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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 14:29:57 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 29 Apr 2013 14:29:57 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Dual-processing altruism</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29856</link>
      <description>Altruism refers to an other-benefiting behavior that is costly but bears no direct profit to oneself. At least three different forms can be distinguished: help giving, altruistic punishment, and moral courage. We investigated the differential impact of two thinking modes, intuitive (System 1) and rational (System 2), on these three altruistic behaviors. Situational (state-related) thinking style was manipulated via experimental instructions and generally preferred thinking style (trait-related) was assessed via questionnaires. We found that of the subjectively preferred thinking styles (trait), faith in intuition (System 1) promoted sharing and altruistic punishment, whereas need for cognition (System 2) promoted volunteering in a situation that required moral courage. By contrast, we did not find a significant effect of situational thinking style (state) on any of the altruistic behaviors, although manipulation checks were positive. Results elucidate the affective-motivational underpinnings of different types of altruistic behaviors.</description>
      <author>Suna Pirita Kinnunen; Sabine  Windmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29856</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 14:29:57 +0200</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Masterstudiengang "Sports Medical Training / Clinical Exercise Physiology" ("Sportmedizinisches Training und Leistungsphysiologie") mit dem Abschluss "Master of Arts" (MA) vom 8. Dezember 2010 in der Fassung vom 2. Mai 2012 : genehmigt durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 19.03.2013</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28303</link>
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      <author/>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28303</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:33:36 +0200</pubDate>
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      <title>Selbstkontrolle als volitionale Kompetenz im Vorschulalter : Vergleich unterschiedlicher kultureller Gruppen mit Hilfe der Sanduhraufgabe</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27705</link>
      <description>Schulkinder mit einem türkischen Migrationshintergrund zeigen im deutschen Bildungssystem einen spezifischen Leistungsnachteil: Während der Leistungsnachteil von Schulkindern mit einem Migrationshintergrund aus anderen Ländern durch Hintergrundvariablen wie beispielsweise dem SES aufklärbar ist, ist der Leistungsabstand zwischen Schulkindern mit einem türkischen Migrationshintergrund und Schulkindern ohne Migrationshintergrund nicht nur stärker ausgeprägt, sondern zudem nicht durch die bisher betrachteten Hintergrundvariablen aufklärbar. Daher erscheint die Suche nach Gründen für diesen spezifischen Leistungsnachteil bei Prozessen des vorschulischen Kompetenzerwerbs notwendig.&#13;
	Eine Voraussetzung für schulischen Erfolg ist Selbstkontrolle, also die Fähigkeit, eine Handlungstendenz für das Erreichen eines anderen Zieles zu unterdrücken. Kinder, die bereits im Kindergartenalter eine gut ausgeprägte Selbstkontrolle aufweisen, zeigen in ihrem späteren Leben bessere Schulleistungen als Kindergartenkinder mit einer geringeren Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Die Fähigkeit zur Selbstkontrolle könnte bei Kindern mit einem türkischen Migrationshintergrund durch kultur- und/oder migrationsspezifische Faktoren geringer sein als die von Kindern ohne Migrationshintergrund. Als kulturspezifischer Faktor ist beispielsweise eine geringere Bewertung von Selbstkontrolle im türkischen Erziehungssystem möglich; als migrationsspezifischer Faktor kommt eine Verminderung der Selbstkontrolle durch migrationsbedingte Stressoren in Betracht.&#13;
	Daher war die zentrale Frage der vorliegenden Dissertation, ob Kindergartenkinder mit einem türkischen Migrationshintergrund eine geringere Selbstkontrolle zeigen als Kindergartenkinder ohne Migrationshintergrund. Ein bewährtes Paradigma zur Erfassung von Selbstkontrolle bei Kindergartenkindern ist der Belohnungsaufschub, die Fähigkeit auf eine sofortige, kleinere Belohnung zugunsten einer späteren aber größeren Belohnung zu verzichten. In einer Literaturübersicht (Artikel 1) wurde sich mit verschiedenen Paradigmen zur Erfassung des Belohnungsaufschubes beschäftigt. Dabei wurden Probleme in der konvergenten Validität der bestehenden Methoden festgestellt. Das Warteparadigma scheint den Belohnungsaufschub im Kindergartenalter am adäquatesten zu erfassen, zeigt jedoch nur eine geringe Re-Test Reliabilität. Aus diesem Grund wurde eine neue Variante der klassischen Warteaufgabe, die Sanduhraufgabe, auf ihre prognostische Validität und Re-Test Reliabilität geprüft (Artikel 2). Die Sanduhraufgabe, gemessenen im Kindergartenalter, besitzt eine ausreichende Re-Test Reliabilität und Vorhersagekraft für mathematische Kompetenzen und Verhaltensauffälligkeiten am Ende der ersten Klasse.&#13;
	Mit dieser Aufgabe wurde die zentrale Frage der vorliegenden Dissertation, ob Kindergartenkinder mit einem türkischen Migrationshintergrund eine geringere Selbstkontrolle zeigen als Kindergartenkinder ohne Migrationshintergrund, untersucht (Artikel 3). Zur Differenzierung zwischen kultur- und migrationsspezifischen Faktoren wurde hierbei die Selbstkontrollfähigkeit von Kindergartenkindern mit unterschiedlichem Migrationshintergrund (türkisch vs. andere) verglichen sowie die von deutschen und türkischen Kindern ohne Migrationshintergrund. Die in Deutschland untersuchten Gruppen (ohne Migrationshintergrund, türkischer Migrationshintergrund und Migrationshintergrund aus anderen Ländern) unterschieden sich nicht in ihrer Selbstkontrolle. Damit scheint der spezifische Leistungsnachteil von Kindern mit einem türkischen Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem nicht durch vorschulische Unterschiede in der Fähigkeit zur Selbstkontrolle erklärbar zu sein. Allerdings wiesen die türkischen Kinder ohne Migrationshintergrund eine geringere Selbstkontrolle auf als die deutschen Kinder ohne Migrationshintergrund. Die Ergebnisse wurden bezüglich ihrer Aussagekraft über mögliche kultur- und migrationsspezifische Einflussfaktoren auf die Selbstkontrolle von Kindergartenkindern diskutiert.</description>
      <author>Anna Neubauer</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27705</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2013 13:58:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Visual working memory contents bias ambiguous structure from motion perception</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29148</link>
      <description>The way we perceive the visual world depends crucially on the state of the observer. In the present study we show that what we are holding in working memory (WM) can bias the way we perceive ambiguous structure from motion stimuli. Holding in memory the percept of an unambiguously rotating sphere influenced the perceived direction of motion of an ambiguously rotating sphere presented shortly thereafter. In particular, we found a systematic difference between congruent dominance periods where the perceived direction of the ambiguous stimulus corresponded to the direction of the unambiguous one and incongruent dominance periods. Congruent dominance periods were more frequent when participants memorized the speed of the unambiguous sphere for delayed discrimination than when they performed an immediate judgment on a change in its speed. The analysis of dominance time-course showed that a sustained tendency to perceive the same direction of motion as the prior stimulus emerged only in the WM condition, whereas in the attention condition perceptual dominance dropped to chance levels at the end of the trial. The results are explained in terms of a direct involvement of early visual areas in the active representation of visual motion in WM.</description>
      <author>Lisa Scocchia; Matteo Valsecchi; Karl R. Gegenfurtner; Jochen Triesch</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29148</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Mar 2013 13:41:36 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kognitive und emotionale Selbstregulation bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-, Hyperaktivitätsstörung (ADHS)</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25185</link>
      <description>Basierend auf dem im Wissenschaftskontext diskutierten Postulat, dass ADHS-Symptomatiken auf Defizite in der Selbstregulation zurückzuführen sind, befasst sich die vorliegende Arbeit auf theoretischer und empirischer Ebene mit verschiedenen Facetten kognitiver und emotionaler Selbstregulation bei Kindern mit ADHS.&#13;
In diesem Zusammenhang wurde unter Verwendung eines computerbasierten Task-Switching-Paradigmas die kognitive Flexibilität von Kindern mit und ohne ADHS in den Blick genommen. Hierbei zeigte sich, dass die Bewältigung des flexiblen Aufgabenwechsels vergleichsweise höhere Anforderungen an die ADHS-betroffenen Kinder stellt. So ließen sich im Task-Switching-Paradigma zwar bezüglich der generellen Wechselkosten keine Gruppenunterschiede auffinden. Jedoch wurden für die ADHS-betroffenen Kinder signifikant höhere spezifische Wechselkosten aufgefunden als für die Kontrollkinder. Dieser Gruppenunterschied war auch dann zu beobachten, wenn Differenzen in der Inhibitionsleistung statistisch kontrolliert wurden.&#13;
Im Rahmen einer weiteren Untersuchung, bei welcher der Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen (FEEL-KJ; Grob &amp; Smolenski, 2005) zum Einsatz gebracht wurde, wurde zudem überprüft, ob sich Kinder mit und ohne ADHS im Hinblick auf die von ihnen im Alltag angewandten Strategien der Emotionsregulation unterscheiden. Zusammengenommen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Kinder mit ADHS zur Regulation ihrer negativen Emotionen vergleichsweise seltener von adaptiven Strategien Gebrauch machen, während sich im berichteten Gebrauch von maladaptiven Strategien keine Gruppenunterschiede zeigten. Des Weiteren wurde deutlich, dass diejenigen ADHS-betroffenen Kinder, die in ihrem Alltag besonders selten adaptive Emotionsregulationsstrategien einsetzen, auch besonders stark unter psychosozialen Beeinträchtigungen leiden.&#13;
