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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:16:10 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 30 Oct 2012 14:16:10 +0100</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Bibliographie botanischer Literatur über Sachsen-Anhalt 2007/2008</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27401</link>
      <description>Die Bibliographie zur botanischen Literatur über Sachsen-Anhalt wird mit Nachträgen zu 2007&#13;
sowie den bisher zugänglichen Publikationen und Abschlussarbeiten von 2008 fortgesetzt.</description>
      <author>Anselm Krumbiegel</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27401</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:16:10 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Aktuelle Nachweise von Nanocyperion-Arten an der Elbe zwischen Dessau Kornhaus und Saalemündung</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27400</link>
      <description>Im Oktober 2008 erfolgte eine detaillierte Erfassung von Arten der Schlammfluren entlang&#13;
der Elbe zwischen Dessau Kornhaus und der Saalemündung. Dies stand im Zusammenhang&#13;
mit der Suche nach Vorkommen von Coleanthus subtilis und Lindernia procumbens. Wegen&#13;
der soziologischen Bindung an Schlammfluren und des bisherigen Fehlens von korrekten&#13;
Nachweisen beider Arten aus dem Untersuchungsgebiet (UG) (vgl. z. B. ZOBEL 1976, VOIGT&#13;
1980, 1982) wurden andere, im UG typische Nanocyperion-Arten als Indikatorsippen genutzt,&#13;
indem bei Vorkommen solcher Arten an den entsprechenden Stellen besondere Aufmerksamkeit&#13;
auf das potenzielle Vorhandensein beider Zielarten gelegt wurde. Als „Indikatorsippen“&#13;
dienten Eleocharis acicularis, Cyperus fuscus, Limosella aquatica, Lindernia dubia,&#13;
Mentha pulegium und Peplis portula. Auch Rorippa palustris bevorzugt, ebenso wie Juncus&#13;
bufonius, Gnaphalium uliginosum und Plantago intermedia schlammige bis schlammig-feinsandige&#13;
Standorte, jedoch sind diese Arten nicht derart ausgeprägt standortspezifisch wie die&#13;
erstgenannte Gruppe. Bei der Auswertung der vorhandenen Daten wurden sie allerdings&#13;
teilweise mit berücksichtigt. Auch Leersia oryzoides wurde als oft übersehene Art erfasst.&#13;
Obwohl für die genannten Arten umfangreiches Datenmaterial im Artenkataster des LAU&#13;
vorliegt, bot es sich an, noch dazu weil weder Coleanthus subtilis noch Lindernia procumbens&#13;
nachgewiesen werden konnten, die innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraumes für&#13;
den ca. 30 km langen Elbabschnitt gewonnen Daten in einer Übersicht zusammenfassend&#13;
darzustellen. Damit liegt ein für mehrere Arten aktueller Kartierstand vor, der insofern als&#13;
sehr genau angesehen werden dürfte, da die Entwicklungsbedingungen im Jahr 2008 für Arten&#13;
der annuellen Uferfluren ausgesprochen günstig waren.</description>
      <author>Anselm Krumbiegel</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27400</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:12:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hierochloe odorata in der Fuhneniederung bei Radegast</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27399</link>
      <description>Bei einer Exkursion in der Fuhneniederung bei Radegast (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) Ende&#13;
April 2008 wurde ich auf ein Vorkommen von Hierochloe odorata ssp. odorata aufmerksam,&#13;
weil die Art zu diesem für Gräser jahreszeitlich frühen Zeitpunkt bereits in Vollblüte stand&#13;
und die Blütentriebe die restliche Vegetation der Feldschicht überragten. Das bisher unbekannte&#13;
Vorkommen befindet sich etwa 1 km westlich Radegast am Nordrand des Waldstückes,&#13;
das sich nordöstlich an den Cösitzer Teich anschließt, auf einer N-S verlaufenden Stromtrasse&#13;
(4338/2).</description>
      <author>Jens Stolle</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27399</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:09:04 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Aktuelle Nachweise von höheren Pflanzen in der Umgebung von Halle (Saale)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27398</link>
