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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Thu, 01 Aug 2013 22:12:46 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 01 Aug 2013 22:12:46 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Lange swîgen des hât ich gedâht, oder "Sagt er minne, meint er sang"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27949</link>
      <description>Nicht Gedichte, gedacht zur privaten, stillen Lektüre im mehr oder weniger trauten Kämmerlein, sondern Lieder, bestimmt zum gesungenen öffentlichen Vortrag vor einem (exklusiv) höfischen Publikum stellen das mittelalterliche Pendant dessen dar, was unter dem Begriff „Lyrik“ subsumiert wird (...) Vielleicht ist dies eine gute Möglichkeit, (...) das die „Lese“- Rezeption im modernen Sinn und ihr Eingehen in den lyrischen Text doch auch bis zum heutigen Tag oft genug den „Vortrag“, zumindest im Sinne des gesprochenen, wenn schon nicht gesungenen oder rezitierten Wortes evoziert (...).</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27949</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 22:12:46 +0100</pubDate>
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      <title>Kriemhild im Rosengarten : Erzählstrukturen und Rollenkonstellationen im "Großen Rosengarten"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27948</link>
      <description>Innerhalb des mittelalterlichen Erzählens von Dietrich nimmt der sogenannte ‚Rosengarten’ (...) in jeder Hinsicht eine wichtige Position ein: Das betrifft sowohl die Anbindung der Dietrich-Epik an das ‚Nibelungenlied’ wie die Vorgabe für andere (...) Texte dieses Genres; es betrifft auch seine durchaus eigenwilligen Erzähltendenzen, die zum Teil sich weder mit jenen der „historischen“ noch jenen der „aventiurenhaften“ Dietrichepik direkt verrechnen lassen.</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27948</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 22:04:00 +0100</pubDate>
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      <title>Dieter Kühn und Herr Neidhart: Beschreibung einer problematischen Beziehung</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27938</link>
      <description>Im Zuge des unvermindert andauernden Mittelalter-Rezeptionsbooms hat Dieter Kühn (...) nun einen weiteren mittelalterlichen Autor, Neidhart, in den Mittelpunkt eines Werkes gestellt. Er konfrontiert in diesem „Liederbuch mit Prosakapiteln“ Übersetzungen nach Transkriptionen der Neidhart-Handschriften (...) mit Texten neidhartscher Zeitgenossen (...) und Collagen (...) aus zeitgenössischen Chroniken und wissenschaftlicher Sekundärliteratur.</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27938</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 20:32:30 +0100</pubDate>
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      <title>Die Sehnsucht nach wahren Geschichten : Mittelalter-Rezeption in der deutschen Gegenwartsliteratur</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27937</link>
      <description>In einer Zeit, in der einerseits die Vermittlung der zentralen Mythen und Texte des europäischen Abendlandes – der Antike ebenso wie des Mittelalters – immer stärker aus dem kanonischen Inhalten der Bildungsinstitutionen (...) verdrängt wird, (...) sind es nicht zuletzt die Autorinnen und Autoren der Gegenwartsliteratur, denen das Verdienst zukommt, die Werke ihrer mittelalterlichen Vorgänger wieder in das ‚kulturelle Gedächtnis’ der Jetztzeit einzuschreiben. Eben deshalb verdient diese Spurensuche mediävistisches Interesse (...)</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27937</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 20:16:43 +0100</pubDate>
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      <title>Die Hexen sind zurück! : Hexenbild und Hexenkult im feministischen und esoterischen Kontext des New Age</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27935</link>
      <description>Die Geburtsstunde der ‚Hexe’ als populäres Identifikationsmuster für weiblichen Widerstand gegen die fortdauernde gesellschaftliche Diskriminierung und Unterdrückung der Frau liegt mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt zurück. (...) Im Zentrum dieser Widerstandaktion stand als wesentliches Interesse das Selbstbestimmungsrecht der Frau über sich selbst und ihren Körper im umfassenden Sinne. (...) Die feministische Bewegung der siebziger und achtziger Jahre war in erster Linie ein teils loses, teils enges Netzwerk intellektueller Frauen, zumindest was ihre prägenden Vertreterinnern und besonders ihr theoretisches Fundament betrifft (...)</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27935</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 19:53:36 +0100</pubDate>
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      <title>Wolfram, Klopstock und Homer</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27889</link>
