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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Thu, 26 Jul 2012 13:29:43 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 26 Jul 2012 13:29:43 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Limikolen-Durchzug von Juni bis August 1997 an der Malkachan-Bucht, Russischer Ferner Osten</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25675</link>
      <description>Vom 07.06. bis zum 28.08.1997 wurden in der Malkachan-Bucht (Region Magadan, Ochotskisches
Meer, Russischer Ferner Osten) bei Pentadenzählungen die rastenden Limikolenarten erfasst. Die
Erfassungen erfolgten im Rahmen einer Expedition der Universitäten Osnabrück und Jena in Kooperation
mit dem Institute for Biological Problems of the North (Magadan). Insgesamt wurde mit 33 Limikolenarten,
darunter 14-16 lokalen Brutvogelarten, eine sehr hohe Biodiversität festgestellt. Die höchsten Rastmaxima
wurden beim Regenbrachvogel (Numenius phaeopus variegatus) (&gt;2.000 Ind.) und beim Odinshühnchen
(Phalaropus lobatus) (1.000 Ind.) erfasst. Für beide Arten hat die Malkachan-Bucht damit internationale
Bedeutung als Rastgebiet, da mehr als 1 % der Flyway-Population rasten. Besonders bemerkenswert ist
die Revierfeststellung und die Beobachtung eines gewissen Jungvogel-Durchzugs des weltweit gefährdeten
Tüpfelgrünschenkels (Tringa gutiffer) in etwa 800 km Entfernung vom bisher bekannten Brutgebiet.
Neben dem Regenbrachvogel weist das Gebiet auch höhere Rastzahlen anderer (mittel)großer Limikolenarten
wie Uferschnepfe (Limosa limosa melanuroides) (383 Ind., auch Brutvogel), Pfuhlschnepfe (Limosa
lapponica baueri) (262 Ind.) und Isabellbrachvogel (Numenius madagascariensis) (250 Ind., auch Brutvogel)
auf. Demgegenüber hat die Malkachan-Bucht – zumindest im Jahr 1997 – keine so hohe Bedeutung für
rastende Strandläuferarten aufgewiesen. Die Schutzwürdigkeit des Gebiets und seine internationale Bedeutung
konnte auch mit Hilfe der Limikolen-Pentadenzählungen im Rahmen der Expedition unter Beweis
gestellt werden.</description>
      <author>Daniel Doer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25675</guid>
      <pubDate>Thu, 26 Jul 2012 13:29:43 +0200</pubDate>
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      <title>Ein unverstandenes Phänomen verabschiedet sich: „Regelmäßiges Brüten auf leerem Nest“</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22041</link>
      <description>Brutstörungen wie „Brüten auf leerem Nest“, ausgelöst auch ohne Eiablage, sind im Harz 1972–2004 vor allem bei der Kohlmeise festgestellt worden, anfangs nur vereinzelt, seit 1983 regelmäßig und teilweise mit jährlichen Anteilen von über 10 %. Insgesamt betrug der Anteil bei der Kohlmeise 2,3 % unter 2282 Bruten. In den höher gelegenen Fichtenforsten des Harzes war der Anteil 3–5mal größer als in anderen Gebieten. Seit 2005 sind solche Fälle von Brutstörungen ausgeblieben. Anfang der 1980er Jahre, d. h. zu Beginn der Zeit mit regelmäßigen Brutstörungen, wurde in 4 Kohlmeisenbruten ein auffälliger Kalkmangel festgestellt. Das „Brüten auf leerem Nest“ hat es mit geringerem Anteil auch bei Blaumeise (0,4 %, n = 546), Kleiber (0,7 %, n = 423) und Raufußkauz (1 Fall) gegeben. Der kausale Zusammenhang dieser Schädigung ist nicht bekannt, Auslöser sind offensichtlich die komplexen Folgen des „Sauren Regens“ durch Veränderung des Chemismus in den oberen Bodenschichten, insbesondere Calciummangel mit seinen Folgen für die Organismen.</description>
      <author>Herwig Zang</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22041</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:36:44 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Warum der Name "Rauhfußkauz" "rauh" bleiben sollte!</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22040</link>
      <description>Die unlängst eingeführte Neuregelung der deutschen Rechtschreibung verfolgt unter anderem das Ziel, umständliche Schreibweisen durch einfachere Formen zu verkürzen, ohne dass sich der Sinngehalt der betreffenden Worte ändert. Sie beinhaltet aber auch gleichzeitig die Vorschrift, dass fest eingebürgerte Eigennamen ohne Rücksicht auf ihre Schreibweise nicht verändert werden dürfen. Dies trifft vor allem auf Orts-, Flur- und Personennamen zu, die schon seit langem so geschrieben werden. Der Rauhfußkauz wurde 1758 von Carl von Linné beschrieben und mit dem lateinischen Namen Strix funerea versehen.</description>
