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Eine neue Methode der Zeiteichung der HADES-Driftkammern
(2008)
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Khaled Teilab
- Das HADES-Experiment (High Acceptance DiElectron Spectrometer) am SIS
der GSI wurde zur Messung der e+e−-Paare dileptonischer Zerfälle der leichten
Vektormesonen im Energiebereich von 1 − 2 AGeV entwickelt.
Eine der Hauptanforderungen an das Spurverfolgungssystem des Spektrometers
ist eine Ortsauflösung von 100 μm, die benötigt wird, um die geforderte
Massenauflösung von 1 % im Bereich der !-Masse zu erzielen. Das Spurverfolgungssystem
besteht aus vier Ebenen mit Vieldrahtdriftkammern (Multi-wire
Drift Chambers (MDCs)) niedriger Massenbelegung (low-mass), die aus je 6
Auslesedrahtebenen bestehen.
Die primäre Messgröße von Driftkammern ist die Driftzeit der entlang einer
Teilchenspur generierten Elektronen der Primärionisation zum Auslesedraht. Um
die gemessene Driftzeit in eine Ortskoordinate umrechnen zu können, ist eine
genaue Kenntnis der Ort-Zeit-Korrelation der Driftzellen und eine präzise Kalibrierung
der gemessenen Zeiten nötig.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine neue Methode zur Bestimmung der
Kalibrierungsparameter der Driftzeiten mittels der Einkoppelung eines externen
elektrischen Pulses auf die Drahtebenen der Driftkammern entwickelt und mit der
herkömmlichen Methode der Kalibrierung verglichen.
Zur Kalibrierung wurden elektrische Pulse durch die Hochspannungsverteilung
der Driftkammern auf die Potentialdrahtebenen geleitet und somit Signale
auf die Signaldrähte induziert. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale auf
den Drähten, die zur Berücksichtigung der Laufzeiten benötigt wird, wurde experimentell
bestimmt. Die Genauigkeit der Methode zur Bestimmung der Kalibrierungsparameter
übertrifft die Auflösung der Driftzeitmessung der Driftkammern.
Die Kalibrierung der Driftzeiten benötigt nur wenig Rechen- und Zeitaufwand
und stellt die Kalibrierungsparameter in gleich hoher Präzision für alle
Driftzellen zur Verfügung. Die Qualität der Kalibrierung wird im Gegensatz zur
herkömmlichen Methode prinzipbedingt nicht durch Fluktuationen der Startzeit
des jeweiligen Stoßereignisses und die Flugzeit der dabei emittierten Teilchen zu
den Driftzellen, sowie des elektronischen Rauschens beeinflusst. Die Qualität der
Kalibrierung konnte gegenüber der herkömmlichen Methode signifikant verbessert
werden.
Die Auswirkung der Kalibrierungsparameter auf die Spurrekonstruktion wurde
untersucht und für die beiden Kalibrierungsmethoden verglichen. Die Ergebnisse
lassen keinen eindeutigen Schluss auf die Auswirkung der Fehler in der
Kalibrierung auf die Qualität der Spurrekonstruktion zu, da die Ergebnisse der
Spurrekonstruktion von anderen Effekten dominiert werden.
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Die Darstellung urbaner Räume in narrativen Texten der AutorInnen Romain Gary, Maryse Condé, Azouz Begag und Calixthe Beyala
(2008)
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Eva Andrea Gaubitz
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(Re-)creating the past: national identity and authenticity in Julian Barnes' England, England and Brian Moore's The Great Victorian Collection
(2008)
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Ulrike Christina Mättner
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"Soziale Realität in "virtuellen Welten" : soziologische Untersuchungen zur Konstruktion und Konstitution von Sozietät in Second Life"
(2008)
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Sebastian Wende
Mario Carl
- Gegenstand der qualitativen, empirischen Untersuchungen sind die sozialen Beziehungen in Anwendungen des Internets (web 2.0 / social networks) am Beispiel der virtuellen Welt "Second Life". Neben umfangreichem Hintergundwissen zu dieser Anwendung, aber auch zur Chatkommunikation, bietet sie in der Hauptsache Interpretationen zum Nutzerverhalten. Grundlage dafür sind Daten, die in Form von Interviews mit den Nutzern und teilnehmender Beobachtung gewonnen wurden. Diese Daten wurden mit Hilfe der Reflexiven Sozialforschung und der Objektiven Hermeneutik (Sequenzanalyse) ausgewertet und analysiert. Als Interpretationsstütze dienen u.A. die Kritische Theorie und Richards Sennetts Theorien zur Arbeitsgesellschaft. Die Arbeit wurde mit der Note 2,0 bewertet und von den Gutachtern für den innovativen Zugang zum Forschungsgegenstand gelobt.