      <description>Dieser Beitrag setzt die von JOHN &amp; STOLLE (2007) veröffentlichten Nachweise höherer Pflanzen&#13;
in der Umgebung von Halle (Saale) fort.</description>
      <author>Heino John</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27398</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:06:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vegetationsdynamik in einigen Naturschutzgebieten Sachsen-Anhalts</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27397</link>
      <description>Panta rhei = Alles fließt. Mit diesem Ausspruch bekräftigte der griechische Philosoph HERAKLITOS&#13;
(514–483 v. u. Z.) seine Erkenntnis, dass sich alle Erscheinungen in immerwährender&#13;
Veränderung befinden. Dies gilt sowohl für den Makrokosmos als auch für den Mikrokosmos.&#13;
Das Naturgesetz der immerwährenden Veränderung gilt somit auch für die Lebensgemeinschaften&#13;
unserer Naturschutzgebiete. Wenn wir die Pflanzen- und Tiergemeinschaften in diesen&#13;
Gebieten schützen wollen, so sollten wir uns immer bewusst sein, dass unsere Schutzobjekte&#13;
einem ständigen Wandel unterliegen. Dieser Veränderungsprozess vollzieht sich&#13;
naturgemäß unterschiedlich schnell, ist aber nicht aufzuhalten.&#13;
Beispiele für Vegetationsdynamik sind in der pflanzensoziologischen Literatur außerordentlich&#13;
zahlreich. Schon AICHINGER äußerte sich 1954 ausführlich über statische und dynamische&#13;
Betrachtung in der pflanzensoziologischen Forschung. Allein an der Universität Halle fanden&#13;
mehrere internationale Symposien zu Fragen der Vegetationsveränderungen statt (SCHUBERT&#13;
&amp; SCHUH 1980, SCHUBERT &amp; HILBIG 1987). Auch in der Gegenwart wird in mehreren Forschungsvorhaben&#13;
über Vegetationsveränderungen unter dem Gesichtspunkt unterschiedlicher&#13;
Zeithorizonte intensiv gearbeitet. Durch die Einflussnahme des Menschen auf den Naturhaushalt&#13;
und globale Veränderungen des Klimas auf unserer Erde gewinnt diese Forschung immer&#13;
mehr an Aktualität.</description>
      <author>Rudolf Schubert</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27397</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:01:07 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Man sieht nur, was man kennt. Nicht beachtete indigene Taxa der Gattungen Pteridium und Urtica</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27396</link>
      <description>Die infraspezifische Gliederung der Aggregate Pteridium aquilinum und Urtica dioica wird&#13;
diskutiert und auf das regelmäßige Vorkommen von Pteridium pinetorum C. N. PAGE et R. R.&#13;
MILL und Urtica subinermis (R. UECHTR.) HAND et BUTTLER in Mitteleuropa hingewiesen. Diese&#13;
Taxa wurden bisher nicht oder nur selten erkannt. Bestände von Pteridium pinetorum finden&#13;
sich insbesondere in lichten Kiefernforsten auf sandigen Böden. Die Art kommt in Deutschland&#13;
vorwiegend als Pteridium pinetorum ssp. pinetorum, vereinzelt aber auch als Pteridium&#13;
pinetorum ssp. osmundaceum vor. Urtica subinermis besiedelt Böschungen im Bereich der&#13;
großen Flussauen.</description>
      <author>Dieter Frank</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27396</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:57:42 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wiederfund von Najas marina L. ssp. marina im Schollener See (Elbe-Havel-Winkel, Sachsen-Anhalt)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27395</link>
      <description>Das Große Nixkraut (Najas marina L. s.l.) ist in der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen&#13;
Sachsen-Anhalts als stark bedrohte Art (Kategorie 1) verzeichnet (FRANK et al. 2004). Ein seit&#13;
längerem bekannter Standort dieser Art in Sachsen-Anhalt ist der Schollener See an der unteren&#13;
Havel, 12 km nördlich von Rathenow (BENKERT et al. 1996). Der jüngste Bericht von&#13;
Najas marina ssp. marina im Schollener See stammt von HILBIG &amp; REICHHOFF (1974) aus dem&#13;
Jahre 1973. Seither wurde sie nicht wieder gefunden und ihr Vorkommen war in der Folgezeit&#13;
