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Es darf kein bisschen mehr sein : selbst niedrige Inflationsraten verursachen volkswirtschaftliche Kosten
(2005)
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Dieter Nautz
Juliane Scharff
- Inflation hat in den letzten Jahren weltweit erheblich an Popularität eingebüßt. Galten noch in den 1960er und 1970er Jahren moderate Inflationsraten von 5 bis 10 Prozent als wachstums- und beschäftigungsfördernd, so ist es mittlerweile in Politik und Wissenschaft nahezu unstrittig, dass Inflation vor allem volkswirtschaftliche Kosten verursacht und deshalb Preisstabilität das vorrangige Ziel moderner Geldpolitik sein muss. So sieht insbesondere die in Frankfurt ansässige Europäische Zentralbank (EZB) ihre Hauptaufgabe darin, die jährliche Inflationsrate in der Eurozone unter 2 Prozent zu halten. Klettert die Inflationsrate nur wenige Dezimalpunkte über diesen Zielwert, muss mit Zinserhöhungen und einer restriktiven Geldpolitik der Zentralbank gerechnet werden. Diese Geldpolitik i s t gerechtfertigt, wenn bereits niedrige Inflationsraten messbare realwirtschaftliche Effekte besitzen. Eine Studie der Professur für Empirische Makroökonomie untersucht deshalb den Einfluss von Inflation auf die Variabilität der relativen Preise.
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Politisch wertvoll und zugleich ökonomisch solide : kommerzielle Mikrofinanzierung – ökonomische Theorie und entwicklungspolitische Praxis
(2005)
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Reinhard H. Schmidt
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Aus der Masse die Klasse: wer ist der Top-Kandidat? : Einblicke in die digitale Personalbeschaffung der Zukunft
(2005)
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Tobias Keim
Wolfgang König
- Wie können Unternehmen bei der Auswahl von Bewerbern zukünftig besser zwischen Quantität und Qualität abwägen? Welche Wege sollten Kandidaten bei der Suche nach ihrem Wunscharbeitgeber einschlagen? Fragen, mit denen sich die Frankfurter Wirtschaftsinformatiker beschäftigen. Das Internet hat in den letzten Jahren die Personalbeschaffung erobert: Viele große und mittlere Unternehmen suchen ihr neues Personal inzwischen überwiegend auf elektronischem Weg. So lassen sich nicht nur die Kosten für das Personalmarketing deutlich reduzieren, auch die Rekrutierungszeiten werden kürzer. Doch gleichzeitig sehen sich die Unternehmen einer wachsenden Flut von Bewerbern gegenüber: Stellensuchende nutzen – verstärkt durch den Druck des Arbeitsmarkts – zunehmend die Chance, ihre Bewerbung über das Internet schnell, kostengünstig und an mehrere Unternehmen gleichzeitig elektronisch zu versenden. Um schnell die relevantesten Bewerber für ausgeschriebene Stellen zu identifizieren, benötigen die Unternehmen entsprechende Tools. Das Team um Wolfgang König und Tobias Keim erforscht innovative Lösungen.
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Kapitalmarktorientierte Risikosteuerung in Banken : Marktwertsteuerung statt Marktzinsmethode
(2005)
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Rolf Reichardt
- In diesem Beitrag wird das Konzept der Marktzinsmethode als Grundlage der dualen Risikosteuerung von Kredit- und Marktpreisrisiken in Frage gestellt. Die Kreditrisiken einer Bank implizieren bonitätsinduzierte Marktpreisrisiken und bankspezifische Refinanzierungskosten. Während die bonitätsinduzierten Marktpreisrisiken in der dualen Risikosteuerung keine Berücksichtigung finden, werden die bankspezifischen Refinanzierungskosten zwar erkannt, aber bankintern nicht verursachungsgerecht zugeordnet. Das Grundmodell der Marktzinsmethode bietet keine Lösungsansätze zur Behebung dieser Probleme. Demgegenüber lassen sich die Fehlsteuerungsimpulse von vornherein durch eine konsequente Marktbewertung (Mark to Market) aller Finanzinstrumente vermeiden. Als Ausblick werden erste Überlegungen zur Implementierung einer umfassenden Marktwertsteuerung in Banken entwickelt und exemplarisch ein hierfür geeignetes Bewertungsmodell vorgestellt. Klassifikation: G 21
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Modelling the role of credit rating agencies : Do they spark off a virtuous circle?
(2005)
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Christina E. Bannier
Marcel Tyrell
- In this paper, we propose a model of credit rating agencies using the global games framework to incorporate information and coordination problems. We introduce a refined utility function of a credit rating agency that, additional to reputation maximization, also embeds aspects of competition and feedback effects of the rating on the rated firms. Apart from hinting at explanations for several hypotheses with regard to agencies' optimal rating assessments, our model suggests that the existence of rating agencies may decrease the incidence of multiple equilibria. If investors have discretionary power over the precision of their private information, we can prove that public rating announcements and private information collection are complements rather than substitutes in order to secure uniqueness of equilibrium. In this respect, rating agencies may spark off a virtuous circle that increases the efficiency of the market outcome. Klassifikation: D82, G14, G33
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Economic location-based services, privacy and the relationship to identity
(2005)
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Lothar Fritsch
- Mobile telephony and mobile internet are driving a new application paradigm: location-based services (LBS). Based on a person’s location and context, personalized applications can be deployed. Thus, internet-based systems will continuously collect and process the location in relationship to a personal context of an identified customer. One of the challenges in designing LBS infrastructures is the concurrent design for economic infrastructures and the preservation of privacy of the subjects whose location is tracked. This presentation will explain typical LBS scenarios, the resulting new privacy challenges and user requirements and raises economic questions about privacy-design. The topics will be connected to “mobile identity” to derive what particular identity management issues can be found in LBS.