      <description>Jede Zeit führt ihren je eigenen Dialog mit dem Mittelalter; (...) je nach ihren Voraussetzungen und Bedingungen stellt sie ihre Fragen an die mittelalterlichen Relikte und findet eigene Antworten. Mein Beitrag geht der Frage nach, wie in der Mitte des 18. Jahrhunderts Wolframs „Parzival“ aufgenommen werden konnte und welche Dimensionen besonders faszinierten und irritierten. (...)</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27889</guid>
      <pubDate>Fri, 04 Jan 2013 12:48:11 +0100</pubDate>
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      <title>Rezeption der französischen Adelsliteratur</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27884</link>
      <description>Die Rezeption der französischen Adelskultur endet mit dem 12. Jahrhundert, wobei doch eine spürbare Überlegenheit des Westens erhalten bleibt. Aber es hat sich ein Selbstbewusstsein entwickelt, das es erlaubt, bewußter eigene Wege zu gehen. (...) [Das zeigt Volker Mertens] exemplarisch bei Wolfram von Eschenbach (...).</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27884</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Jan 2013 17:55:50 +0100</pubDate>
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      <title>Die Meistersinger von Thüringen und der Sängerkrieg an der Pregnitz oder: "Ich bin der Welt noch den 'Tannhäuser' schuldig"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27874</link>
      <description>„Ich bin der Welt noch den Tannhäuser schuldig“, bemerkte Richard Wagner gegen Ende seines Lebens. (...) [An keinem seiner früheren Werke] hat er soviel retuschiert und geändert (...) Es blieben Undeutlichkeiten, Unklarheiten, ja scheinbare Brüche. Sie betreffen v.a. Elisabeth und ihre Entwicklung, Tannhäusers Schuld und Buße sowie den Schluß mit ihrem und Tannhäusers Tod. (...) Aber nicht allein die Position Elisabeths (...) wurde mißverstanden, die Unklarheit ging vielmehr tiefer, betraf die Rolle der gesamten Wartburg-Gesellschaft wie die der Kunst und des Künstlers. (...) Es waren die MEISTERSINGER in ihrem ersten Entwurf, der also als Ergänzung und als Korrektur des TANNHÄUSERS zu lesen ist, was [Volker Mertens in diesem Aufsatz unternimmt].</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27874</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Jan 2013 12:50:38 +0100</pubDate>
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      <title>"Der implizierte Sünder" : Prediger, Hörer und Leser in Predigten des 14. Jahrhunderts ; mit einer Textpublikation aus den "Berliner Predigten"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27835</link>
      <description>Mit den (...) Überlegungen [versucht Volker Mertens] (...), Kategorien der Leserforschung, wie sie v.a. von Wolfgang Iser entwickelt wurden (Der implizite Leser. München 1972, und der Akt des Lesens. München 1976), auf die Eigenart der Predigtüberlieferung des Mittelalters, speziell zwei Sammlungen, die im 14. Jahrhundert überliefert sind, zu übertragen. Diese Begrenzung des Untersuchungsgegenstandes bedingt nicht zuletzt den experimentellen Charakter dieser Skizze.</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27835</guid>
      <pubDate>Thu, 20 Dec 2012 10:41:10 +0100</pubDate>
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      <title>"Der Tronjer fiel von Weibeshand" : zur Rezeption des Mittelalters in den deutsch-österreichischen Jugendspielen 1930-1950</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27750</link>
      <description>Die Rezeption des Mittelalters hat im wesentlichen nicht als Ausweis für ein Interesse am Mittelalter zu gelten, sondern vielmehr als Moment des Interesses an der   V e r w e r t b a r k e i t   des Mittelalters, seiner Mythen und Utopien unter einem speziellen Aspekt zeitgenössischer Ideologisierung. (…) Zu hinterfragen ist gleichfalls das Interesse der mediävistischen Philologie an der Rezeption des Mittelalters. Hinter der zweifelsohne weitgehend unverdächtigen Freude an der legitimationsstiftenden Rolle der aktuellen Rezeption für ein scheinbar jedem direkten zeitgenössischen Zugriff entzogenes Fachgebiet und der einsichtigen eskapistischen Freude der Mediävist/inn/en an der Möglichkeit, die engen Fachgrenzen und ihren spezifischen Ballast vorübergehend hinter sich zu lassen, steht oft genug auch der Versuch, das eigene Unbehagen an der zeitgenössischen Aneignung des Mittelalters zu übergehen, um nicht als fachidiotischer Störfaktor einer allgemeinen Begeisterung zu gelten.</description>
      <author>Ingrid Bennewitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27750</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Dec 2012 20:22:13 +0100</pubDate>
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      <title>Das Mittelalter im Hörfunk : Selbstreflexionen eines freien Mitarbeiters</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27633</link>
      <description>Der Hörer erwartet vom Hörfunk ein gewisses Maß an Aktualität – im Fall des Mittelalters naturgemäß eine mittelbare. Die Wahl des Themas und des Titels soll den Reiz des Fremden mit dem Bedürfnis nach Vertrautem vereinen, der Hörer braucht einen wie immer gearteten Bezug auf die eigene Situation oder das eigene Wissen – sei es, daß man anknüpft an bekannte Namen (wie den genannten Neidharts) oder entsprechende Schlagwörter findet: Der Trobador der Jungfrau Maria – das ist Alfons der Weise, der Sammler der Cantigas di Santa Maria.</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27633</guid>