      <author>Jochen Wiesner</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22040</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:31:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abgrenzung lokaler Populationen europäischer Vogelarten für die artenschutzrechtliche Prüfung in NRW</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22039</link>
      <description>Der angewandten Ornithologie stellt sich die neue Aufgabe, für die artenschutzrechtliche Prüfung nach BNatG lokale Populationen für jede planungsrelevante Vogelart zu definieren. Der Beitrag stellt den in Nordrhein-Westfalen erarbeiteten Ansatz vor, in praxistauglicher Weise Typen von lokalen Populationen zu benennen und diese dann den Vogelarten zuzuordnen. Die lokalen Populationen bilden dann die Bezugsebene für die Bewertung der Erheblichkeit der Auswirkungen von Planungen bzw. genehmigungspflichtigen Vorhaben auf planungsrelevante Vogelarten.</description>
      <author>Joachim Weiss</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22039</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:28:56 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bildung fester Winternutzungszentren von umgesiedelten russischen Auerhühnern in Thüringen</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22038</link>
      <description>Von 1999 bis 2003 wurden im Thüringer Schiefergebirge im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Bau des Pumpspeicherwerkes Goldisthal und der Talsperre Leibis 145 „Wildfang – Auerhühner“ aus Russland (Raum Jaroslawl – Kostroma) umgesiedelt. Überdies wurden Habitatverbesserungen in den Lebensräumen vorgenommen. Das Überleben unter harten winterlichen Bedingungen erfordert von Tieren sowohl physiologische Anpassungen als auch Anpassungen des Verhaltens. Auerhühner ernähren sich im Winter ausschließlich von Koniferennadeln (Pinus silvestris) - einer extrem energiearmen Nahrung. Die umgesiedelten Auerhühner bevorzugten in Thüringen die Kiefer als Schlaf – und Nahrungsbaum. In den Wintern 2001/02 bis 2004/05 wurden mehr als 140 Nahrungs- und Schlafbäume von den umgesiedelten russischen Auerhühnern untersucht. Es zeigte sich, dass die Vögel schon im ersten Winter nach der Freilassung die Nutzungszentren der erloschenen autochthonen Population fanden und nutzten. Alle vier Standorte wurden von den umgesiedelten Auerhühnern jeden Winter aufgesucht. 49 % der Nahrungs – und Schlafbäume wurden jeden Winter wieder genutzt. Die Vögel zeigten also eine Vorliebe für bestimmte Bäume. Sie erschlossen sich den neuen Lebensraum schnell und entwickelten in den vier Untersuchungsjahren feste Gewohnheiten.</description>
      <author>Christoph Unger; Siegfried Klaus</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22038</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:26:44 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wiesenvogelbestände im Naturschutzgebiet Daschfeld (Landkreis Osnabrück)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22037</link>
      <description>In den Jahren 1999, 2003 und 2006 wurden im Naturschutzgebiet Daschfeld (130 ha) die Brutbestände der Wiesenvogelarten erfasst. Mit 4-5 Brutpaaren (BP) ist der Bestand des Großen Brachvogels stabil. Die Bruterfolge lagen zwischen 0,4 und 0,6 flüggen Jungvögeln/BP, was zum Bestandserhalt ausreichen sollte. Das Gebiet ist eines der wichtigsten Vorkommen der Art im Landkreis Osnabrück. Darüber hinaus konnten weitere in Niedersachsen gefährdete und im Landkreis Osnabrück seltene Wiesenvogelarten festgestellt werden (darunter auch Wachtelkönig, Tüpfelsumpfhuhn und Braunkehlchen). Das Gebiet erfüllt unter der aktuellen Nutzung seinen Schutzzweck. Es werden einige Vorschläge zur weiteren Optimierung des Naturschutzgebietes für Wiesenvögel unterbreitet.</description>
      <author>Birgit Ten Thoren; Johannes Melter</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22037</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:23:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Beitrag zur Höhlenökologie des Grauspechts Picus canus</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22036</link>