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Automated ANN alerts : one step ahead with mobile support
(2005)
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Jan Muntermann
- In this paper, I examine the potential of mobile alerting services empowering investors to react quickly to critical market events. Therefore, an analysis of short-term (intraday) price effects is performed. I find abnormal returns to company announcements which are completed within a timeframe of minutes. To make use of these findings, these price effects are predicted using pre-defined external metrics and different estimation methodologies. Compared to previous research, the results provide support that artificial neural networks and multiple linear regression are good estimation models for forecasting price effects also on an intraday basis. As most of the price effect magnitude and effect delay can be estimated correctly, it is demonstrated how a suitable mobile alerting service combining a low level of user-intrusiveness and timely information supply can be designed.
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Vermittlungsgutscheine : Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004 ; Teil VIII: Zusammenfassung der Projektergebnisse
(2005)
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Reinhard Hujer
Günther Klee
Werner Sörgel
Alexander Spermann
- Unter Berücksichtigung der implementationsanalytischen und kausalen Analysen für die Einführungsphase der Vermittlungsgutscheine kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Erprobungsphase dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments fortgesetzt werden sollte. Aus der Implementationsanalyse zeigt sich, dass der Verbreitungsgrad des Instruments auch nach 27 Monaten Erprobungsphase sehr gering ist. Die kausalen Analysen beziehen sich aufgrund begrenzter Datenverfügbarkeit lediglich auf zwei Ausgabemonate ein Jahr nach Einführung des Instruments (Mai und Juni 2003) und zeigen geringe positive Beschäftigungseffekte auf der Mikro-Ebene. Ob dadurch die Kosten der Vermittlungsgutscheine gerechtfertigt sind, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Anzeichen für Mitnahmeeffekte und/oder Missbrauch existieren. Auch haben erfolgreiche Vermittlungen durch Gutscheine die Beschäftigungschancen in anderen Gruppen geschmälert. Deshalb werden verschiedene Vorschläge für eine kosteneffizientere Ausgestaltung der Vermittlungsgutscheine dargestellt und diskutiert. Insbesondere wird auf die Vorschläge des Bundeskabinetts vom 01.09.2004 eingegangen.
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Vermittlungsgutscheine : Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004 ; Teil IV: Makroökonomische Wirkungsanalyse
(2005)
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Reinhard Hujer
Christopher Zeiss
- Die vorliegende Analyse untersucht die Beschäftigungseffekte von Vermittlungsgutscheinen und Personal-Service-Agenturen mit Hilfe einer makroökonometrischen Evaluation. Neben einer mikroökonometrischen Evaluation, welche die Wirkungen auf individueller Ebene untersucht, kann eine makroökonometrische Analyse Aussagen über die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen machen. Die strukturellen Multiplikatorwirkungen im makroökonomischen Kreislaufzusammenhang werden jedoch nicht berücksichtigt. Das ökonometrische Modell zur Analyse der beiden Maßnahmen basiert auf einer Matching-Funktion, die den Suchprozess von Firmen und von Arbeitern nach einem Beschäftigungsverhältnis abbildet. Die empirischen Analysen werden getrennt für Ost- und Westdeutschland sowie für die Strategietypen der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Sie zeigen, dass die Ausgabe von Vermittlungsgutscheinen nur in „großstädtisch geprägten Bezirken vorwiegend in Westdeutschland mit hoher Arbeitslosigkeit“ (Strategietyp II) einen signifikant positiven Effekt auf den Suchprozess hat. Für die Personal-Service-Agenturen zeigen sich signifikant positive Effekte für Ost- als auch für Westdeutschland. Allerdings fehlt für eine abschließende Bewertung der Ergebnisse für die Personal- Service-Agenturen aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl noch ein Vergleich mit mikroökonometrischen Analysen.
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Serial correlation in dynamic panel data models with weakly exogenous regressor and fixed effects
(2005)
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Reinhard Hujer
Christopher Zeiss
Paulo J.M. Rodrigues
- Our paper wants to present and compare two estimation methodologies for dynamic panel data models in the presence of serially correlated errors and weakly exogenous regressors. The ¯rst is the ¯rst di®erence GMM estimator as proposed by Arellano and Bond (1991) and the second is the transformed Maximum Likelihood Estimator as proposed by Hsiao, Pesaran, and Tahmiscioglu (2002). Thereby, we consider the ¯xed e®ects case and weakly exogenous regressors. The ¯nite sample properties of both estimation methodologies are analysed within a simulation experiment. Furthermore, we will present an empirical example to consider the performance of both estimators with real data. JEL Classification: C23, J64