für die Unterdrückung zytotoxischer T Zellen vonnöten. Erste Experimente lieferten&#13;
Hinweise auf eine direkte Interaktion von CD69- und CD39-exprimierenden Treg Zellen mit&#13;
CD73-exprimierenden zytotoxischen T Zellen. CD39 und CD73 werden für die Bildung von&#13;
Adenosin aus ATP benötigt, weswegen die Interaktion von Treg Zellen und zytotoxischen T&#13;
Zellen die Adenosin-Produktion fördern könnte.&#13;
Zusammenfassend zeigen die hier präsentierten Befunde wie Faktoren der&#13;
Tumormikroumgebung die Funktion von humanen DC Subtypen beeinflussen können. Ein&#13;
Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen kann wertvolle Informationen für die Wahl&#13;
effektiver Immuntherapien oder Chemotherapien liefern und so die Therapie humaner&#13;
Tumore unterstützen.</description>
      <author>Divya Sekar</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27435</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Nov 2012 12:25:24 +0100</pubDate>
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