Schließlich wurde in einer anwendungsorientierten Studie untersucht, welchen Beitrag der kombinierte Einsatz selbstberichtsbezogener und computergestützter Messungen der Selbstregulation zur Absicherung von ADHS-Diagnosen leistet. Hierbei wurden im Rahmen von ROC-Analysen für (1.) eine computerbasierte GoNoGo-Aufgabe, (2.) die Impulsivitätsskala des Inventars zur Erfassung von Impulsivität, Risikoverhalten und Empathie bei 9- bis 14-jährigen Kinder (IVE; Stadler, Janke &amp; Schmeck, 2004) und (3.) den z-transformierten Summenwert aus beiden Verfahren die jeweilige diagnostische Sensitivität und Spezifität bestimmt. Dabei konnte nur für das kombinierte Messverfahren ein klinischer Cut-Off-Wert bestimmt werden, der eine perfekte Sensitivität bei gleichzeitig zufrieden stellender Spezifität gewährleistete. Folglich belegen die Studienergebnisse insgesamt gesehen, dass selbstregulationsbezogene Messverfahren einen Beitrag zur ADHS-Diagnosestellung leisten können, wobei eine Kombination mehrerer Messverfahren zu einer deutlich gesteigerten Diskriminationsfähigkeit führt.&#13;
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass den Ergebnissen der vorliegenden Dissertationsschrift folgend ADHS als eine Störung der Selbstregulation beschrieben werden kann. Im Speziellen unterstützen die gewonnenen Befundmuster die in der Forschung zunehmend diskutierte Auffassung, dass ADHS auf divergente Selbstregulationsdefizite zurückzuführen ist, die sich sowohl auf die kognitiven als auch auf die emotionalen Facetten der Selbstregulation beziehen. Dieses Wissen kann aus anwendungsbezogener Perspektive einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Praxis leisten.</description>
      <author>Kathrin Schmitt</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25185</guid>
      <pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:20:56 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Local synchronization of resting-state dynamics encodes Gray's trait Anxiety</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29140</link>
      <description>The Behavioral Inhibition System (BIS) as defined within the Reinforcement Sensitivity Theory (RST) modulates reactions to stimuli indicating aversive events. Gray’s trait Anxiety determines the extent to which stimuli activate the BIS. While studies have identified the amygdala-septo-hippocampal circuit as the key-neural substrate of this system in recent years and measures of resting-state dynamics such as randomness and local synchronization of spontaneous BOLD fluctuations have recently been linked to personality traits, the relation between resting-state dynamics and the BIS remains unexplored. In the present study, we thus examined the local synchronization of spontaneous fMRI BOLD fluctuations as measured by Regional Homogeneity (ReHo) in the hippocampus and the amygdala in twenty-seven healthy subjects. Correlation analyses showed that Gray’s trait Anxiety was significantly associated with mean ReHo in both the amygdala and the hippocampus. Specifically, Gray’s trait Anxiety explained 23% and 17% of resting-state ReHo variance in the left amygdala and the left hippocampus, respectively. In summary, we found individual differences in Gray’s trait Anxiety to be associated with ReHo in areas previously associated with BIS functioning. Specifically, higher ReHo in resting-state neural dynamics corresponded to lower sensitivity to punishment scores both in the amygdala and the hippocampus. These findings corroborate and extend recent findings relating resting-state dynamics and personality while providing first evidence linking properties of resting-state fluctuations to Gray’s BIS.</description>
      <author>Tim Hahn; Thomas Dresler; Martin Pyka; Karolien Notebaert; Andreas J. Fallgatter</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29140</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 17:09:09 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Inhibition in the dynamics of selective attention: an integrative model for negative priming</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28911</link>
      <description>We introduce a computational model of the negative priming (NP) effect that includes perception, memory, attention, decision making, and action. The model is designed to provide a coherent picture across competing theories of NP. The model is formulated in terms of abstract dynamics for the activations of features, their binding into object entities, their semantic categorization as well as related memories and appropriate reactions. The dynamic variables interact in a connectionist network which is shown to be adaptable to a variety of experimental paradigms. We find that selective attention can be modeled by means of inhibitory processes and by a threshold dynamics. From the necessity of quantifying the experimental paradigms, we conclude that the specificity of the experimental paradigm must be taken into account when predicting the nature of the NP effect.</description>
      <author>Hecke Schrobsdorff; Matthias Ihrke; Jörg Behrendt; Marcus Hasselhorn; J. Michael Herrmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28911</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:20:17 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Differences between old and young adults’ ability to recognize human faces underlie processing of horizontal information</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27885</link>
      <description>Recent psychophysical research supports the notion that horizontal information of a face is primarily important for facial identity processes. Even though this has been demonstrated to be valid for young adults, the concept of horizontal information as primary informative source has not yet been applied to older adults’ ability to correctly identify faces. In the current paper, the role different filtering methods might play in an identity processing task is examined for young and old adults, both taken from student populations. Contrary to most findings in the field of developmental face perception, only a near-significant age effect is apparent in upright and un-manipulated presentation of stimuli, whereas a bigger difference between age groups can be observed for a condition which removes all but horizontal information of a face. It is concluded that a critical feature of human face perception, the preferential processing of horizontal information, is less efficient past the age of 60 and is involved in recognition processes that undergo age-related decline usually found in the literature.</description>
      <author>Sven Obermeyer; Thorsten Kolling; Andreas Schaich; Monika Knopf</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27885</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Feb 2013 15:42:02 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Trait anxiety and the neural efficiency of manipulation in working memory</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27794</link>
      <description>The present study investigates the effects of trait anxiety on the neural efficiency of working memory component functions (manipulation vs. maintenance) in the absence of threat-related stimuli. For the manipulation of affectively neutral verbal information held in working memory, high- and low-anxious individuals (N = 46) did not differ in their behavioral performance, yet trait anxiety was positively related to the neural effort expended on task processing, as measured by BOLD signal changes in fMRI. Higher levels of anxiety were associated with stronger activation in two regions implicated in the goal-directed control of attention--that is, right dorsolateral prefrontal cortex (DLPFC) and left inferior frontal sulcus--and with stronger deactivation in a region assigned to the brain's default-mode network--that is, rostral-ventral anterior cingulate cortex. Furthermore, anxiety was associated with a stronger functional coupling of right DLPFC with ventrolateral prefrontal cortex. We interpret our findings as reflecting reduced processing efficiency in high-anxious individuals and point out the need to consider measures of functional integration in addition to measures of regional activation strength when investigating individual differences in neural efficiency. With respect to the functions of working memory, we conclude that anxiety specifically impairs the processing efficiency of (control-demanding) manipulation processes (as opposed to mere maintenance). Notably, this study contributes to an accumulating body of evidence showing that anxiety also affects cognitive processing in the absence of threat-related stimuli.</description>
      <author>Ulrike Basten; Christine Stelzel; Christian Fiebach</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27794</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Dec 2012 13:27:31 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Akademisches Selbstkonzept im Grundschulalter : Entwicklungsanalyse dimensionaler Vergleiche und Exploration differenzieller Unterschiede</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27504</link>
      <description>Thema der vorliegenden Dissertation sind Einflussfaktoren und individuelle Unterschiede im&#13;
akademische Selbstkonzept von Grundschülern. Das erste Kapitel thematisiert die Bestimmung&#13;
des Selbstkonzepts, gibt einen Überblick über die theoretischen Wurzeln und beleuchtet&#13;
unterschiedliche Selbstkonzeptmodelle. Das zweite Kapitel geht auf die Selbstkonzeptentwicklung&#13;
ein und hebt dabei insbesondere das Internal/External-Frame-of-Reference&#13;
Modell (I/E-Modell; Marsh, 1986) hervor, welches das Zusammenwirken von externalen&#13;
(sozialen) und internalen (dimensionalen) Vergleichsprozessen bei der Selbsteinschätzung&#13;
beschreibt. Auf Basis des I/E-Models werden in Studie 1 das akademische Selbstkonzept&#13;
und die Schulleistung von Schülern der 1. bis 3. Klassenstufe miteinander in Beziehung&#13;
gesetzt. Im Zentrum steht dabei die Frage, ab welcher Klassenstufe dimensionale Kontrasteffekte&#13;
auftreten und welchen Einfluss die Lese-, Rechtschreib- und Mathematikleistung auf&#13;
die korrespondierenden und nicht korrespondierenden Selbstkonzeptfaktoren haben. Es&#13;
zeigen sich signifikant negative Pfade von der mathematischen Leistung auf das verbale&#13;