      <description>In einer Studie zur Höhlenökologie des Grauspechts Picus canus bei Wolfsburg, E-Niedersachsen 1988-1993 (1995) wurde untersucht, ob und wodurch sich Bruthöhlen, Schlafhöhlen und Balzhöhlen des Grauspechts unterscheiden. Bruthöhlen wurden fast immer neu gebaut (70 %), während Schlafhöhlen zumeist alte Höhlen waren (&gt; 90%). Darüber hinaus bauten Grauspechte aber auch weitere Höhlen neu, so dass jährlich 1,4 Höhlen je Revier erstellt wurden. Schlafhöhlen wurden in eher vitalem Holz, vor allem in Buchen an glatten Stämmen nahe zum Waldrand angelegt, wohingegen Bruthöhlen eher im Bestand, in schwächerem Holz an Schadstellen gebaut wurden. Der Anteil der Höhlen in Eichen war bei den Bruthöhlen höher. Balzhöhlen haben eine hohe Bedeutung bei Paarbildung und -bindung, sie werden im ganzen Revier aufgesucht bzw. erstellt, die Höhlenparameter sind weniger spezifisch, nur der Zustand des Holzes ist am schwächsten, eine Funktionsfähigkeit der Höhlen kann zumeist bezweifelt werden. Für diese Höhlen wird diskutiert, ob sie auch als Kennzeichen für Männchenqualität angesehen werden könnten. Es bleibt offen, wer die Schlafhöhlen angelegt hat, wie sie entstehen und inwieweit daran andere Spechtarten mitgewirkt haben könnten. Der ganzjährig hohe Bedarf an Höhlen, ihre unterschiedlichen Funktionen gepaart mit unterschiedlichen Höhlencharakteristika könnten andeuten, dass Grauspechte sehr spezifisch Höhlen anlegen, nutzen und im Sinne eines Höhlenmanagements behandeln. Für den Schutz des Grauspechtes ist es neben dem Erhalt eines ausreichenden Angebots an Schlafhöhlen wichtig, ausreichend potenzielle Höhlenbäume (Höhlensubstrat) bereit zu halten, damit die Grauspechte jährlich ein bis mehrere neue Höhlen anlegen können. Angesichts der kritischen Erhaltungssituation der Art in Deutschland und Niedersachsen sind hierzu Forschungs- und Schutzansätze dringend erforderlich.</description>
      <author>Peter Südbeck</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22036</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:21:02 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Morphologie einiger Zweigsänger (Aves: Sylviidae) Nordasiens</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22035</link>
      <description>Morphologische Daten von Zweigsängern Sylviidae sind nur spärlich publiziert. Basierend auf Beringungstätigkeit in drei Regionen Nordasiens (Ussurien, Baikalsee und Zentralkasachstan) präsentieren wir Flügellängen, Teilfederlängen der achten Handschwinge, Tarsuslängen, Schwanzlängen und Gewichtsmessungen von 27 Zweigsängerarten aus 6 Gattungen. Außerdem zeigen wir flügelmorphologische Profile basierend auf Einzelfedermessungen des Handflügels für 15 Arten aus 5 Gattungen. Von allen untersuchten Arten zeigte der Koreabuschsänger Cettia canturians den rundesten Handflügel, während der Wanderlaubsänger Phylloscopus borealis den spitzesten Handflügel (mit langen Handschwingen 6-8) zeigte. Für einige Arten waren Tests auf Unterschiede in den Messwerten zwischen den Regionen möglich. Wander- und Dunkellaubsänger Phylloscopus fuscatus unterschieden sich nicht zwischen den Fangorten, während am Baikalsee gefangene Gelbbrauenlaubsänger Phylloscopus inornatus kleiner, aber schwerer waren als Individuen aus Ussurien. Auch Klappergrasmücken Sylvia curruca unterschieden sich in Tarsus- und Schwanzlängen, aber nicht in Flügelmorphologie zwischen den Fangregionen Baikalsee und Zentralkasachstan. Die präsentierten Ergebnisse zeigen, wie innerhalb relativ kurzer Fangzeiträume interessante morphologische Daten gesammelt werden können.</description>
      <author>Holger Schielzeth; Niels Anthes; Sophie Jaquier; Jan Ole Kriegs</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22035</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:17:27 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ontogenese des Herzens beim Mauersegler (Apus apus)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22034</link>