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Jeanne d´Arc im Kino
(2008)
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Lavinia Heilig
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Die Optionalität von Lebensmitteln als neue kulturelle Entwicklung in Ecuador : am Fallbeispiel ecuadorianischer Familien in der andinen Großstadt Quito
(2008)
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Laura Markgraf
- Forschungsfeld ist die moderne Stadtgesellschaft der andinen Großstadt Quito/Ecuador, die Feldforschung findet im Milieu der urbanen Mittelschicht statt, um Veränderungen von Lebensmittelpräferenzen, Zubereitungsformen, Mahlzeitsituationen und Konsumpraktiken auf die Spur zu kommen. Zentrale These der Arbeit ist, dass sich für diese Bevölkerungsgruppe eine steigende Optionalisierung der Nahrungskultur nachweisen lässt, die sowohl im Zusammenhang mit binnengesellschaftlichen Modernisierungsprozessen als auch mit der zunehmenden Verfügbarkeit transnationaler Konsumgüter steht.
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Agent-based modelling of tumour spheroid growth and treatment
(2008)
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Harald Kempf
- Malignant neoplasms are one of the top causes of death in all developed countries around the world and account for almost one quarter of all deaths. An individual cell based computational model with strong connections to the experimental data through lattice free, newtonian interaction could be used to validate experimental results and eventually make predictions guiding further experiments. This model was build as a part of the thesis and shall be extended to the modelling of the effects of ionic radition on the vascularised tumour as a possible treatment for inoperable tumours.
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Schnelles Choppersystem für hochintensive Protonenstrahlen
(2008)
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Christoph Wiesner
- In der vorliegenden Arbeit wird ein schnelles Choppersystem für einen hochintensiven niederenergetischen Protonenstrahl untersucht. Das Choppersystem wird in der Niedrigenergiesektion (LEBT) der Frankfurter Neutronenquelle FRANZ eingesetzt. Der Treiberstrahl hat dort eine Energie von 120 keV und eine Intensität von bis zu 200 mA Protonen. Gefordert ist die Erzeugung eines gepulsten Strahls mit einem 50 bis 100 ns langen Pulsplateau und einer Wiederholrate von 250 kHz. Nach der Diskussion verschiedener Chopperkonzepte wird der Einsatz eines Kickersystems vorgeschlagen. Magnetische und elektrische Kicker werden im Hinblick auf Geometrie, Ablenkfelder, Strahldynamik, Emittanzwachstum, Leistungsbedarf sowie Betrieb im Schwingungs- oder im Pulsmodus untersucht. Die Realisierung des Choppersystems wird mit Hilfe von numerischen Simulationen und Vorexperimenten geprüft. Ein eigens dazu entwickelter Particle-in-cell (PIC)-Code wird vorgestellt. Er erlaubt die Simulation von Vielteilchen-Prozessen in zeitabhängigen Kickerfeldern unter Berücksichtigung der Effekte der Sekundärelektronen. Die Vorexperimente für die Ansteuerung des Kickers werden präsentiert. Für den magnetischen Kicker wurde eine niederinduktive Testspule und für den elektrischen Kicker ein Transformator bestehend aus einem nanokristallinen Ringbandkern aufgebaut. Abschließend werden die beiden Systeme miteinander verglichen. Ein magnetischer Kicker ist auch bei hohen Strahlintensitäten weniger anfällig für Strahlverluste und kann ohne die Gefahr von Spannungsdurchschlägen betrieben werden. Bei den geforderten hohen Wiederholraten ist jedoch der Leistungsbedarf nicht annehmbar, so dass im Ausblick die Weiterentwicklung eines elektrischen Kickersystems vorgeschlagen wird.
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Neid als Faktor interaktiven Handelns
(2008)
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Ferdinand-Maximilian Schluessler
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Wandel der schwedischen Arbeitsmarktpolitik seit den 1990er Jahren
(2008)
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Anne-Kathrin Draeger