Selbstkonzept und negative Pfade von der Leseleistung auf das mathematische Selbstkonzept&#13;
ab der 3. Klasse. Ein Kontrasteffekt innerhalb der verbalen Domäne (Lesen und Schreiben)&#13;
kann hingegen bei keiner der untersuchten Klassenstufen aufgezeigt werden.&#13;
Die zweite und dritte empirische Studie fokussieren mögliche Gruppenunterschiede im&#13;
akademischen Selbstkonzept anhand bestimmter Schülermerkmale. In Studie 2 wird dabei&#13;
geprüft, ob sich zwischen Jungen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund Unterschiede&#13;
im verbalen und mathematischen Selbstkonzept finden lassen. Kinder mit Migrationshintergrund&#13;
zeigen trotz schlechterer schulischer Leistungen im Lesen und in Mathematik&#13;
in diesen Bereichen ein höheres Selbstkonzept als Kinder ohne Migrationshintergrund.&#13;
Auch findet sich bereits in der ersten Klasse unter Jungen ein optimistischeres mathematisches&#13;
und unter Mädchen ein optimistischeres verbales Selbstkonzept. Dies spiegelt sich&#13;
auch in den tatsächlichen Leistungen der Kinder sowie den Lehrereinschätzungen wider.&#13;
In Studie 3 wird geprüft, ob Kinder mit ADHS-Symptomen ein positiv illusorisches&#13;
akademisches Selbstkonzept (Positive Illusory Bias, Hoza et al., 2002) haben. Es zeigt sich,&#13;
dass zwar Kinder mit ADHS-Symptomen im Vergleich zu Kindern ohne ADHS-Symptome&#13;
ihre Leistungen deutlich stärker überschätzen, allerdings nur, wenn keine Kontrolle des&#13;
Schulleistungsniveaus erfolgt. Zudem schätzen sich Kinder mit ADHS-Symptomen in dem&#13;
Leistungsbereich am besten ein, in dem sie auch am besten abschneiden. Der Positive&#13;
Illusory Bias scheint also nicht spezifisch für die ADHS zu sein.</description>
      <author>Jan-Henning Ehm</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27504</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2012 08:22:45 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Flur-funk : jahrgang 04, ausgabe 01, februar 2012</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27351</link>
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      <author/>
      <category>periodicalpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27351</guid>
      <pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:49:40 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Flur-funk : jahrgang 04, ausgabe 02, mai 2012</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26504</link>
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      <author/>
      <category>periodicalpart</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26504</guid>
      <pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:41:56 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Distributed processing and temporal codes in neuronal networks</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27261</link>
      <description>The cerebral cortex presents itself as a distributed dynamical system with the characteristics of a small world network. The neuronal correlates of cognitive and executive processes often appear to consist of the coordinated activity of large assemblies of widely distributed neurons. These features require mechanisms for the selective routing of signals across densely interconnected networks, the flexible and context dependent binding of neuronal groups into functionally coherent assemblies and the task and attention dependent integration of subsystems. In order to implement these mechanisms, it is proposed that neuronal responses should convey two orthogonal messages in parallel. They should indicate (1) the presence of the feature to which they are tuned and (2) with which other neurons (specific target cells or members of a coherent assembly) they are communicating. The first message is encoded in the discharge frequency of the neurons (rate code) and it is proposed that the second message is contained in the precise timing relationships between individual spikes of distributed neurons (temporal code). It is further proposed that these precise timing relations are established either by the timing of external events (stimulus locking) or by internal timing mechanisms. The latter are assumed to consist of an oscillatory modulation of neuronal responses in different frequency bands that cover a broad frequency range from &lt;2 Hz (delta) to &gt;40 Hz (gamma) and ripples. These oscillations limit the communication of cells to short temporal windows whereby the duration of these windows decreases with oscillation frequency. Thus, by varying the phase relationship between oscillating groups, networks of functionally cooperating neurons can be flexibly configurated within hard wired networks. Moreover, by synchronizing the spikes emitted by neuronal populations, the saliency of their responses can be enhanced due to the coincidence sensitivity of receiving neurons in very much the same way as can be achieved by increasing the discharge rate. Experimental evidence will be reviewed in support of the coexistence of rate and temporal codes. Evidence will also be provided that disturbances of temporal coding mechanisms are likely to be one of the pathophysiological mechanisms in schizophrenia.</description>
      <author>Wolf Singer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27261</guid>
      <pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:13:44 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Credit assignment in multiple goal embodied visuomotor behavior</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26747</link>
      <description>The intrinsic complexity of the brain can lead one to set aside issues related to its relationships with the body, but the field of embodied cognition emphasizes that understanding brain function at the system level requires one to address the role of the brain-body interface. It has only recently been appreciated that this interface performs huge amounts of computation that does not have to be repeated by the brain, and thus affords the brain great simplifications in its representations. In effect the brain’s abstract states can refer to coded representations of the world created by the body. But even if the brain can communicate with the world through abstractions, the severe speed limitations in its neural circuitry mean that vast amounts of indexing must be performed during development so that appropriate behavioral responses can be rapidly accessed. One way this could happen would be if the brain used a decomposition whereby behavioral primitives could be quickly accessed and combined. This realization motivates our study of independent sensorimotor task solvers, which we call modules, in directing behavior. The issue we focus on herein is how an embodied agent can learn to calibrate such individual visuomotor modules while pursuing multiple goals. The biologically plausible standard for module programming is that of reinforcement given during exploration of the environment. However this formulation contains a substantial issue when sensorimotor modules are used in combination: The credit for their overall performance must be divided amongst them. We show that this problem can be solved and that diverse task combinations are beneficial in learning and not a complication, as usually assumed. Our simulations show that fast algorithms are available that allot credit correctly and are insensitive to measurement noise.</description>
      <author>Constantin A. Rothkopf; Dana H. Ballard</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26747</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 13:41:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Grey matter alterations co-localize with functional abnormalities in developmental dyslexia: an ALE meta-analysis</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25855</link>
      <description>The neural correlates of developmental dyslexia have been investigated intensively over the last two decades and reliable evidence for a dysfunction of left-hemispheric reading systems in dyslexic readers has been found in functional neuroimaging studies. In addition, structural imaging studies using voxel-based morphometry (VBM) demonstrated grey matter reductions in dyslexics in several brain regions. To objectively assess the consistency of these findings, we performed activation likelihood estimation (ALE) meta-analysis on nine published VBM studies reporting 62 foci of grey matter reduction in dyslexic readers. We found six significant clusters of convergence in bilateral temporo-parietal and left occipito-temporal cortical regions and in the cerebellum bilaterally. To identify possible overlaps between structural and functional deviations in dyslexic readers, we conducted additional ALE meta-analyses of imaging studies reporting functional underactivations (125 foci from 24 studies) or overactivations (95 foci from 11 studies ) in dyslexics. Subsequent conjunction analyses revealed overlaps between the results of the VBM meta-analysis and the meta-analysis of functional underactivations in the fusiform and supramarginal gyri of the left hemisphere. An overlap between VBM results and the meta-analysis of functional overactivations was found in the left cerebellum. The results of our study provide evidence for consistent grey matter variations bilaterally in the dyslexic brain and substantial overlap of these structural variations with functional abnormalities in left hemispheric regions.</description>
      <author>Janosch Linkersdörfer; Jan Lonnemann; Sven Lindberg; Marcus Hasselhorn; Christian J. Fiebach</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25855</guid>
      <pubDate>Fri, 24 Aug 2012 12:54:02 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wirkfaktoren in der kognitiven Therapie der Sozialen Phobie</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24674</link>
      <description>Soziale Phobie gilt als eine der am weitesten verbreiteten psychischen Störungen (Wittchen &amp;
Fehm, 2003; Magee et al., 1996). Obgleich zahlreiche Interventionsansätze zur Behandlung
der sozialen Ängste zur Verfügung stehen, gibt es viele Betroffene, die nicht von den
Behandlungsmöglichkeiten profitieren oder nach einer Therapie Rückfälle erleben. Aus
diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Weiterentwicklung von
Psychotherapie bei Sozialer Phobie. Sie greift verschiedene Forschungsperspektiven auf, um
aktive Wirkfaktoren im therapeutischen Prozess zu identifizieren und für zukünftige
Behandlungen nutzbar zu machen.
