<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Thu, 12 Jul 2012 15:03:35 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 12 Jul 2012 15:03:35 +0100</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Faunistisch-ökologische Untersuchungen an der Carabidenfauna naturnaher Biotope im Hahnenmoor (Coleoptera, Carabidae) : mit 10 Tabellen</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27021</link>
      <description>1981 wurde die Carabidenfauna von 12 pflanzensoziologisch charakterisierten&#13;
FangsteIlen (Moorheiden mit Sphagnum papillosum und anderen Arten, trockene Austrocknungsstadien&#13;
des Hochmoores ohne Sphagnum, Schwingdecken bäuerlicher Torfstiche, ein&#13;
Betuletum pubescentis sowie ein Vaccinium-Betula-Wald) mit BARBER-Fallen im Hahnenmoor,&#13;
50 km nordwestlich von Osnabück, untersucht.&#13;
3 Konkordanz-Analysen nach RENKONEN werden durchgeführt. Mit Hilfe der Diskordanz werden&#13;
die Relativlagen der Carabidengesellschaften im dreidimensionalen Raum nach der Methode&#13;
von KOTH ermittelt. Bis auf eine Ausnahme genügt dazu eine Lageunschärfe der Relativlagen von&#13;
5%. Mit den Raumachsen dieser Modelle fallen wahrscheinlich Umweltgradienten zusammen.&#13;
Erkannt werden konnten 3 Gradienten, die artverteilende Bedeutung haben können: Trophiegrad,&#13;
Bodenfeuchte und Sonnenexposition der Bodenoberfläche. In einem Modell konnten 7&#13;
Ergebnisse aus 6 Untersuchungsgebieten und 5 Untersuchungszeiträumen widerspruchsfrei im&#13;
dreidimensionalen Raum angeordnet werden.&#13;
Für oligo- bis minerotrophe Moore typische Arten wie Agonum ericeti und Agonum munsteri&#13;
kommen noch vor. Diese Arten sind durch Nährstoffanreicherung, Beschattung durch Birken und&#13;
andere Faktoren stark bedroht. Indikatoren für minero- bis mesotrophe Moorbereiche werden&#13;
bereits gefunden: Agonum fuligonosum und Pterostichus minor. Die Austrocknungsstadien des&#13;
Hochmoores werden von Bembidion humerale, Anisodactylus nemorivagus und anderen für&#13;
solche Flächen typische Arten bewohnt. Ein Moorbrand hatte auf die Carabidengesellschaft&#13;
keinen nachhaltigen Einfluß: die Arten überlebten den Brand (z. B. Dyschirius globosus) oder&#13;
wanderten danach wieder ein. Es wird auf die Bedeutung dieses Hochmoorrestes als Refugium&#13;
für seltene Tiere und Pflanzen hingewiesen.</description>
      <author>Thorsten Aßmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27021</guid>
      <pubDate>Fri, 07 Dec 2012 15:03:35 +0100</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
