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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
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    <pubDate>Wed, 03 Jul 2013 14:12:06 +0100</pubDate>
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      <title>O trabalho de tradutor como fonte para constituição de base de dados</title>
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      <author>Bibiana Teixeira de Almeida</author>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 14:12:06 +0100</pubDate>
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      <title>A tradução para a criança e para o jovem : a prática como base da reflexão e da relação profissional</title>
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      <author>João Azenha Junior</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 14:04:18 +0100</pubDate>
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      <title>Interkulturelles Lernen und lehrbuchgestütze, individualisierende Unterrichtsformen im schulischen DaF-Unterricht</title>
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      <author>Stephan Baumgärtel</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 13:54:33 +0100</pubDate>
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      <title>Imagens de uma língua : reflexões sobre o ensino de alemão como língua estrangeira no Brasil</title>
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      <author>Ruth Bohunovsky</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 13:45:38 +0100</pubDate>
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      <title>Estilo conversacional, interculturalidade e língua estrangeira</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26108</link>
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      <author>Selma Meireles</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 13:36:50 +0100</pubDate>
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      <title>O ator e o espectador : Sobre as diferentes funções da linguagem na apresentação de si mesmo no Brasil e na Alemanha</title>
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      <author>Ulrike Schröder</author>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 13:10:15 +0100</pubDate>
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      <title>Metropolen und Hauptstädte in Brasilien und Deutschland</title>
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      <description>Meine Eindrücke in Brasilien haben mich dazu bewogen, über das Thema "Metropolen und Hauptstädte" in beiden Ländern – Deutschland und Brasilien – zu sprechen. Ich kann nur einige Aspekte beleuchten, muss mich auf Erfahrungen hier und Impressionen dort beschränken.</description>
      <author>Hubertus von Morr</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 12:36:40 +0100</pubDate>
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      <title>Zum Begriff des Essayismus in Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften</title>
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      <description>Diese Miszelle beabsichtigt, durch die Auslegung des Kapitel 62 von Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" den Begriff des 'Essayismus' zu erläutern. Sie erhebt nicht den Anspruch, die nahezu unabsehbare Forschungsliteratur zum Roman zu diskutieren, sondern beschränkt sich bewusst auf die von Musil angedeutete Konzeption.</description>
      <author>Paulo Soethe</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26105</guid>
      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 11:50:51 +0100</pubDate>
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      <title>Fantasien der Auslöschung : Christian Krachts Romane "Faserland" und "1979"</title>
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      <description>Ende der 90er Jahre diskutiert die germanistische Literaturwissenschaft über eine "neue deutsche Popliteratur". Der Autor Christian Kracht wird als ein Begründer dieser literarischen Strömung gesehen. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit Krachts Romanen "Faserland" (1995) und "1979" (2001). Während "Faserland" oft als Prototyp der Popliteratur angesehen wird, scheint "1979" eher einen Ausstieg aus diesem noch schwer zu definierenden Genre anzudeuten. Beide Romane werden in diesem Beitrag interpretiert und hinsichtlich ihrer popliterarischen Elemente diskutiert.</description>
      <author>Christine Lehmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26104</guid>
      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 11:26:01 +0100</pubDate>
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      <title>A recepção da obra de Franz Kafka no Brasil</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26103</link>
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      <author>Celeste H. M. Ribeiro de Sousa; Eduardo Manoel de Brito; Maria Célia Ribeiro Santos</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26103</guid>