Publikation 1 (Consbruch &amp; Stangier, 2007) gibt einen Überblick über den aktuellen
Forschungsstand bzgl. der Diagnostik, Ätiologie und Therapie bei Sozialer Phobie. Die in
dieser Publikation dargestellten Forschungsarbeiten zur Behandlung sozialer Ängste
vergleichen die therapeutische Wirksamkeit unterschiedlicher Therapieansätze und suchen so
nach spezifischen Wirkfaktoren in der Behandlung Sozialer Phobien. Es zeigt sich, dass die
kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung am häufigsten untersucht wurde und dass sich
ihre Effektivität durch die Berücksichtigung von Prozessen, die nach Clark und Wells (1995)
an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Sozialen Ängste beteiligt sind, erheblich
verbessern lässt.
Publikation 2 (Stangier, Consbruch, Schramm &amp; Heidenreich, 2010) verlässt die
ausschließlich an spezifischen Wirkmechanismen interessierte Forschungsperspektive und
wendet sich der Frage nach dem Zusammenspiel von spezifischen und allgemeinen
Wirkfaktoren zu. Sie vergleicht das Ausmaß der Aktivierung von allgemeinen Wirkfaktoren
nach Grawe (1995) sowie deren Einfluss auf das Therapieergebnis in einer kognitiven
Verhaltenstherapie (N=29) und einer interpersonellen Therapie (N=33). Die Ergebnisse
zeigen, dass Therapeuten in der Interpersonellen Psychotherapie die Aktivierung von
Bewältigung, Ressourcenorientierung und Motivationaler Klärung geringer einschätzten als
Therapeuten in der kognitiven Verhaltenstherapie, während sie bezüglich der
Problemaktivierung und der Güte der therapeutischen Beziehung keine Unterschiede angaben.
Stärkere Ressourcenaktivierung stand in beiden Therapieansätzen mit besseren Therapieergebnissen in Beziehung, während höhere Problemaktualisierung nur in KVTBehandlungen
zu verbessertem Outcome beitrug. Da die Ressourcenaktivierung in der KVTBedingung
stärker ausgeprägt war als in der IPT-Bedingung, lassen sich die Ergebnisse so
interpretieren, dass die Problemaktualisierung nur dann zu positiveren Therapieergebnissen
führt, wenn sie durch ausreichende Ressourcenaktivierung gestützt wird. Die Studie legt somit
nahe, dass spezifische Behandlungsansätze allgemeine Wirkfaktoren, die einen Einfluss auf
das Therapieergebnis haben, in unterschiedlichem Maße nutzen.
Durch das Fehlen von Angaben zur Therapieintegrität bleibt jedoch offen, welche Rolle
individuelles Therapeutenverhalten bei der Aktivierung der allgemeinen und spezifischen
Wirkfaktoren spielt.
Um zukünftig die Therapieintegrität in der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung
von Sozialer Phobie sicherstellen zu können, wurde die Cognitive Therapy Competence Scale
for Social Phobia (CTCS-SP) entwickelt, deren psychometrische Eigenschaften in
Publikation 3 (Consbruch, Clark &amp; Stangier, in press) dargestellt werden. Zur Bestimmung
der Beobachterübereinstimmung wurden 161 Therapiesitzungen von jeweils 2 Ratern mit der
CTCS-SP beurteilt. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung demonstrieren eine gute
interne Konsistenz und gute Interraterreliabilität der Skala, wobei erstmals auch individuelle
Items mit ausreichender Reliabilität gemessen werden konnten. Mit der CTCS-SP steht somit
ein reliables Messinstrument zur Erfassung therapeutischer Kompetenz in der kognitivverhaltenstherapeutischen
Behandlung der Sozialen Phobie zur Verfügung, welches – bei
noch zu prüfender Validität - vielfältig eingesetzt werden kann, um die Erforschung
spezifischer und allgemeiner Wirkfaktoren in der kognitiv-verhaltenstherapeutischen
Behandlung Sozialer Phobien zu vertiefen.</description>
      <author>Katrin von Consbruch</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24674</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Jul 2012 10:34:23 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Setting up the speech production network: how oscillations contribute to lateralized information routing</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25216</link>
      <description>Speech production involves widely distributed brain regions. This MEG study focuses on the spectro-temporal dynamics that contribute to the setup of this network. In 21 participants performing a cue-target reading paradigm, we analyzed local oscillations during preparation for overt and covert reading in the time-frequency domain and localized sources using beamforming. Network dynamics were studied by comparing different dynamic causal models of beta phase coupling in and between hemispheres. While a broadband low frequency effect was found for any task preparation in bilateral prefrontal cortices, preparation for overt speech production was specifically associated with left-lateralized alpha and beta suppression in temporal cortices and beta suppression in motor-related brain regions. Beta phase coupling in the entire speech production network was modulated by anticipation of overt reading. We propose that the processes underlying the setup of the speech production network connect relevant brain regions by means of beta synchronization and prepare the network for left-lateralized information routing by suppression of inhibitory alpha and beta oscillations.</description>
      <author>Johannes Gehrig; Michael Wibral; Christiane Arnold; Christian Kell</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25216</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 14:43:02 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Auditory motion capturing ambiguous visual motion</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25220</link>
      <description>In this study, it is demonstrated that moving sounds have an effect on the direction in which one sees visual stimuli move. During the main experiment sounds were presented consecutively at four speaker locations inducing left or rightward auditory apparent motion. On the path of auditory apparent motion, visual apparent motion stimuli were presented with a high degree of directional ambiguity. The main outcome of this experiment is that our participants perceived visual apparent motion stimuli that were ambiguous (equally likely to be perceived as moving left or rightward) more often as moving in the same direction than in the opposite direction of auditory apparent motion. During the control experiment we replicated this finding and found no effect of sound motion direction on eye movements. This indicates that auditory motion can capture our visual motion percept when visual motion direction is insufficiently determinate without affecting eye movements.</description>
      <author>Arjen Alink; Felix Euler; Elena Galeano; Alexandra Krugliak; Wolf Singer; Axel Kohler</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25220</guid>
      <pubDate>Sun, 17 Jun 2012 15:27:12 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Prozess und Outcome der kognitiven Therapie sozialer Phobien</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25181</link>
      <description>Die Soziale Phobie ist eine weit verbreitete Störung, die ohne geeignete Therapie einen
chronischen Verlauf annimmt und bei den Betroffenen zu einem hohen Leidensdruck führt.
Für die Behandlung stehen sowohl pharmakologische als auch psychotherapeutische
Therapieansätze zur Auswahl (siehe Heinrichs, Stangier, Gerlach, Willutzki, &amp; Fydrich,
2011). Eine Reihe von randomisierten kontrollierten Studien belegen, dass die kognitive
Therapie zu den effektivsten Behandlungsmethoden zählt. Die vorliegende Dissertation
konzentriert sich auf unterschiedliche Aspekte, die die Dissemination dieses Ansatzes
verbessern sollen. In einer Übersichtsarbeit (Ginzburg &amp; Stangier, im Druck) wird
zunächst ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Diagnostik und Therapie der
Sozialen Phobie gegeben. Die Ergebnisse aktueller Metaanalysen zur Behandlung werden
kritisch diskutiert. Besondere Beachtung wird dem kognitiven Therapieansatz nach Clark und
Wells (1995) geschenkt, der mit sehr hohen Effektstärken beeindruckt. Diese Therapie wurde
in mehreren randomisiert-kontrollierten Studien untersucht und zeigte sich Therapieformen
wie der Interpersonellen Therapie (Stangier, Schramm, Heidenreich, Berger, &amp; Clark, 2011;
Mörtberg, Clark, Sundin, &amp; Aberg, 2007), medikamentöser Therapie (Clark et al., 2003) oder
Entspannungsverfahren (Clark et al., 2006) deutlich überlegen. Neueste Forschungsbefunde
zu den einzelnen Komponenten dieser Therapie werden im Hinblick auf ihre
aufrechterhaltende Funktion sozialer Ängste und ihrer Effektivität diskutiert.