auch höchst unwahrscheinlich, da im Zuge der extremen Eutrophierung der Fluss- und Auenseen&#13;
der mittleren und unteren Havel und der damit verbundenen Verringerung der Sichttiefen&#13;
auf 2–3 dm die gesamte Submersflora verschwand.&#13;
Etwa seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre findet im Havelgebiet je nach Gewässertrübung&#13;
eine kontinuierliche Rückkehr der submersen Makrophyten statt. Es handelt sich dabei zunächst&#13;
nur um sehr eutraphente Arten, wie Ceratophyllum demersum, Potamogeton pectinatus und&#13;
Myriophyllum spicatum. Im Zuge dieser Entwicklung wäre ein Wiederauftauchen von Najas&#13;
marina durchaus denkbar, zumal sich im Gebiet meso- bis schwach eutraphente Arten langsam&#13;
wieder etablieren, wenn auch zunächst mehr in den Kleingewässern und Entwässerungsgräben&#13;
(TÄUSCHER 1994, 1996, 1998).&#13;
Das Jahrhunderthochwasser in der Elbe im August 2002, bei dem die Havelniederung als&#13;
Entlastungsraum diente, löste im Schollener See im Jahr 2004 offensichtlich die Ausbildung&#13;
eines ganzjährigen Klarwasserzustandes aus (leider keine Information über das Jahr 2003).&#13;
Sofort erschienen größere Bestände submerser Makrophyten und u. a. auch von Najas marina&#13;
ssp. marina. Primäres Ziel dieses Beitrages ist es, das Wiedererscheinen von Najas m. möglichst&#13;
umfassend zu dokumentieren. Darüber hinaus erlauben die Umstände des Wiederauftauchens&#13;
einige Einblicke in die Autökologie dieser Art. Schließlich zeigten sich bei der Bestimmung&#13;
der Subspezies einige Widersprüche, die es zu klären galt. So traf keine der im ROTHMALER&#13;
(Bd. 4, 2002) angegebenen Merkmalskombinationen für die Subspezies N. m. marina und N.&#13;
m. intermedia eindeutig für das vorgefundene Material zu.</description>
      <author>Rüdiger Knösche</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27395</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:54:41 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Verwilderte Cotoneaster-Arten in Halle (Saale) und Umgebung</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27394</link>
      <description>Zu verwilderten Vorkommen von Taxa der Gattung Cotoneaster in Deutschland gibt es nur&#13;
wenige Untersuchungen. Oft basieren diese aufgrund taxonomischer und nomenklatorischer&#13;
Unsicherheiten und wegen Problemen bei der Einschätzung des floristischen Status bisher nur&#13;
auf sporadischen Beobachtungen. In der Dölauer Heide, einem Stadtwald von Halle (Saale),&#13;
wurden subspontane Vorkommen von Cotoneaster bullatus BOIS, C. cornifolius (REHDER et H.&#13;
E. WILSON) FLINCK et B. HYLMÖ, C. dielsianus E. PRITZ. ex DIELS, C. divaricatus REHDER et H.&#13;
E. WILSON, C. lucidus SCHLTDL., C. aff. multiflorus, C. villosulus (REHDER et H. E. WILSON)&#13;
FLINCK et B. HYLMÖ und C. zabelii C. K. SCHNEID. festgestellt. In der weiteren Umgebung von&#13;
Halle wurde auch subspontanes Auftreten von C. horizontalis DECNE. und C. nitens REHDER et&#13;
H. E. WILSON ermittelt. Insbesondere C. villosulus und C. divaricatus werden als invasive&#13;
Arten eingeschätzt. Cotoneaster cornifolius und C. lucidus sind fest eingebürgert und haben&#13;
das Potenzial, invasiv werden zu können. Die synanthropen Vorkommen mehrerer Cotoneaster-&#13;
Arten haben überwiegend auffallend höheren Wuchs sowie größere Blätter und Früchte&#13;
als in den Originalbeschreibungen angegeben.</description>
      <author>Heino John; Dieter Frank</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27394</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:42:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Einbürgerung von Vinca- und Miscanthus-Taxa – Beobachtungen im Gebiet um Salzwedel</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27393</link>
      <description>Seit Jahrhunderten werden Pflanzen fremder Florengebiete in Klosteranlagen, Botanischen&#13;
Gärten und privaten Sammlungen als Zier- und Nutzpflanzen kultiviert. Und so ist es nicht&#13;
verwunderlich, dass einige Arten verwilderten und sich in unserer Flora etablierten. Von manchen&#13;