      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:50:35 +0100</pubDate>
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      <title>Die Suche nach dem Glück in der deutschen Literatur : Zur Bedeutung der blauen Blume in Novalis' Heinrich von Ofterdingen</title>
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      <description>Ähnlich den Romanen "Die Leiden des jungen Werthers" und "Wilhelm Meisters Lehrjahre" von Goethe hat Novalis’ Fragmentroman "Heinrich von Ofterdingen" die Geschichte der deutschen Literatur geprägt. Dieser Roman ist vor allem bedeutsam in der deutschen Literaturgeschichte, weil Novalis eine 'blaue Blume' in den Roman eingefügt hat. Dieser Artikel untersucht die Bedeutung der blauen Blume in Novalis' "Heinrich von Ofterdingen" als Symbol für die Suche nach dem Glück in der deutschen Literatur. Dafür werden die folgenden Fragen behandelt: die Verbindung zwischen dem Menschen und der Natur, die Farbe blau nach Goethes Lehre, die blaue Blume als Motiv der Natur und Heinrichs Träume.</description>
      <author>Simone Malaguti</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:40:19 +0100</pubDate>
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      <title>Para uma interpretação do conceito de "Bildungsroman"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26101</link>
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      <author>Flavio Quintale Neto</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 15:29:50 +0100</pubDate>
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      <title>Vom Theater als moralischer Anstalt zum Dichter als Gewissen der Nation oder : Von Friedrich Schiller zu Elfriede Jelineks historischem Drama Burgtheater</title>
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      <description>Ungeachtet seines Realitätsgehaltes ist historisches Drama Fiktion. Literatur 'lügt', oder, anders gesagt, sie schafft ihre eigene Wirklichkeit und Wahrheit. Das Burgtheater als historische Institution und als Ort dramatischer Fiktion ist der Stoff von Jelineks historischem Drama. Hinter den im Stück auftretenden Kunstfiguren, die eine künstliche, vom Nationalsozialismus vergiftete Sprache sprechen, sind Mitglieder der Hörbiger Familie erkennbar. Dagegen, dass diese nicht wirklich getroffen werden, da sie in Kunstfiguren und ergo in Fiktion verwandelt sind, spricht, dass die Autorin die im Stück insbesondere gegen Käthe / Paula Wessely erhobenen Vorwürfe der Mitverantwortung an den Verbrechen des Naziregimes jenseits aller Fiktion zu meinen scheint: Die Figur der Käthe in "Burgtheater" hat viel mit Paula Wessely, wie sie Jelinek in ihrem Telefoninterview beschreibt, gemeinsam. Der Kunstcharakter des Stückes scheint ein Schutzmantel zu sein, unter dem die Autorin ungestraft sagen kann, wofür sie ansonsten vor Gericht gestellt werden könnte. Harald Weinrich hat erkannt, dass die Literatur, seit sie nicht mehr "lügen", sondern die wirkliche Wahrheit und die wahre Wirklichkeit sagen will, Gefahr läuft, in den Umkreis der wirklichen Lüge zu geraten. Indem sie, anstatt sich damit zu begnügen mit ihren Fiktionen auf die Nation moralisch einzuwirken, sich höchstpersönlich zu deren Gewissen aufschwingt, kommt Jelinek in "Burgtheater" dieser Gefahr zumindest sehr nahe.</description>
      <author>Herbert Herzmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26100</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 14:14:02 +0100</pubDate>
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      <title>Zur Erinnerung an deutsche Opfer : Geschichte, Zeugnis und Fiktion in Grass' Novelle "Im Krebsgang"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26099</link>
      <description>Der Artikel untersucht anhand einer Novelle von G. Grass eine aktuelle Tendenz der deutschen Literatur über den Zweiten Weltkrieg, in der nicht mehr die Schuld, sondern das Leiden der deutschen Bevölkerung im Zentrum steht. Grass' Text zeigt eine spezifische Sorgfalt im Umgang mit den historischen Fakten und macht dem Leser die Differenz von faktualen und fiktionalen Elementen besonders transparent. Im fiktionalen Bereich imitiert der Autor die Gattung des Zeugenberichts, was wesentlich dazu beiträgt, seine Novelle zum Träger von kollektiver Erinnerung zu qualifizieren. In der fiktionalen Handlung ist außerdem eine politische Argumentation aufgehoben, mit der unterstrichen wird, warum auch der deutschen Opfer gedacht werden muss: um der Wahrheit und des emotionalen Gleichgewichts willen und um einen – wenngleich schmalen – Ausweg aus dem über Generationen fortgesetzten Teufelskreis der Gewalt zu finden. Grass' Novelle steht damit zugleich in einer Tradition von Vergegenwärtigung historischer Ereignisses im Dienste einer humanistisch-aufgeklärten kollektiven Erinnerung, das sich in Deutschland auf Schillers Dramen zurückverfolgen lässt.</description>