In einer zweiten Publikation (Ginzburg, Bohn, Stangier &amp; Steil 2011) wird der
kognitive Ansatz nach Clark und Wells auf eine komplexe, mit starker körperlicher
Symptomatik verbundene Form der Sozialen Phobie, angewendet und evaluiert. Paruresis
(Williams &amp; Degenhardt, 1954) bezeichnet die Angst, auf öffentlichen Toiletten zu urinieren,
und geht mit einem psychogenen Harnverhalt (Hammelstein, Pietrowsky, Merbach, &amp;
Brahler, 2005; Soifer, Nicaise, Chancellor, &amp; Gordon, 2009) einher. Publikation 2
dokumentiert, wie das kognitive Modell nach Clark und Wells (1995) bei Betroffenen mit
starken körperlichen Symptomen angewendet werden kann. In dem theoretischen Teil der
Arbeit wird auf die Notwendigkeit einer genauen Operationalisierung der mit dem
Störungsmodell verknüpften Interventionen hingewiesen und anhand einer Falldarstellung
veranschaulicht. Für die Praxis ergibt sich die Konsequenz, dass das kognitive Modell einen
flexible Fallkonzeption und Behandlungsplanung ermöglicht und auch auf untypische
Behandlungsfälle übertragbar ist.
Die flexible und kompetente Umsetzung von Interventionen spielt allerdings nicht nur
bei komplexen Fällen eine Rolle. Im Rahmen der Psychotherapieprozessforschung ist der Therapeutenfaktor bei der Umsetzung der Therapiemethode und ihrer Interventionen von
großer Bedeutung und beeinflusst maßgeblich die Effektivität der Behandlung
(Perepletchikova &amp; Kazdin, 2005). In randomisiert-kontrollierten klinischen Studien wird ein
großes Augenmerk auf die Behandlungsintegrität, d.h. die Umsetzung von
Behandlungsvorgaben durch den Therapeuten (Waltz, Addis, Koerner, &amp; Jacobson, 1993;
Weck, Bohn, Ginzburg, &amp; Stangier, 2011), gelegt. Bislang liegen jedoch noch keine
gesicherten Hinweise vor, ob die manualgetreue Durchführung der Interventionen an sich
(Adhärenz), oder auch die kompetente Anpassung dieser Interventionen an den jeweiligen
Behandlungskontext (Kompetenz), zu besseren Ergebnissen in der kognitiven Therapie
sozialer Phobien führt. In Studie 3 (Ginzburg, Bohn, Weck, Clark und Stangier,
submitted) wird der Einfluss von Adhärenz und Kompetenz auf das Therapieergebniss bei
Patienten mit Sozialer Phobie überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass eine höhere Kompetenz,
nicht jedoch Adhärenz, bei der Anwendung der vorgesehenen Interventionen auch mit einem
besseren Behandlungserfolg einhergeht. Von besonderer Bedeutung für die Vorhersage des
Therapieerfolges waren spezifisch verhaltenstherapeutische Kompetenzen.
Obwohl Adhärenz und Kompetenz des Therapeuten die Effektivität von
Psychotherapie signifikant beeinflussen, gehen vergleichsweise nur wenige Studien dieser
Fragestellung nach (Perepletchikova, Treat, &amp; Kazdin, 2007). Der hierfür notwendige hoher
Zeit- und Kostenaufwand ist eine der wesentlichen Ursachen hierfür (Perepletchikova, Hilt,
Chereji, &amp; Kazdin, 2009). Um Adhärenz und Kompetenz reliabel und valide einschätzen zu
können, sind Audio- bzw. Videoanalysen von Therapiesitzungen durch unabhängige und
trainierte Beurteiler die Methode der Wahl. Die Reduktion des Zeitaufwandes durch die
Konzentration auf relevante Videoausschnitte könnte zu einer Verbesserung der
Rahmenbedingungen für die Psychotherapieforschung darstellen. In Studie 3 (Weck, Bohn,
Ginzburg und Stangier, 2011) wird untersucht, ob therapeutische Adhärenz und Kompetenz
auch auf der Grundlage von Sitzungsausschnitten reliabel erfaßt werden kann und den
Therapieerfolg vorhersagen kann. Beim Vergleich von zwei Ratingmethoden zeigte sich, dass
die genauesten Aussagen anhand der Analyse einer ganzen Sitzung getroffen werden konnten.
Zusätzlich zeigten jedoch auch die Kompetenz- und Adhärenz-Einschätzungen des mittleren
Sitzungsausschnittes einen hohen Zusammenhang zu den Ratings der Gesamtsitzung. Hieraus
kann die Schlußfolgerung gezogen werden, dass die Analyse von Sitzungsausschnitten eine
ökonomische Alternative zu der bisherigen Forschungspraxis darstellen kann, vollständige
Sitzungen zu untersuchen.</description>
      <author>Denise Ginzburg</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25181</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Jun 2012 16:12:56 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Testpsychometrische Untersuchungen bei erwachsenen Adoptierten - Persönlichkeitsmerkmale in Abhängigkeit verschiedener Adoptionsformen -</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22822</link>
      <description>In der vorliegenden Studie wurden Adoptierte auf Merkmale wie Selbstbewusstsein, Widerstandsfähigkeit und Bindungseinstellungen in Abhängigkeit verschiedener möglicher Einflussfaktoren wie beispielsweise Heimaufenthalten untersucht. Mittelpunkt der Forschung war die Exploration der Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen in Abhängigkeit der verschiedenen Adoptionsformen, die den Kontakt zu den leiblichen Eltern möglich machen oder verhindern. Untersuchungen an erwachsenen Adoptierten sind noch selten, ebenso gibt es keine wissenschaftlichen Studien in Deutschland, die sich mit dem Thema der Adoption befassen. Auch die Forschung auf dem Gebiet der verschiedenen Adoptionsformen und ihrer Auswirkung auf die Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen bei Adoptierten ist noch sehr jung. Dies wurde mit der vorliegenden Studie deutschlandweit erstmalig in Angriff genommen. Die Ergebnisse zeigten, dass Heimaufenthalte, je häufiger sie sind, zu einer verminderten Widerstandsfähigkeit der Adoptierten führten. Heimaufenthalte konnten als starker Prädiktor für verminderte Resilienz identifiziert werden. Ebenso sanken die Werte auf manchen Skalen der Multidimensionalen Selbstwertskala wie beispielsweise die Wertschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Adoptierte wurden mit steigender Anzahl an Heimaufenthalten neurotischer. Leider konnte aufgrund mangelhafter Angaben die Dauer der Heimaufenthalte und Aufenthalte in Pflegefamilien nicht in die Auswertung mit einbezogen werden, darüber hinaus auch nicht die Qualität der Erinnerungen an diese Heimaufenthalte. Dennoch lässt sich feststellen, dass Heimaufenthalte das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit Adoptierter nachhaltig beeinträchtigen können. Sie sollten so gering wie möglich gehalten werden. Auf die Bindungseinstellungen zeigten sie keine Auswirkungen. Hier könnte zukünftig eine genauere Untersuchung des Einflusses von Heimaufenthalten erfolgen, die unter anderem die Dauer und zusätzliche Wechsel von Pflegefamilien mit einbezieht. Bezüglich der Adoptionsformen offene Adoption vs. Inkognitoadoption konnte gezeigt werden, dass es für die Entwicklung der untersuchten Persönlichkeitsmerkmale keine Rolle zu spielen scheint, ob die Adoptierten die Möglichkeit des Kontaktes zu ihren leiblichen Eltern haben oder nicht. Dennoch führte die positive Bewertung dieses Kontaktes zu besseren Ergebnissen bezüglich des Selbstwertes als die negative Bewertung des Kontaktes zu den leiblichen Eltern. Interessant ist, dass Adoptierte, die keine Kontaktmöglichkeit zu ihren leiblichen Eltern hatten, bessere Werte bezogen auf Facetten des Selbstwertgefühles zeigten als Adoptierte, die diesen Kontakt negativ bewerteten. Es scheint, als wäre es für das eigene Selbstbewusstsein gesünder, keinen Kontakt zu haben als ihn letztendlich negativ zu bewerten. Positiv empfundener Kontakt konnte das Selbstwertgefühl und die Bindungseinstellungen nicht zusätzlich verbessern. Allerdings kann keine sinnvolle Konsequenz aus diesen Ergebnissen gezogen werden. Im Voraus ist selten zu beurteilen, wie der / die Adoptierte das Treffen und den Kontakt zu den leiblichen Eltern bewerten wird. Dies hängt mit Sicherheit nicht nur vom Adoptierten selbst, sonder mitunter von einer Anzahl an Faktoren ab, nicht zuletzt von dem Vorhandensein früher Vorurteile und der Unterstützung seitens des Adoptivelternhauses. Es ist nicht verantwortlich und angemessen, aus reiner Spekulation über den möglichen Ausgang eines Kontaktes diesen im Voraus zu verhindern und dem Kind diese Möglichkeit zu versagen. Laut den Ergebnissen ist ein anderes Ereignis im Leben eines Adoptierten für sein Selbstwertgefühl und sein Bindungsverhalten entscheidender. Dies bezieht sich auf die Kommunikation der Adoptiveltern mit ihrem Kind. Wichtigster Prädiktor für ein gesundes Selbstbewusstsein und günstige Bindungseinstellungen war laut den Ergebnissen das Geständnis der Eltern über die Adoption. Eltern, die diesbezüglich offen und ehrlich ihren Kindern gegenüber waren, wurden in ihrem Erziehungsverhalten von diesen als emotional wärmer und weniger kontrollierend bewertet als Eltern, die ihre Kinder nicht über die Adoption aufgeklärt hatten. Adoptierte, die über ihre eigene Adoption nicht aufgeklärt wurden, zeigten vermindertes Selbstwertgefühl, verminderte Widerstandsfähigkeit und schlechtere Bindungseinstellungen, wobei die Skala „Nähe“, das heißt die Messung zur Fähigkeit, andere Menschen an sich heran zu lassen, Werte außerhalb des Normbereiches aufzeigte und man hier sogar von einem pathologisch veränderten Persönlichkeitsmerkmal sprechen kann. Auch das Alter bei Aufklärung spielt eine wichtige Rolle. Frühe Aufklärung über die Adoption, in der vorliegenden Studie wurde ein Zeitpunkt bis zum neunten Lebensjahr als früh definiert, führte zu höherem allgemeinen Selbstwertgefühl und einer erhöhten Widerstandsfähigkeit. Auf die Bindungseinstellungen schien der Zeitpunkt der Aufklärung keine Auswirkung zu haben. Eltern, die ihre Kinder früh über ihre Adoption informierten, wurden als weniger überbehütend und kontrollierend bewertet. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Werte bei den Rechnungen der Gruppenvergleiche, mit Ausnahme des oben erwähnten Wertes für die Skala „Nähe“ der Adult Attachment Scale, alle im Normbereich lagen. Es liegen also, auch im Vergleich mit den Normstichproben, keine Befunde vor, die bei der adoptierten Stichprobe auf Pathologien hinweisen. Zu finden sind jedoch leichte Abweichungen von der Norm, die statistisch gesehen von Signifikanz sind und auch inhaltlich wichtige Hinweise auf die Folgen von Adoption liefern. Obwohl der Großteil der Adoptierten (90.3%) über ihre Adoption aufgeklärt worden war und dies laut oben beschriebener Ergebnisse eine günstiger Faktor bezüglich der Entwicklung von Selbstwert und Bindung ist, lässt sich feststellen, dass Adoptierte im Vergleich zu den nicht adoptierten Normstichproben ein vermindertes Selbstwertgefühl und ungünstigere Bindungseinstellungen aufwiesen. Weitere Einflussfaktoren dieser Persönlichkeitsmerkmale im Leben eines Adoptierten müssten zukünftig identifiziert werden. Seelische Vorerkrankungen, wie beispielsweise eine Depression, könnten einen solchen Einflussfaktor darstellen. 20.6% der Adoptierten der vorliegenden Studie gaben an, seelisch erkrankt zu sein, darunter waren 12.1% depressiv, was zu zusätzlichen Rechnungen veranlasste. Bei diesen Berechnungen mit dem Vergleich von depressiven Adoptierten versus seelisch gesunden Adoptierten fiel auf, dass die depressive Gruppe niedrigere Werte auf Skalen des Selbstwertes und der Resilienz aufwies, sowie schlechtere Bindungseinstellungen hatte als die seelisch gesunde Gruppe. Depressive Adoptierte waren zusätzlich neurotischer und bewerteten ihre Elternhäuser als emotional kühler. Ebenso hatten sie mehr Ablehnung und Strafe durch die Mütter erfahren. Besonders hervorzuheben sind jedoch die Ergebnisse auf den Skalen der emotionalen Selbstwertschätzung und der Bindungseinstellung Angst. Hierbei lagen die Werte der depressiven adoptierten Gruppe deutlich außerhalb des Normbereichs und wiesen auf pathologisch veränderte Persönlichkeitsmerkmale hin. Depressive hatten somit deutlich schlechtere Einstellungen gegenüber sich selbst als Adoptierte, die nicht depressiv waren. Ebenso hatten sie eine sehr schlechte Selbstachtung und litten vermehrt unter Ängsten. Es bleibt also die Frage offen, inwiefern seelische Vorerkrankungen, die in der vorliegenden Studie zu einem hohen Prozentsatz vertreten waren, zu den schlechteren Ergebnissen bezüglich Selbstwert und Bindung Adoptierter im Vergleich zu Normstichproben beitragen. Es bleibt offen, ob Adoption alleine ein Risikofaktor für vermindertes Selbstbewusstsein und schlechte Bindungseinstellungen ist oder ob diese Ergebnisse nicht vielmehr durch andere Faktoren, wie seelische Erkrankungen, beeinflusst werden. Abschließend lässt sich feststellen, dass die Ehrlichkeit der Adoptiveltern und der offene Umgang mit dem Thema der Adoption entscheidend zur Bildung eines gesunden Selbstwertes und günstiger Bindungseinstellungen ihres Kindes beitragen. Ebenso sollten Adoptierte nicht lange in Unwissenheit über ihre Herkunft gelassen werden. Ein früher Zeitpunkt der Aufklärung über die eigene Adoption hat positiven Einfluss auf die Entwicklung des Selbstwertes, der Widerstandsfähigkeit und der Bindungseinstellung. Weiterhin ist zu sehen, dass die reine Kontaktmöglichkeit zu den leiblichen Eltern für die Entwicklung von Selbstwertgefühl, Resilienz und Bindung keine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Eine offene Adoptionsform alleine, in der der Kontakt zwischen Adoptivfamilie und leiblichen Eltern von Anfang an aufrechterhalten bzw. zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen wird, scheint für die Entwicklung des Adoptivkindesnicht die entscheidende Rolle zu spielen. Interessant bleibt die Frage nach dem Einfluss von Adoption als Risikofaktor für die Entwicklung von seelischen Erkrankungen und hierunter insbesondere Depression. Ein hoher Prozentsatz der Adoptierten dieser Studie gab an, seelisch erkrankt zu sein (20.6%), die häufigste genannte Diagnose darunter war die Depression (12.1%). Die Diagnosehäufigkeiten und Prädiktoren für die Entwicklung von Depressionen müssen zukünftig genauer untersucht werden. Da es sich bei der vorliegenden Studie um eine anonymisierte Fragebogenstudie ohne zusätzliche Führung von Interviews handelte, war es nicht möglich, Fragen zu Angaben der Probanden zu beantworten und Missverständnisse zu klären. Manches Ergebnis, wie die Angabe der Probanden, depressiv zu sein, oder die Untersuchung der Anzahl von Heimaufenthalten schien sehr fraglich. Zukünftige Studien sollten zusätzlich Interviews mit den Teilnehmern beinhalten, da sich so Missverständnisse am leichtesten klären lassen und Rückfragen möglich sind. Zur Erfassung von seelischen und körperlichen Erkrankungen können Testverfahren wie das Brief Symptom Inventory (Franke 2000) und die Hospital Anxiety and Depression Scale (Lingen, Buss, Snaith 2005) verwendet werden. Die Teilnehmerzahl der Studie belief sich auf 165 Probanden. Bei 75.8% der Probanden handelte es sich um weibliche Teilnehmerinnen. Da Studien bereits belegt haben, dass das Geschlecht einen entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisse bei Untersuchungen zu Persönlichkeitsmerkmalen hat (Freeark, Rosenberg et al.2005), müsste man die Unterteilung in männliche und weibliche Probandengruppen vornehmen. Aufgrund der zu kleinen Teilnehmerzahl an Männern konnte diesin der vorliegenden Studie nicht geschehen. Ebenso betrifft dies die Einteilung der Probanden in die Altersgruppen bei Aufklärung über die Adoption. Hier konnte aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl nur eine Unterteilung in ein Alter bis zum neunten Lebensjahr und ab dem zehnten Lebensjahr erfolgen. Bis zum neunten Lebensjahr durchläuft das Kind jedoch wichtige Entwicklungsschritte auf den Gebieten der Bindung zu Bezugspersonen, Entwicklung eines Selbstbildes und Integration in eine Gemeinschaft, in denen das Kind die Information über die eigene Adoption unterschiedlich verarbeitet. Anhand größerer Teilnehmerzahlen kann eine genauere Einteilung in verschiedene Altersklassen auch vor dem neunten Lebensjahr erfolgen und so der optimale Zeitpunkt der Aufklärung über die Adoption genauer festgelegt werden. Ebenso wichtig wäre eine weitere Einteilung in Inlands- vs. Auslandsadoptionen. Kinder, die aus dem Ausland adoptiert wurden, haben vermehrt Integrationsschwierigkeiten aufgrund ihres andersartigen Erscheinungsbildes, die sich auch auf die Entwicklung von Selbstbewusstsein auswirken können (von Borczyskowski, Hjern et al. 2006). Dies müsste man anhand der Unterteilung in Inlands –und Auslandsadoptionen genauer untersuchen. Die Probanden der vorliegenden Studie gaben an, ein emotional wärmeres und empathischeres Elternhaus gehabt zu haben als die Normstichprobe. Bei der Bewertung des Elternhauses handelt es sich jedoch lediglich um die Einschätzung der Teilnehmer, es ist eine subjektive Bewertung. Über die Qualität der Elternhäuser an sich kann man aus objektiver Sicht keine Aussage machen. Weitere Testverfahren zur Messung der Beziehungsqualitäten zwischen den Adoptierten und ihren Eltern und/oder der Persönlichkeitsmerkmale der Adoptiveltern müssten hierfür herangezogen werden. Ebenso wenig kann mit der Adult Attachment Scale das tatsächliche Bindungsverhalten gemessen werden. Vielmehr gibt dieses Testverfahren einen Hinweis auf die Bindungseinstellungen der Probanden. Zur Untersuchung von Bindungsverhalten liegen keine Testverfahren in Fragebogenform vor, dies müsste auf andere Weise erfolgen, beispielsweise mit Hilfe des Adult Attachment Interviews. Es lässt sich also feststellen, dass zur genaueren Untersuchung von Adoptierten eine größere Teilnehmerzahl erforderlich wird. Eine erweiterte Testbatterie und die Führung von Interviews können Missverständnisse und offene Fragen aus dem Weg räumen und ermöglichen so eine differenziertere Auswertung der Ergebnisse.</description>
      <author>Maya Wurzel</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22822</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Jun 2012 11:09:52 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>C1-GAP-Analyse der Differenzen der tatsächlichen und antizipierten Erwartungshaltung Angehöriger intensivmedizinisch betreuter Patienten am Beispiel der Intensivstation C1 der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24298</link>
      <description>Hintergrund: 
Der Erfüllungsgrad definierter Erwartungen von Patienten sowie deren Angehörigen
bestimmt im Wesentlichen den Grad der wahrgenommenen Qualität medizinischer
Dienstleistungen im Krankenhaus.