      <description>Von 39 jungen Mauerseglern (Apus apus) verschiedenen Alters wird die Ontogenese morphologischer Parameter des Herzens sowie von Körperlänge und Brustmuskelmasse dargestellt. Die durchschnittliche Herzmasse erwachsener Segler liegt absolut bei rund 0,6–0,7 g. Das sind rund 1,6 % der mittleren Körpermasse und damit rund 40 % mehr als der mittlere Erwartungswert aller Vögel mit entsprechender Körpermasse. Die relative Herzmasse liegt beim Schlupf bei rund 2,7 %. Der Segler kommt mit einem relativ großen Herz auf die Welt, dessen Anteil an der Körpermasse bis zum Ausfliegen also um 41 % reduziert wird. Diese relative Reduktion findet man auch beim Herzvolumen: Es ändert sich absolut von rund 0,377 ml am Schlupftag auf 1,67 ml bei flüggen Mauerseglern; das massenbezogene Volumen nimmt so von rund 0,13 ml/g auf 0,04 ml/g ab. Die Herzbreite (Herzdurchmesser) beträgt über die gesamte Ontogenese konstant mehr oder weniger rund 60 % der Herzlänge. Die Körperlänge und die Masse des Brustmuskels zeigen eher eine (exponentielle) Sättigungskurve: Ab einer Körpermasse von 20-22 g (mittlere Adultwerte: 30,8–55,6 g; Mittelwert 40,5 g; n = 2570) zeigt die Körperlänge einen relativ konstanten Wert von rund 13-14 cm (mittlere Adultwerte: 16,5–18,5 cm); die Brustmasse ab einer Körpermasse von rund 30 g einen Wert von rund 2,0-2,5 g. Das sind rund 5-8 % der Körpermasse, wobei der relative Anteil im Verlauf der Ontogenese zunimmt (Anfangswert rund 2 %).</description>
      <author>Roland Prinzinger; Christiane Haupt</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22034</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:14:34 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Born to be wild … Wildgänse unterwegs</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22033</link>
      <description>In den Jahren 1999 und 2000 wurde durch die Kooperationspartner Museum am Schölerberg, Osnabrück, Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, Oldenburg, Universität Osnabrück und Naturschutzbund Osnabrück die Idee einer Gänseausstellung von Prof. Dr. Hans- Heiner Bergmann in die Realität umgesetzt. Über 4 Jahre wanderte die Ausstellung durch deutsche Ausstellungshäuser und erreichte mehr als 150.000 Besucher.</description>
      <author>Norbert Niedernostheide</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22033</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:07:52 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Beitrag zur Kenntnis der Großgefieder-Mauser beim Schwarzstorch (Ciconia nigra) im Freiland</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22032</link>
      <description>Der Mauserzustand des Großgefieders im Sommer (30. Juli 2009) bei einem im Freiland verunglückten adulten Weibchen des Schwarzstorchs aus der Hessischen Rhön wird beschrieben und auf schematischen Zeichnungen von Handflügel, Armflügel und Steuer dargestellt.</description>
      <author>Franz Müller</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22032</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:05:31 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wildgänse in Europa - gestern, heute und in Zukunft</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22031</link>
      <description>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die Bestände vieler Gänsearten im Westen Europas zugenommen. Aufgrund vorliegender Daten scheint es nicht unrealistisch zu sein, dass die westpaläarktischen Bestände der Bless-, Saat- und Graugänse seit Mitte des 19. Jahrhunderts drastisch abgenommen haben und sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts auf einem relativ niedrigen Niveau stabilisiert und regional verlagert haben. Diese Entwicklung zeigt, dass eine regional positive Bestandsentwicklung bei einer wandernden Vogelart nicht unbedingt mit einer positiven Bestandsentwicklung der Gesamtpopulation verbunden ist, und dass die Einschätzung einer Bestandsentwicklung als positiv oder negativ stark von dem berücksichtigten Zeitraum abhängig ist. Die Daten zeigen auch, dass die Gänsejagdstrecke seit den 1950er Jahren zugenommen hat, während der jährliche Fortpflanzungserfolg bei den meisten arktischen Gänsearten seitdem stetig zurückgegangen ist. Diese Entwicklung lässt befürchten, dass die meisten arktischen Gänsearten in den kommenden Jahren wieder einen Bestandsrückgang zeigen werden.</description>
      <author>Johan H. Mooij</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22031</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:03:40 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Bestand der Ringeltaube (Columba palumbus) in der Innenstadt von Münster/Westfalen 1989 und 2008</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22030</link>