      <author>Helmut Galle</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 14:03:17 +0100</pubDate>
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      <title>Algunos "mitos" sobre España en la narrativa histórica del exilio alemán : Dos novelas de Lion Feuchtwanger</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26098</link>
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      <author>Isabel Hernández</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 13:51:20 +0100</pubDate>
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      <title>Friedrich Schiller e Gonçalves Dias</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26097</link>
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      <author>Karin Volobuef</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26097</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 13:28:49 +0100</pubDate>
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      <title>Schillers Gott : Bemerkungen zu den "Göttern Griechenlands"</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26096</link>
      <description>No poema "Die Götter Griechenlands", Schiller elabora a diferença entre uma Grécia clássica idealizada, entendida como totalidade orgânica em harmonia consigo mesmo, e a Europa moderna do sec. XVIII com sua fragmentação e seu materialismo temível. Afirma-se que o autor está menos condenando o cristianismo do que enfatizando a função da arte. Na última estrofe, a beleza da arte é oferecida como último recurso de preservar sentido e humanidade. O status quase religioso que Schiller reserva para a arte é crucial para entender o pensar literário e cultural na Alemanha do sec. XIX.</description>
      <author>Klaus Eggensperger</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26096</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 13:02:18 +0100</pubDate>
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      <title>Friedrich Schillers "Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande" : Aspekte zum aktuellen Forschungsstand</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26095</link>
      <description>Die "Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung" (1788), die erste von Schillers historischen Schriften, bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchung der Frage, wie sich das wissenschaftliche Interesse an Schiller als Historiker in den vergangenen Jahren artikuliert hat. Dabei nähert sich die vorliegende Arbeit der aktuellen Forschung unter zwei Gesichtspunkten: Zunächst sollen die Beiträge zu Schillers historiographischer Methode vorgestellt werden. Dieser Themenkomplex ist eng mit der Frage der Verwendung historischer Quellen verbunden und hat mit Schillers Position zwischen Aufklärung und Historismus zu tun. In einem zweiten Abschnitt werden erzähltechnische und diskursanalytische Ansätze diskutiert, mit denen in jüngster Zeit Schillers historiographisches Werk untersucht wurde.</description>
      <author>Hans Knoll</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26095</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 12:52:59 +0100</pubDate>
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      <title>Wilhelm Tell vor Schiller</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26094</link>
      <description>In der Schweiz repräsentierte die Figur Tells zwei Traditionen, einerseits den Helden, der das Selbstbewusstsein der Eidgenossen zum Ausdruck bringt, andererseits die Verkörperung der Unterdrückten generell. Im Stück des Berners Samuel Henzi 'Grisler ou l’Helvétie délivrée' (1748) steht die Figur des Despoten Grisler im Zentrum, dem sich Tell widersetzt. Nachdem der Tyrann gestürzt ist, wird ein republikanisches Programm verkündet, das auf der Idee der Gleichheit vor dem Gesetz beruht. In der Tragödie 'Guillaume Tell' (1766) von Antoine-Marin Lemierre werden Tugend und Freiheitssinn mit dem topologischen Motiv der Berge in Verbindung gebracht. Tell erscheint hier nicht mehr als Einzelgänger, sondern als einer der Mit-Eidgenossen. Zur Zeit der Französischen Revolution wird Wilhelm Tell neben Brutus zu einer emblematischen Figur des Widerstandes des Volkes gegen die Tyrannei und das Stück von Lemierre kennt nun eine große Resonanz. Auch Schiller assoziierte in seinem 'Wilhelm Tell' (1804) die Idee der Schweizer Freiheit an die Vorstellung einer sublimen Natur, wie sie in den Reiseberichten verbreitet wurde. Sein Stück widersetzte sich jedoch der Vereinnahmung der Figur Tells durch die Jakobiner und beschwor eine Gemeinschaft, die auf Brüderlichkeit beruhte, die das alte Gesellschafts-Modell, das durch die Figur des Über-Vaters geprägt war, ablösen sollte.</description>
      <author>Joseph Jurt</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26094</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 12:49:05 +0100</pubDate>
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