Da die Erwartungen intensivmedizinisch betreuter Patienten aufgrund
eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit oft nur unzureichend systematisch erhoben
werden können, wird die Wahrnehmung der Qualität intensivmedizinischer
Leistungen im Wesentlichen von Angehörigen beurteilt. Diese Erwartungen und
etwaige Differenzen zu den vom medizinischen Personal antizipierten Erwartungen
wurden bisher nicht systematisch untersucht.
Aus diesem Grund wurde mit Hilfe eines objektiven, validen und reliablen
Befragungsinstruments eine Befragung der Angehörigen von Patienten der
Intensivstation C1 des Universitätsklinikums Frankfurt am Main sowie des dort
beschäftigten medizinischen Personals durchgeführt.

Material und Methoden: 
Als Befragungsinstrument wurde ein im Vorfeld validierter anonymisierter
Fragebogen gewählt. Nach Genehmigung durch die Ethikkommission des
Fachbereiches wurden in einem Befragungszeitraum von vier Monaten zunächst
Angehörige intensivmedizinisch betreuter Patienten der Station C1 befragt. Im
Anschluss daran wurde nach Genehmigung durch den Vorstand sowie den
Personalrat des Klinikums eine Mitarbeiterbefragung des medizinischen Personal der
Station C1 durchgeführt. Die Datenerhebung wurde durch Personal realisiert, das
weder an der Behandlung der Patienten beteiligt war noch zum Personal der KAIS
gehört, um eine Verzerrung im Hinblick auf mutmaßlich erwünschte Antworten zu
vermeiden.

Ergebnisse:
In dem Befragungszeitraum konnten nach Prüfung der Ausschlusskriterien 170
Angehörige in die Befragung bei einer Rücklaufquote von 94% (160) eingeschlossen
werden. Beim medizinischen Personal betrug der Rücklauf unter den Ärzten 71%
(30/42), bei den Pflegekräften 45% (46/103) und bei den Außendienstmitarbeitern
83% (5/6).
Die Auswertung der einzelnen Fragen ergab Erwartungsdifferenzen bzw.
Fehleinschätzungen des medizinischen Personals bezüglich einiger Aspekte:
Sowohl die Pflegekräfte als auch das ärztliche Personal schätzen die Zufriedenheit
der Angehörigen bezüglich der Gesprächsorganisation und -dauer niedriger ein als
die Angehörigen selbst.
Ebenso unterschätzten die befragten Ärzte die Angehörigenerwartung bezüglich der
Wichtigkeit der behutsamen Mitteilung über den Zustand des Patienten. Bezüglich
der Einbindung von Angehörigen in die Therapie des Patienten, unterschätzten die
Ärzte das Bedürfnis der Angehörigen soweit möglich als Co- Therapeuten zu
fungieren.
Widersprüchliche Ergebnisse zeigten sich bei der Frage der Therapieentscheidung:
Zwar gaben 90% der Angehörigen an, dass sie Ihre Meinung zu
Therapieentscheidungen äußern möchten (selbiges wurde auch von ca. 83% der
Ärzte antizipiert), jedoch wollten auch 50% der befragten Angehörigen (ebenso in
Übereinstimmung mit 50% der befragten Ärzte), dass der Arzt als Fachmann alleine
über die Therapie entscheidet.
Im Weiteren liefern die konkreten und repräsentativen Zahlen, eine objektive
Grundlage, um Veränderung im Dienstleistungsprozess voranzutreiben und sie somit
weiter zu optimieren. Folgende Punkte sollten dabei in der Zukunft aufgegriffen
werden und stehen zur Diskussion:
1. Organisation eines festen Ansprechpartners für Angehörige
2. Verstärkte Einbeziehung der Angehörigen als Co-Therapeuten
3. Kommunikation der voraussichtlichen Wartezeit inkl. deren Gründe
4. Verstärktes Anbieten (der Einbeziehung) der Klinikseelsorge
5. Organisation von Verlegungs- bzw. Entlassungsgesprächen

Schlussfolgerung: 
Die aus dieser Studie gewonnenen Ergebnisse liefern neben der Bestätigung
qualitativ stabil und als hochwertig angesehener Prozesse, Ansätze für
Optimierungspotentiale im Bereich der Interaktion mit Angehörigen sowie der
Organisation des Stationsablaufs. Inwieweit diese Potentiale und den gegebenen
Bedingungen umsetzbar sind, bedarf der individuellen Prüfung durch die
verantwortlichen Mitarbeiter der Intensivstation C1 sowie durch die Klinikleitung.</description>
      <author>Christoph Misch</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24298</guid>
      <pubDate>Wed, 30 May 2012 13:13:30 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Reflexive Freud-Orthodoxie</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24976</link>
      <description>Rezension zu: Sergio Benvenuto: Perversionen. Sexualität, Ethik und Psychoanalyse. Wien u.a.: Verlag Turia + Kant 2009. 254 Seiten, ISBN 978-3-85132-549-2, € 29,00

Abstract: Sergio Benvenuto entkoppelt die beiden Bereiche Moral und Perversion – um stattdessen ein basales Verhältnis von Ethik und Perversion zu skizzieren. Dieses diskutiert er zum einen im Rückgriff auf die freudsche Psychoanalyse. Zum anderen greift der Autor auf sozial- und moralphilosophische Erwägungen zurück. In erster Linie erweist sich der Kantische Imperativ als wegweisend für die letztlich favorisierte soziale Verhältnisbestimmung von Moral, Sexualität und Perversion.</description>
      <author>Stefan Müller</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24976</guid>
      <pubDate>Wed, 23 May 2012 12:29:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Einfluss von Werten und Unwerten auf das Erleben und Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24299</link>
      <description>Werte sind zentraler Bestandteil der persönlichen wie sozialen Identität und spielen eine
wichtige Rolle für das menschliche Erleben und Verhalten. Bisher wurden Werte aber immer
nur als normative Richtlinien oder motivationale Grundlagen verstanden, an denen sich
Personen bewusst orientieren oder auf die sie sich zu bewegen. Erste Forschungsergebnisse
konnten nachweisen, dass Personen unabhängig davon auch von Unwerten geleitet werden, an
denen sie sich bewusst nicht orientieren oder von denen sie sich wegbewegen (Van
Quaquebeke, Kerschreiter, Buxton, &amp; van Dick, 2010). Vor diesem Hintergrund stellen die
zentralen Ziele dieser Dissertation die theoretische Herleitung der Trennung von Werten und
Unwerten und der praktische Nachweis des Einflusses beider Werteorientierungen auf das
menschliche Erleben und Verhalten dar.