      <description>Eine Erfassung der Ringeltaubennester im Herbst 2008 ergab 1134 Nester auf einer Fläche von 3,4 km² in der Innenstadt von Münster. Das entspricht einer durchschnittlichen Dichte von etwa 334 Nestern / km². Zuvor waren auf gleicher Fläche von Scharlau &amp; Scharlau (1990) 1214 Nester gefunden worden. Diese geringfügige Abnahme um ca. 7 % des Ringeltaubenbestandes liegt im Fehlerbereich der Erhebung. Die hohe Dichte wird auf die Lage der Solitärstadt Münster in landwirtschaftlich geprägtem Umfeld zurückgeführt. Die Auswahl der Nistbäume entspricht weitgehend dem Angebot. Linden sind der häufigste Nistbaum.</description>
      <author>Hermann Mattes; Ina Freiling</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22030</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:01:18 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Vogelwelt im Schwäbischen Donaumoos</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20166</link>
      <description>Die geologische Entwicklung des Niedermoorgebietes „Schwäbisches Donaumoos“ erklärt die besondere Abhängigkeit vom Grundwasser. In diesem Zusammenhang werden die anthropogenen Eingriffe Donaukorrektion, Oberflächenentwässerung zur Moorkultivierung und landwirtschaftlichen Nutzung, massive Grundwasserentnahme zur Trinkwassergewinnung und Kiesabbau als auf den ursprünglichen Niedermoorcharakter besonders negativ wirkende Faktoren herausgestellt. Es wird gezeigt, dass „Donauauen und Donaumoos“ trotz aller Eingriffe noch ökologisch bedeutende Räume geblieben sind (seit 1976 „Ramsar-Gebiet“, seit wenigen Jahren über 140 km² EU-NATURA-2000-Gebiet) und dass mit der Gründung des Landschaftspflegeverbandes „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V.“ (1990), ausgehend von den als Naturschutzgebieten noch naturnahen Niedermoorresten („Langenauer Ried“ in Baden-Württemberg, „Leipheimer Moos“ und „Gundelfinger Moos“ in Bayern), eine weitreichende Wiedervernässung angestrebt wird. Die Ergebnisse erster zielgerichteter Schritte lassen hoffen. Die verbliebenen (und auch neu geschaffenen) vielfältigen Biotoptypen des Gesamtgebiets werden unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten kurz charakterisiert. Nach einem Überblick über die Vogelwelt wird an ausgewählten Arten auf drastische negative Veränderungen, daneben aber auch auf einige ermutigende Anzeichen aus neuerer Zeit hingewiesen. Der Schwerpunkt liegt auf den Wasser- und Wiesenvogelarten; hier gibt es positive Entwicklungen gerade aus jüngster Zeit zu berichten (z.B. Zunahme brütender Bekassinen und Kolbenenten sowie durchziehender Kraniche und rastender Silberreiher). Darüberhinaus belegen mehrjährige Kartierungen die hohe Bedeutung des Mooses als Überwinterungsgebiet für Greifvögel. Der Auwald an der Donau beherbergt individuenreiche Specht- und Schnäppervorkommen.</description>
      <author>Ulrich Mäck</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20166</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:58:31 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Antiprädationsverhalten von Weißwangengänsen auf Kolguyev und Svalbard</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22029</link>
      <description>Auch in den arktischen Brutgebieten sind Wildgänse und ihre Brut durch Fressfeinde wie den Eisfuchs (Alopex lagopus) oder die Eismöwe (Larus hyperboreus) gefährdet. In diesem Bericht wird am Beispiel von Weißwangengänsen (Branta leucopsis) das Verhalten der Vermeidung von Prädation auf Svalbard mit dem der auf Kolguyev brütenden Artgenossen untersucht. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden diskutiert.</description>
      <author>Helmut Kruckenberg; Alexander Kondratyev; Johan H. Mooij; Maarten J. J. E. Loonen; Julia Stahl; Christoph Zöckler</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22029</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:48:16 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Steppe, Felssteppe, Waldsteppe: Lebensräume im Pribaikalsky Nationalpark am Baikal</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22028</link>
