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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 11:03:42 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 11 Jun 2012 11:03:42 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Dorieus und Kleomenes I. – Überlegungen zu Hdt. 5,39-48</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26864</link>
      <description>Dorieus von Sparta und seine gescheiterten Expeditionen nach Libyen und Sizilien&#13;
haben aufgrund knapper Quellennachrichten in der Forschung nur wenig Beachtung&#13;
gefunden. Der ausführlichste und, wie bereits Benediktus Niese anmerkte, eigentlich&#13;
einzige antike Bericht findet sich im fünften Buch der Historien Herodots. Selbiger&#13;
kommt im siebten Buch (158 u. 205) nochmals kurz auf Dorieus zu sprechen und erwähnt&#13;
im neunten Buch (10) dessen Sohn Euryanax. Diodor und Pausanias bieten&#13;
kurze Erwähnungen, die auf Herodot basierend lediglich knappe zusätzliche Informationen&#13;
beinhalten und nur dank des Halikarnassiers zu kontextualisieren sind.&#13;
&#13;
Dorieus’ Versuch, sowohl in Libyen, als auch auf Sizilien spartanische Apoikien&#13;
zu gründen, „hat sich die Forschung nie so recht erklären können.“ Dieser Beitrag&#13;
wird der schmalen Quellenüberlieferung ebenfalls keine gänzliche Erklärung abgewinnen&#13;
können. Aber es soll der Versuch unternommen werden, die beiden „Auswanderungsversuche“&#13;
mit der innenpolitischen Situation unter der Herrschaft des&#13;
Kleomenes I., des älteren Halbbruders des Dorieus, in Verbindung zu setzen bzw. die&#13;
Möglichkeit von Abhängigkeiten zu ergründen und dabei auf die herodoteische Gestaltung&#13;
der Dorieus-Episode einzugehen. Dorieus wird in Teilen der Forschung als&#13;
Oikist bezeichnet, der in Sparta selbst keine Aussicht auf politischen Aufstieg gehabt&#13;
und deshalb aus persönlicher Motivation heraus auswärtige Betätigungsfelder gesucht&#13;
habe. Worauf gründet sich jedoch die für Sparta, ganz besonders für einen spartanischen&#13;
Königssohn, untypische Motivation, in die Ferne zu ziehen – sogar wiederholt&#13;
ein solches Unterfangen zu wagen?</description>
      <author>Patrick Reinard</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26864</guid>
      <pubDate>Tue, 06 Nov 2012 11:03:42 +0100</pubDate>
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