Sippen sind Diasporen entwichen oder wurden durch Tiere verschleppt, für die meisten&#13;
Verwilderungen zeichnet jedoch der Mensch durch Entsorgung von Gartenabfällen und Ansalbungen&#13;
verantwortlich. Während bei uns bis etwa 1990 die städtischen und ländlichen Schuttund&#13;
Aschegruben als Zentren hortifuger Pflanzen anzusehen waren, kommt diese Rolle&#13;
inzwischen den Weg-, Wald- und Heckenrändern zu. In Gebieten, wo organische Abfälle nicht&#13;
gesondert erfasst und entsorgt werden, hat die Ablage des Gartenauswurfs in der Landschaft&#13;
mancherorts schon bedenkliche Ausmaße angenommen. Die meisten Zierpflanzen verhalten&#13;
sich zwar ephemer, einige robuste Sippen können sich aber auch über einen längeren Zeitraum&#13;
behaupten oder sogar ausbreiten. Zur letzteren Gruppe gehören vorrangig Pflanzen, die&#13;
durch unter- bzw. oberirdische Ausläufer ein hohes Regenerationspotenzial aufweisen, wie&#13;
z. B. Fallopia japonica, F. sachalinensis und Galeobdolon argentatum. Beim Erwerb solcher&#13;
Zierpflanzen – die aus diesen Gründen besonders kostengünstig angeboten werden – wird das&#13;
oft nicht bedacht. Wuchernde Bestände werden dann verkleinert oder ganz entfernt und gelangen&#13;
so als Gartenauswurf in die Natur. Über Vinca- und Miscanthus-Taxa, die eine große&#13;
Einbürgerungstendenz besitzen und deren Verhalten unter den neuen Bedingungen in der&#13;
Umgebung von Salzwedel (Altmark) größtenteils über mehrere Jahre verfolgt wurde, soll&#13;
nachstehend berichtet werden.</description>
      <author>Günter Brennenstuhl</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27393</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:37:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Über einen neuen Binnenlandnachweis von Cochlearia danica L. bei Pretzier (Altmark)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27392</link>
      <description>Zu den Pflanzenarten, die ihr ursprüngliches Areal durch den Einfluss des Menschen erheblich&#13;
ausdehnen, muss neuerdings auch das Dänische Löffelkraut (Cochlearia danica L.) gezählt&#13;
werden. Die bislang als typische Küstensippe geltende Art dringt seit etwa 20 Jahren in zunehmendem&#13;
Maße entlang der Autobahnen und Bundesstraßen ins Binnenland vor. DUNKEL (1987)&#13;
verwendet die treffende Bezeichnung „Straßenrandhalophyt“ und weist auf Parallelen zum Gewöhnlichen&#13;
Salzschwaden (Puccinellia distans) hin, der ein ähnliches Verhalten zeigt und dessen&#13;
Ausbreitung an mit Streusalz behandelten Verkehrswegen in der Bundesrepublik seit etwa&#13;
1973 beobachtet wird (SEYBOLD 1973). Beide halophilen Arten profitieren von der Schädigung&#13;
der Straßenrandvegetation durch die Salzbeeinflussung und nutzen als konkurrenzschwache&#13;
Sippen dies für ihr eigenes Wachstum aus. Cochlearia danica benötigt für eine dauerhafte Ansiedlung&#13;
eine turnusmäßige Dynamik des Standortes, wobei neben den Tausalzen auch die Mahd&#13;
und das Abfräsen der Randstreifen von Bedeutung sind. Dabei scheint die Salzkonzentration der&#13;
Bodenlösung nicht der entscheidende Faktor zu sein, denn diese kann, wie aus eigenen Beobachtungen&#13;
abzuleiten ist, gegen Null tendieren. Für die Küstenstandorte wird von KOCH (1996)&#13;
ein Optimumwert von 0,4 % Chloridionen im Bodenwasser angegeben.&#13;
Cochlearia danica ist in Europa an den Küsten des Atlantiks, der Nord- und Ostsee bis zum&#13;
61. Grad nördlicher Breite auf wechselhalinen und wechselfeuchten Standorten (KOCH 1996),&#13;
insbesondere in lückigen Strandrasen, auf sandigen bis tonigen Salzwiesen und an Grabenrändern&#13;
anzutreffen (ROTHMALER et al. 2005). Die Vorkommen an den deutschen Küsten werden&#13;
bei ROTHMALER et al. (2005) für Niedersachsen, Schleswig-Holstein und NW-Mecklenburg&#13;
(Wismarbucht) als zerstreut und für NO-Mecklenburg (Hiddensee) als selten eingestuft&#13;
(vgl. BENKERT et al. 1996).</description>
      <author>Günter Brennenstuhl</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27392</guid>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:33:24 +0100</pubDate>
    </item>
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