In dem ersten Manuskript, das dieser Dissertation zugrunde liegt, erfolgte die konzeptionelle
Herleitung und Trennung von Werten und Unwerten. Durch das Aufzeigen des theoretischen
Ursprungs beider Werteorientierungen konnten explizite Hypothesen zu ihrer Trennung und
unabhängigen Wirkung, vor allem in organisationalen- und Führungs-Kontexten, hergeleitet
und aufgestellt werden. In dem zweiten Manuskript konnte in zwei Feldstudien (N1 = 131 und
N2 = 136) aufgezeigt werden, dass sich Werte und Unwerte empirisch tatsächlich voneinander
unterscheiden lassen und unterschiedliche Einflüsse auf die Wahrnehmung ihrer Mitarbeiter
und die Ausmaße an Identifikation und Respekt haben. In dem dritten Manuskript konnte in
einer Feldstudie (N1 = 95) und einer Szenariostudie (N2 = 137) nachgewiesen werden, dass
ideale Werte, die durch Führungskräfte verkörpert werden, darüber hinaus die Wahrnehmung
ihrer Mitarbeiter und die Ausmaße an Identifikation und Anerkennung positiv beeinflussen.
Das gilt besonders für interne Führungskräfte, die die Mitarbeiter schon länger führen und als
Teil der Arbeitsgruppe angesehen werden.
Insgesamt weist diese Dissertation auf die Bedeutung einer differenzierten Darstellung und
Betrachtung von Werteorientierungen und Wertesystemen hin und liefert mit der Einführung
von Unwerten in die (organisationale) Forschung einen wichtigen Beitrag zur Erforschung
ihres Einflusses auf das Erleben und Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern.
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      <author>Matthias Michael Graf</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24299</guid>
      <pubDate>Fri, 04 May 2012 09:35:55 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wiederholtes Lernen und Erinnern von verbal enkodierten und ausgeführten Handlungen</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24416</link>
      <description>Gedächtnisaspekte, die auch mit zunehmendem Alter stabil und zuverlässig bleiben, sind in heutiger Forschung von besonderem Interesse. Studien im Bereich des Gedächtnisses für einfache Handlungen konnten zeigen, dass dieses Itemmaterial besser erinnert wird, wenn es während der Einprägephase motorisch ausgeführt wird (vgl. z.B. Knopf, 1995) im Gegensatz zum rein verbalen Einprägen vergleichbaren Materials. Dieser Gedächtnisvorteil des handelnden Enkodierens, der so genannte Handlungseffekt, ist auch bei älteren Probanden zu beobachten. Da der Handlungseffekt altersübergreifend vergleichbar groß ist, erreichen Ältere auch bei handelndem Enkodieren nicht das Leistungsniveau Jüngerer (Alterseffekt, z.B. Knopf, 2005). 
Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich vor allen Dingen mit der Frage, ob die Gedächtnisleistung nach handelndem und verbalem Enkodieren bei einer Wiederholung der Lernaufgabe mit jeweils neuem Lernmaterial noch gesteigert werden kann. Dabei wurden mögliche enkodiertypabhängige sowie altersabhängige Leistungsunterschiede untersucht. Weiterhin wurde geprüft, ob eine beobachtete Leistungssteigerung nach wiederholtem Lernen mit jeweils neuem Lernmaterial auch nach einem halben Jahr noch zu beobachten ist. In zwei zusätzlichen Fragestellungen wurde theoretischen Erklärungen des Handlungseffektes nachgegangen, indem die seriellen Positionskurven sowie der zeitliche Verlauf des Abrufes untersucht wurden.
Zur Untersuchung der Fragestellungen wurden verschiedene Studien mit Jüngeren und Älteren durchgeführt. Das Lernmaterial bestand aus Serien von einfachen Handlungsphrasen, welche entweder durch Ausführen oder verbal enkodiert und in unmittelbaren freien Erinnerungstests reproduziert wurden. Zur Untersuchung einer möglichen Leistungssteigerung nach Wiederholung der Lernaufgabe mit jeweils unterschiedlichem Material wurden vier Termine in wöchentlichem Abstand angesetzt. Um die Stabilität der Leistung nach einem halben Jahr zu untersuchen, wurde ein fünfter Messzeitpunkt realisiert.
Die Ergebnisse zeigen eine Replikation von Handlungs- und Alterseffekt (Knopf, 2005). Eine Wiederholung der Aufgabe mit jeweils neuem Lernmaterial führt unabhängig vom Alter der Teilnehmer oder der Enkodierbedingung zu einer ähnlichen Steigerung der Gedächtnisleistung, die auch nach einem halben Jahr noch nachweisbar ist. Die Untersuchungen der seriellen Positionskurven des Abrufes zeigen, dass nach handelndem Enkodieren vor allen Dingen die letzten Items der zu lernenden Itemserie eine erhöhte Erinnerungswahrscheinlichkeit haben. Auch der Alterseffekt scheint eher in den letzteren seriellen Positionen einer Itemserie begründet zu sein, wobei diese Positionen bei verbalem und handelndem Enkodieren unterschiedlich sind. Die Leistungssteigerung zeigt sich bei beiden Enkodierbedingungen in einer signifikanten Steigerung der mittleren Positionen der seriellen Positionskurven, beim verbalen Enkodieren zusätzlich in einer Steigerung der letzen Positionen. Demnach führen bei den beiden Enkodierbedingungen unterschiedliche Veränderungen zum Leistungsanstieg. Bei der Betrachtung des zeitlichen Verlaufes des Abrufes kann zudem gezeigt werden, dass der Abruf nach handelndem Enkodieren schneller abzulaufen scheint.
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      <author>Tanja Schatz</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24416</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:46:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Qualitative Rechtschreibdiagnostik in der Sekundarstufe I : zur empirischen Identifikation von Entwicklungsniveaus auf Basis der Definition der Lauttreue nach Reuter-Liehr</title>
      <link>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24226</link>
      <description>Ausgehend von dem sprachsystematischen und entwicklungsorientierten Therapiean-satz nach Reuter-Liehr (1993, 2008) wurde aufbauend auf der Definition der Lauttreue ein Entwicklungsstufenmodell formuliert. Dessen Gültigkeit wurde in der vorliegenden Arbeit an einer Stichprobe von 367 Haupt- und Gymnasialschülern der 5., 6. und 7. Klasse untersucht. Die Überprüfung der Validität erfolgte über zwei Messebenen. Zum einen wurde jede einzel-ne Laut-Buchstabenverbindung als eigenes Item betrachtet. Gemessen wurde, wie viele Laut-Buchstabenverbindungen einer bestimmten Entwicklungsstufe der Schüler korrekt geschrie-ben hat. Zum anderen erfolgte die Entwicklungsstufenanalyse auf Basis der Wortebene über die Auswertung der richtig und falsch geschriebenen Wörter. Hier bestimmt die hierarchie-schwierigste Stelle im Wort, welcher Entwicklungsstufe das Wort zugeordnet wird.

Das Entwicklungsstufenmodell gemäß der Definition der Lauttreue nach Reuter-Liehr hat sich mit Ausnahme einer Subskala ( &lt;ie&gt; am Ende einer Silbe, &lt;ß&gt; zu Beginn der Silbe) auf der Laut-Buchstabenebene als hoch valide erwiesen. Mit Hilfe der Häufigkeit des Vor-kommens des Buchstabens in der deutschen Schriftsprache sowie der Komplexität der Silben-struktur kann der Schwierigkeitsgrad eines Buchstabens oder einer Buchstabenkombination vorhergesagt werden. Eine Zusammenschau der Ergebnisse legt für die Laut-Buchstabenebene ein vierfaktorielles hierarchisches Leistungsprofil nahe, indem zwischen den Grundlegenden Phonemanalytischen Kompetenzen (GPhK), den Fortgeschrittenen Phonemanalytischen Kompetenzen (FPhK) sowie den Regel- und Speicherkompetenzen un-terschieden wird. Das mitsprechbare &lt;ie&gt; sowie das &lt;ß&gt; sind in ihrer Schwierigkeit eher mit den Regel- als mit den Phonemstellen vergleichbar. Die Ergebnisse auf Wortebene sprechen für ein Zwei-Faktoren-Modell, indem zwischen den Phonemanalytischen- (PhK = GPhK + FPhK) und den Fortgeschrittenen Rechtschreibkompetenzen (FRK = RK + SK) unterschieden wird.

Im Hinblick auf die Praxis liegt mit der Testauswertung auf der Laut-Buchstabenebene ein geeignetes Instrument für förderdiagnostische Zwecke vor. Die Entwicklungsstufenanaly-se auf Basis der korrekt und falsch geschriebenen Wörter hat sich als hoch ökonomisches und prognostisch valides Kurzauswertungsverfahren zur Identifikation von basal gestörten Recht-schreibern erwiesen.</description>
      <author>Rebekka Martinez Méndez</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24226</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:25:28 +0200</pubDate>
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