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Lebendige Natur : Wissenschaftskritik, Naturforschung und allegorische Hermetik bei Goethe
(1988)
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Hartmut Böhme
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Fetisch und Idol : die Temporalität von Erinnerungsformen in Goethes Wilhelm Meister, Faust und Der Sammler und die Seinigen
(1998)
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Hartmut Böhme
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Eros und Tod im Wasser - "Bändigen und Entlassen der Elemente" : Das Wasser bei Goethe
(1988)
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Hartmut Böhme
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"Kein wahrer Prophet" : die Zeichen und das Nicht-Menschliche in Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften"
(1999)
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Hartmut Böhme
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Goethes Erde zwischen Natur und Geschichte : Erfahrungen von Zeit in der "Italienischen Reise"
(1993)
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Hartmut Böhme
- Meine These ist: Goethe vollzieht die Temporalisierung der Naturgeschichte mit. Er tut es allerdings nicht primär zur Erweiterung des empirischen Wissens von der Erdentstehung. Statt sich infinit in steingraue Zeiten zu verlieren, versucht er, diese in sinnlichen Maßen unvorstellbaren, darum im Kantischen Sinn erhabenen Kognitionen zu verbinden mit der allerdings erfahrbaren Spannung zwischen unvordenklichem Seinsgrund und pathischer Existenz. Dafür setzt er den Granit nicht als wissenschaftliches Objekt, sondern als symbolische Form ein, nicht thesei, sondern physei, und bringt ihn derart zur ästhetischen Evidenz. In dieser dialektischen Spannung spiegelt sich bei Goethe die Konfiguration von Geschichte und Natur, von Zeitlichkeit und Seinsgrund, von Subjektivem und Objektivem.