      <description>Seit der Journalist Klaus Bednarz in Film und Buch über den Baikal berichtet hat, ist der größte Süßwassersee der Welt in Ostsibirien für die meisten zum Begriff geworden. Osnabrücker Biologen haben schon viele Jahre dort gearbeitet. Doch jeder Besuch fördert neue Überraschungen und Einsichten zu Tage. Die Autoren berichten über eine Expedition und ein internationales russisch-deutsches Forschungslager (vom 3. bis zum 28. August 2003), die sie auch in die Steppenlandschaft am Mittelbaikal in den Pribaikalsky Nationalpark führte.</description>
      <author>Gerhard Kooiker; Hans-Heiner Bergmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22028</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:45:27 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Klimaänderung und die Vorverlegung des Brutbeginns beim Kiebitz (Vanellus vanellus): 33-jährige phänologische Beobachtungen (1976-2008)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22027</link>
      <description>Zwischen 1976 und 2008 stieg die Jahresdurchschnittstemperatur in Osnabrück um 1,3 °C dramatisch an. Die Erwärmung beschränkte sich im Wesentlichen auf das Winterhalbjahr. In den für Kiebitze relevanten Monaten der Ankunft, Vorbrut- und Brutphase (Februar, März, April) stiegen die über diesen Zeitraum gemittelten Temperaturen sogar um 2,0 °C an (1976 = 4,4 °C, 2008 = 6,4 °C). Das bedeutet eine jährliche Steigerung um 0,06 °C! In dem zugrundeliegenden 33-jährigen Zeitraum hat sich die Brutperiode beim Kiebitz um 15-18 Tage verfrüht: Die ersten Kiebitze (meist Durchzügler) wurden signifikant 24 Tage, die ersten Brutvögel 9 Tage früher beobachtet. Die Erwärmung bewirkte einen statistisch gesicherten früheren Brutbeginn (Eiablage/Erstgelegefund) um 15-17 und einen Schlupfbeginn um 18 Tage. Der Beginn des Frühsommerzuges blieb dagegen im Untersuchungszeitraum im Wesentlichen konstant. Die Verfrühung der beschriebenen phänologischen Parameter spiegelt mit großer Sicherheit die anthropogen verursachte Klimaerwärmung wider.</description>
      <author>Gerhard Kooiker</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22027</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:42:29 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Waldhuhn mit dem Goldhähnchengesang : Ost-West-Kooperation bei der Erforschung des Haselhuhns</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22026</link>
      <description>Die Geschichte einer über Jahrzehnte währenden Freundschaft und Ost-West-Kooperation wird am Beispiel der Haselhuhn-Forschung geschildert, bei der unserem Jubilar eine „Führungsrolle“ im besten Sinne zukam. Freilanduntersuchungen im polnischen Bia&amp;#322;owie&amp;#380;a und im Böhmerwald der damaligen Tschechoslowakei legten die Basis für zwei Neubearbeitungen der Haselhuhn – Monografie, erschienen in der Neuen Brehm-Bücherei des A. Ziemsen Verlags (1978, 1982), gefolgt von der um das Chinahaselhuhn Bonasa sewerzowi erweiterten Neuauflage 1996. Team work und produktive, immer erheiternde Arbeitstreffen in Jena konnten auch durch die innerdeutsche Grenze nicht verhindert werden. Detaillierte Verhaltensbeobachtungen an dem scheuen, versteckt lebenden Waldhuhn wurden erst durch den Durchbruch bei Haltung und Zucht in menschlicher Obhut möglich. Daraus folgte auch das in Deutschland erste und groß angelegte Wiederansiedlungsprojekt im Harz, dem zwar kein Langzeiterfolg beschieden war, dafür aber erheblichen Erkenntnisgewinn brachte. Ein neueres Vorhaben in Thüringer Frankenwald profitiert hoffentlich davon, indem es auf die Freilassung von Wildfängen setzt.</description>
      <author>Siegfried Klaus; Jochen Wiesner</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22026</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:39:41 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Neue endemische Vogelart am Baikal entdeckt: Locustella sarmensis, Bergmann 2006</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22025</link>
      <description>Was zwar schon länger vermutet, jedoch bislang nie nachgewiesen werden konnte, ist nun Gewissheit! Die jüngste Expedition einer Gruppe Studierender im Jahr 2006 unter Leitung von Professor Hans-Heiner Bergmann (Universität Osnabrück) brachte es ans Tageslicht. In der Sarmaschlucht westlich des Baikal im russischen Sibirien kommt eine bisher unbekannte endemische Art aus der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) vor, der Sarmensische Steppenschwirl (Locustella sarmensis, Bergmann 2006).</description>
