<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:41:51 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 14 Nov 2012 13:41:51 +0100</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Die Vegetation der Hase von der Quelle bis Quakenbrück</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26911</link>
      <description>Die Vegetationsverhältnisse der Hase, eines 174 km langen Nebenflusses&#13;
der Ems, wurden im Sommer 1975 von der Quelle an auf einer Strecke von 93,3 km an&#13;
77 Probeabschnitten untersucht. Die Analysen konzentrierten sich dabei auf die Gefäßpflanzen&#13;
des Wassers und der Böschungen in ihrer Abhängigkeit von den natürlichen&#13;
und anthropogenen Standortsbedingungen. - Im Zusammenhang mit der Beschreibung&#13;
der Pflanzengesellschaften werden die morphologische und ökologische Plastizität der&#13;
vorkommenden Arten und die dadurch gegebenen Probleme für die syntaxonomische&#13;
Zuordnung amphibischer Gesellschaften behandelt. Die Arten werden je nach dem Grad&#13;
ihrer Polymorphie, ihrer Amphibie und ihres Standortoptimums in verschiedene Typen&#13;
eingeteilt. - Von den zahlreichen Pflanzen.gesellschaften der Hase sind die wichtigsten:&#13;
1) als Hydrophytengesellschaft das Sparganio-Potametum pectinati Ass. nov. Als einzige&#13;
in der Hase vorhandene gleichzeitig strömungs- und verschmutzungstolerante Gesellschaft&#13;
ist sie vor allem im Mittellauf verbreitet. 2) Als Helophytengesellschaft begleitet&#13;
das Sagittario-Sparganietum emersi TX. bis auf den quell nahen Oberlauf den Fluß zu&#13;
beiden Seiten bis zur Mündung. 3) Als nur periodisch überflutete Epigeophytengesellschaft&#13;
ist das Phalaridetum arundinaceae LIBB. parallel dazu an den Böschungen verbreitet.&#13;
Ein Vergleich der Hydrophytenflora von der Quelle bis Quakenbrück zeigt nach&#13;
einer arten armen quellnahen Strecke eine große Zunahme der Artenmannigfaltigkeit bis&#13;
Osnabrück, dann ein starkes Absinken und später bis Quakenbrück wieder eine allmähliche&#13;
Zunahme. Einige früher nachweislich auch unterhalb von Osnabrück verbreitete&#13;
Arten haben sich heute nur noch im Oberlauf halten können. - Es wird gezeigt, daß&#13;
zwischen der Diversität der Hydrophytenflora und den jeweiligen Saprobieverhältnissen&#13;
eine enge Abhängigkeit besteht. Dabei werden die Ursachen für das Absterben der Arten&#13;
diskutiert. Die vegetationskundlichen Befunde ergeben an den fünf Punkten, für die langfristige&#13;
hydrobiologische und chemische Analysen aus dem Zeitraum 1966-69 vorliegen&#13;
(NEUMANN 1975 u. a.) noch im Jahr 1975 eine vollständige Koinzidenz. Die Diversität der&#13;
Hydrophytenvegetation erweist sich somit als deutlicher Indikator für die ökologische&#13;
Beurteilung von Fließgewässern und erlaubt die Einordnung punktueller mikrobiologischer&#13;
und chemischer Meßstationen in ein Gesamtgefüge, denn wegen der raschen Erkennbarkeit&#13;
der Makrophyten und ihres Zeigerwerts für langfristig wirksame Bedingungen&#13;
kann ein Fließgewässer an allen Punkten seiner gesamten Strecke leicht und ohne mehrfache&#13;
Analysen ökologisch beurteilt werden. Der untersuchte Haselauf von der Quelle bis&#13;
Quakenbrück ist auf dieser Grundlage in unterschiedliche Abschnitte mit verschiedener&#13;
Gewässergüte zu gliedern, die oberhalb von Osnabrück zunächst die Klasse I, dann die&#13;
Klasse II durchläuft. Diese reicht noch bis in die Stadt hinein, sinkt dann durch verschiedene&#13;
Belastungen bis auf III ab und bessert sich erst allmählich wieder (etwa von der&#13;
Dütemündung an) bis auf II, wobei hinter der Stadt Bramsche noch einmal eine vorübergehende&#13;
Verschlechterung der Saprobieverhältnisse zu beobachten ist. Das 1975 erfaßte&#13;
Floreninventar der Hase ist in einem abschließenden Verzeichnis mit 322 Gefäßpflanzen&#13;
zusammengestellt.</description>
      <author>Heinrich E. Weber</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26911</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:41:51 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Fische und Großkrebse der oberen und mittleren Hase</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26906</link>
      <description>Der Fischbestand der Hase. eines 174 km langen Nebenflusses der Ems,&#13;
wird (im wesentlichen durch Umfrage bei den Fischereiberechtigten) für die insgesamt&#13;
93,2 km lange Strecke von der Quelle bis Quakenbrück ermittelt. Von den (mindestens)&#13;
28 ehemals vorhandenen einheimischen Arten sind 7 inzwischen verschollen oder nachweislich&#13;
ausgestorben, fast ebenso viele sind nur noch in Restbeständen erhalten. Die&#13;
Gründe für den Rückgang werden diskutiert. 5 Arten sind zusätzlich eingesetzt oder verwildert.&#13;
Die fischereilich wichtigen Arten können sich heute im Fluß nicht ausreichend&#13;
vermehren und werden planmäßig eingesetzt. Die Arten sind in charakteristischer Weise&#13;
auf die natürlichen Flußregionen verteilt und spiegeln andererseits auch die unterschiedlichen&#13;
Saprobieverhältnisse wider. Der noch um 1900 in der Hase und überhaupt im Raum&#13;
Osnabrück häufige Flußkrebs ist heute anscheinend bis auf eine einzige. unter Schutz&#13;
zu stellende Reliktpopulation an der oberen Wierau ausgestorben.</description>
      <author>Heinrich E. Weber</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26906</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:20:55 +0100</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