      <pubDate>Tue, 20 Nov 2012 13:48:00 +0100</pubDate>
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      <title>Frau Âventiure klopft an die Tür</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27537</link>
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      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27537</guid>
      <pubDate>Sun, 11 Nov 2012 16:46:06 +0100</pubDate>
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      <title>Rezeption der französischen Adelsliteratur : Alte und neue Prosa</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27343</link>
      <description>Das Misstrauen gegen den schönen Klang der Versdichtung ist alt, und das Bedürfnis nach der Prosa (…) dient einerseits der Vergewisserung, daß die lateinischen Vorlagen ohne versbedingte Erweiterung und Veränderung wiedergegeben werden, andererseits der Abgrenzung der geistlichen Lehre von der höfischen Dichtung mit ihrem auf die Erzählung bezogenen Wahrheitsanspruch. (…) Neben Predigt und Traktat (…) wird im 15. Jahrhundert dann die Legende zur wichtigsten Gattung geistlicher Prosa. Die geistliche Prosa unseres Zeitraums ist sowohl traditionell wie neu: neu in der Rhetorik und Anschaulichkeit Bertholds von Regensburg, neu in der aus höfischer Sprache hochgetriebenen erotischen Bildlichkeit Meister Eckharts. Daß seine „Verantwortung“ mystischer Erfahrung vor allem durch den Bedarf an mystischer Erbauung formelhaft vererbt und zersetzt wurde, gehört zum vielfältigen und bunten Bild der geistlichen Prosa.</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27343</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Oct 2012 17:49:45 +0200</pubDate>
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      <title>Alte Damen und junge Männer : Spiegelungen von Walthers sumerlaten-Lied</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27342</link>
      <description>Während die Tannhäuser- und die Bremberger-Ballade keine direkten Beziehungen zum Minnesang aufweisen, ist das im Moringer-Lied anders: hier singt der Held zwei Strophen eines Liedes, das durch die Liederhandschriften A, C und E als Lied Walthers von der Vogelweide bezeugt ist, das sogenannte „sumerlaten-Lied“. Es hat damit die längste ununterbrochene Wirkungsgeschichte eines mittelhochdeutschen Liebesliedes: der jüngste nachweisbare Druck stammt aus dem Jahre 1605 (…). Die lange produktive Rezeption des Liedes (…) [nimmt Volker Mertens] zum Ausgangspunkt (…) [seiner] Überlegungen und (…) [arbeitet sich] durch die Tradition zurück: von der Ballade zum Text der Hs. B (dazu kommt der Vergleich von B mit dem, was der Balladen-Autor daraus gemacht hat) bis zu dem komplexen Text, wie ihn die Handschriften A und C überliefern. Über das Verständnis der Eigenart der späten Texte und der on ihnen aktualisierten Valenzen des ältesten Textes will (…) [Volker Mertens] dann abschließend dessen Mehrdimensionalität erschließen.</description>
      <author>Volker Mertens</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27342</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Oct 2012 17:19:10 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zeitschrift für deutsche Philologie, 116</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27292</link>
      <description>New Philology: Das ist zunächst ein Schlagwort gegenwärtiger mediävistischer Methodendiskussion, und fast möchte man meinen, es hätte noch prägnanter formuliert werden können, wenn man etwas auf eine Bildung in Analogie zu anderen kurrenten ‚New-isms’ – New Medievalism (…) oder New Historicism (…) etwa – verfallen wäre: ‚New Philologism’. (…) Als Interdependenz (…) [einer] relativ situationsabstrakten ‚Formiertheit’ der poetischen Rede und der spezifischen situationellen variance des Textes (…) müsste man die soziale, also kommunikative Logik des mittelalterlichen Textes rekonstruieren können. Dabei dürfte dann auch sichtbar werden, daß die ‚Schließung’ des Textes nicht nur eine Generalisierung und Anonymisierung von poetischen Kommunikationssituationen voraussetzt (…) Sondern es könnte sich dann auch zeigen, daß an die stabile soziale Institution des Autors sowie an generalisierte und anonymisierte Kommunikationsverhältnisse gebundene und daher weitgehend invariante Text fortschreitend verzichten kann (…) auf jene Formierungen der literarischen Rede, welche unter den Voraussetzungen okkasioneller poetischer Kommunikation die Bedingung ihrer Möglichkeit waren. Der Text und seine Textualität sind dann etwas ganz anderes, weil seine Situationalität sich grundsätzlich verändert hat.</description>
      <author>Peter Strohschneider</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27292</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Oct 2012 21:26:26 +0200</pubDate>
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