      <author>Christian Holtkamp</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22025</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:33:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vogelstimmen-Forschung - eine scientia amabilis</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22024</link>
      <description>Interesse für und Liebe zu den Vögeln und vor allem zu den Vogelstimmen entwickelten sich an getrennten Orten: Bei Hans-Heiner Bergmann in Marburg und Osnabrück, bei Hans-Wolfgang Helb in Erlangen und Kaiserslautern. Neue Forschungsmöglichkeiten und moderne Technik wie die Sonagraphie ließen aus den beiden Ornitho-Akustikern ein Kollegen-Team werden. Beide Stimmen-Sammlungen zusammen mündeten in gemeinsamen Publikationen, auch in dem Werk „Die Stimmen der Vögel Europas“.</description>
      <author>Hans-Wolfgang Helb</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22024</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:31:24 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Waldlaubsänger</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22023</link>
      <description>Zeichnung eines Waldlaubsängers</description>
      <author>Claudia Verena Buckow</author>
      <category>image</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22023</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:29:01 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Verhaltensstrategien des Zilpzalps (Phylloscopus collybita) beim Nahrungserwerb</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22022</link>
      <description>Der Zilpzalp verwendet zum Beuteerwerb verschiedene Fangtechniken, die in ihrer relativen Häufigkeit variieren. Die Haupttechniken waren Picken, Schwirrflug, Pickflug und Fangflug. Mit der bevorzugten Anwendung einzelner Techniken waren spezifische Bewegungsmuster verbunden. Als ursächliche Faktoren für die Variabilität der Verhaltensstrategien beim Nahrungserwerb werden die Vegetationsdichte und –struktur, das Nahrungsangebot und der Brutstatus diskutiert. In hoher Vegetationsdichte sowie bei der Jagd nach sehr kleinen Beutetieren, die in hoher Dichte vorkamen, war Picken aus dem Stand die häufigste Beutefangtechnik. In geringer Vegetationsdichte bevorzugten die Zilpzalpe Techniken, die mit einem Flugmanöver verbunden sind. Im Schwirrflug wurden unübersichtliche Vegetationsbereiche abgesammelt, der Pickflug wurde bevorzugt in großblättrigen Baumarten angewandt. Am Jahresanfang war die Variabilität der Strategien besonders groß. Dies kann mit dem noch knappen Nahrungsangebot begründet werden, welches die Vögel zur Ausnutzung ihres gesamten Potenzials an Verhaltensstrategien zwingt. Während der Brutzeit benutzten Futter tragende Vögel im Vergleich zu nicht Futter tragenden Männchen bei der Nahrungssuche in den gleichen Pflanzenarten einen höheren Anteil von Pick- und Schwirrflug. Gemäß optimal foraging - Theorien ist anzunehmen, dass diese Techniken zwar energieaufwändiger, bei passendem Nahrungsangebot aber effizienter sind als einfaches Picken. Im Vergleich mit anderen Untersuchungen an Insekten fressenden Vogelarten erscheint der Zilpzalp sehr variabel in Bezug auf sein Verhalten beim Nahrungserwerb.</description>
      <author>Frank Gottwald</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22022</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:26:01 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>30 Jahre Hans Jonas "Das Prinzip Verantwortung" : zur ethischen Begründung des Naturschutzes</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20165</link>
      <description>Der Umgang mit der Natur ist dreißig Jahre nach Hans Jonas‘ „Prinzip Verantwortung“ weiterhin Anlass ethischer Reflexion. Das gesellschaftlich dominante Nutzendenken bringt den Naturschutz trotz der ökologischen Krise in Bedrängnis. Anthropozentrisches Nutzendenken hat den Naturschutz und seine Begründung längst selbst erreicht. Der Mensch kann jedoch weiterhin als Teil der Natur begriffen werden. Dies führt zur ethisch relevanten Frage nach Eigenwerten der Natur, die der Anthropozentrismus negiert. Die einseitige Betonung von Daten und Fakten vernachlässigt die durch eine Primärintuition gestützte, wesentliche Innenseite der Naturschutzargumentation. Diese Gefühlsseite verlangt ethische Rechtfertigung. Am Beispiel des Nutzenansatzes im Naturschutz und dessen Widersprüchlichkeiten wird die Notwendigkeit einer moralischen Grundentscheidung zwischen Nutzenorientierung und Uneigennützigkeit gezeigt. Dabei wird die Plausibilität der anthropozentrisch verengten Sicht einer „Natur ohne eigenen Wert“ in Frage gestellt. Menschliche Freiheit führt zur Verantwortung. Verantwortungsargumente sprechen für eine Ethik, die Eigenwerte nicht nur für den Menschen, sondern für die Natur annimmt und berücksichtigt. Unter Bezug auf die vor dreißig Jahren formulierte Verantwortungsethik wird die Ausdehnung der Moralgemeinschaft in aktuellen nicht-anthropozentrischen Ethikkonzepten beleuchtet. Die Entwicklung der Moralfähigkeit des Menschen, seine einzigartige Fähigkeit zum Abbau von Egozentrik bis hin zur barmherzigen Weltsicht, zum Altruismus über die Artgrenze hinweg, speist die Hoffnung auf einen umfassenden Kulturwandel zur Beendigung des Raubbaus an der Natur. Dieser Kulturwandel könnte durch Überwindung des Anthropozentrismus ethisch angemessen begleitet werden. Die Sonderstellung des Menschen ermöglicht diese Sprengung des anthropozentrischen Denkrahmens. Konkrete Folgen des ganzheitlich ethischen Arguments für Eigenwerte der Natur, besonders die Beweislastumkehr für den Naturschutz werden beleuchtet.</description>
      <author>Wolfgang Epple</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20165</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:21:40 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Limikolen-Durchzug von Juni bis August 1997 an der Malkachan-Bucht, Russischer Ferner Osten</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22021</link>
      <description>Vom 07.06. bis zum 28.08.1997 wurden in der Malkachan-Bucht (Region Magadan, Ochotskisches Meer, Russischer Ferner Osten) bei Pentadenzählungen die rastenden Limikolenarten erfasst. Die Erfassungen erfolgten im Rahmen einer Expedition der Universitäten Osnabrück und Jena in Kooperation mit dem Institute for Biological Problems of the North (Magadan). Insgesamt wurde mit 33 Limikolenarten, darunter 14-16 lokalen Brutvogelarten, eine sehr hohe Biodiversität festgestellt. Die höchsten Rastmaxima wurden beim Regenbrachvogel (Numenius phaeopus variegatus) (&gt;2.000 Ind.) und beim Odinshühnchen (Phalaropus lobatus) (1.000 Ind.) erfasst. Für beide Arten hat die Malkachan-Bucht damit internationale Bedeutung als Rastgebiet, da mehr als 1 % der Flyway-Population rasten. Besonders bemerkenswert ist die Revierfeststellung und die Beobachtung eines gewissen Jungvogel-Durchzugs des weltweit gefährdeten Tüpfelgrünschenkels (Tringa gutiffer) in etwa 800 km Entfernung vom bisher bekannten Brutgebiet. Neben dem Regenbrachvogel weist das Gebiet auch höhere Rastzahlen anderer (mittel)großer Limikolenarten wie Uferschnepfe (Limosa limosa melanuroides) (383 Ind., auch Brutvogel), Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica baueri) (262 Ind.) und Isabellbrachvogel (Numenius madagascariensis) (250 Ind., auch Brutvogel) auf. Demgegenüber hat die Malkachan-Bucht – zumindest im Jahr 1997 – keine so hohe Bedeutung für rastende Strandläuferarten aufgewiesen. Die Schutzwürdigkeit des Gebiets und seine internationale Bedeutung konnte auch mit Hilfe der Limikolen-Pentadenzählungen im Rahmen der Expedition unter Beweis gestellt werden.</description>
      <author>Daniel Doer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22021</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:17:53 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Schleiereule: flexibel durch das Leben : Gedanken über einen Kulturfolger</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22020</link>
      <description>Schleiereulen leben in Deutschland als Gebäudebrüter eng angeschlossen an den Menschen. Der Beitrag spiegelt Gedanken wider, ob und wie Schleiereulen in Mitteleuropa bereits vor der Besiedlung durch den Menschen geeignete Lebensräume vorfanden und eine Population etablieren konnten. Das flexible Verhalten der Schleiereule, insbesondere das variable Paarungssystem, wird auf der Basis verhaltensökologischer Überlegungen vorgestellt und erläutert.</description>
      <author>Thomas Brandt; Christian Seebaß</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22020</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:14:03 +0200</pubDate>
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