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Erste Erfahrungen mit TINNELEC, ein Implantat für die Therapie von chronischem Tinnitus
(2011)
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Gentiana Wenzel
Petra Sarnes
Andreas Büchner
Timo Stöver
Anke Lesinski-Schiedat
Thomas Lenarz
- Meeting Abstract : 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011.
Ca. 3 Millionen Erwachsene in der Bundesrepublik Deutschland leiden unter Tinnitus, wobei eine bei jedem dieser Patienten zur Heilung führende Therapie bisher noch nicht existiert. Ansatzpunkt einer neuartigen Therapie ist die Wiederherstellung des normalen elektrischen Entladungsmusters im Hörnerv mittels elektrischer Stimulation. Hiermit berichten wir über unsere ersten Erfahrungen mit dem Tinnelec, einem Implantat mit einer einzelnen Stimulations-Elektrode die in der Rundfensternische platziert wird.
Zurzeit haben wir 4 einseitig ertaubten Patienten mit Tinnitus auf dem betroffenen Ohr jeweils ein Tinnelec-System implantiert. Die Dauer des Tinnitus betrug mindestens ein Jahr und gängige Tinnitus-Therapien wie z.B. Infusionstherapie waren erfolglos geblieben. Ein psychogener Tinnitus wurde ausgeschlossen. Der durch den Tinnitus verursachte Leidensdruck wurde anhand einer VAS Scala (Visuelle Analog Scala) und eines Tinnitus-Handicap-Inventory (THI) Fragebogens beurteilt. Die Reizapplikation betrug mind. 4 Stunden täglich. Als Stimulationsparameter wurde eine Reizmusterannäherung an den Tinnitus angestrebt.
Bei drei Patienten wurde unter der Stimulation der Tinnitus erträglicher, eine zeitweise komplette Unterdrückung des Tinnitus schon innerhalb der ersten Therapie-Wochen wurde jedoch nur in einem der Fälle berichtet. Diese Ergebnisse wurden auch durch das THI und VAS unterstützt.
Die Tinnelec-Implantation erscheint für Tinnitus Erfolg versprechend zu sein. Weitere Studien bei Tinnitus-Patienten ohne zusätzliche Hörbeeinträchtigung sind jedoch notwendig bis endgültige Schlussfolgerungen betreffend dieses Implantats gezogen werden können. In jedem Fall bleibt die Option einer Cochlea-Implantation im selben Ohr, nach Explantation des Tinnelec, bestehen.
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Der Medication Appropriateness Index (MAI) als Zielgröße für komplexe Interventionen: erste Erfahrungen aus der PRIMUM-Pilotstudie (BMBF-Förderkennzeichen: 01GK0702)
(2011)
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Christiane Muth
Sebastian Harder
Justine Rochon
Birgit Fullerton
Martin Beyer
Marjan van den Akker
Ferdinand M. Gerlach
- Meeting Abstract : 10. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, 18. GAA-Jahrestagung. Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e. V. ; Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie e. V. 20.-22.10.2011, Köln
Hintergrund: Multimedikation als Folge von Multimorbidität ist ein zentrales Problem der Hausarztpraxis und erhöht das Risiko für unangemessene Arzneimittel-Verordnungen (VO). Um die Medikation bei älteren, multimorbiden Patienten zu optimieren und zu priorisieren, wurde eine computergestützte, durch Medizinische Fachangestellte (MFA) assistierte, komplexe Intervention (checklistengestütztes Vorbereitungsgespräch sowie Überprüfung eingenommener Medikamente durch MFA, Einsatz des web-basierten ArzneimittelinformationsDienstes AiD, spezifisches Arzt-Patienten-Gespräch) entwickelt und in einer 12-monatigen Pilotstudie auf Machbarkeit getestet. Ein auf 9 Items reduzierter MAI [1] wurde eingesetzt, um dessen Eignung als potentielles primäres Outcome der Hauptstudie zu prüfen.
Material und Methoden: In die Pilotstudie in 20 Hausarztpraxen mit Cluster-Randomisation auf Praxisebene in Kontrollgruppe (Regelversorgung b. empfohlenem Standard) vs. Interventionsgruppe (komplexe Intervention b. empfohlenem Standard) wurden 5 Pat./Praxis eingeschlossen (≥65 Jahre, ≥3 chron. Erkrankungen, ≥5 Dauermedikamente, MMSE ≥26, Lebenserwartung ≥6 Monate). Zur Bewertung des MAI wurden an Baseline (T0), 6 Wo. (T1) & 3 Mon. (T2) nach Intervention erhoben: VO, Diagnosen, Natrium, Kalium & Kreatinin i.S., Größe, Gewicht, Geschlecht, Cumulative Illness Rating Scale (CIRS) [2] durch die Hausarztpraxis; Symptome für unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Patienten-Telefoninterview.
Für den MAI wurde die Angemessenheit jeder VO in den 9 Kategorien Indikation, Effektivität, Dosierung, korrekter & praktikabler Applikationsweg, Arzneimittelwechselwirkung, Drug-disease-Interaktion, Doppelverordnung, Anwendungsdauer 3-stufig bewertet (1 = korrekt - 3 = unkorrekt) und für die Auswertung auf Patientenebene summiert. Die Bewertung erfolgte ohne Kenntnis der Gruppenzugehörigkeit. Deskriptive Statistiken und Reliabilitätsanalysen, ungewichtete Auswertung und Gewichtung n. Bregnhoj [3].
Ergebnisse: Es wurden N=100 Patienten in die Studie eingeschlossen, im Mittel 76 Jahre (Standardabweichung, SD 6; Range, R: 64-93) , 52% Frauen, durchschnittlich 9 VO/Pat. (SD 2; R 4-16), mittlerer CIRS-Score 10 (SD 4; R 0-23). Basierend auf N=851 VO (100 Pat.) zu T0 betrug der Reliabilitätskoeffizient (RK, Cronbachs Alpha) der ungewichteten 9 Items 0,70. Items 1-5 wiesen akzeptable Trennschärfen auf (0,52-0,64), die der Items 6, 7 & 9 fielen mit 0,21-0,29 niedriger aus, die des Item 8 betrug 0,06. Auf der Basis der 9 gewichteten Items fiel die interne Konsistenz des MAI erwartet höher aus (0,75). Die Reliabilitätsanalysen auf VO-Ebene zeigten einen RK von 0,67 (ungewichtet) vs. 0,75 (gewichtet), die Trennschärfen waren vergleichbar. Zur Zwischenauswertung betrug der MAI (T1-T0) in der Interventionsgruppe (5 Praxen, 24 Pat.) -0,9 (SD 5,6), in der Kontrollgruppe (7 Praxen, 35 Pat.) -0,5 (SD 4,9); die Differenz zwischen beiden Gruppen Mi–Mk -0,4 [95% Konfidenzintervall: -3,4;2,6].
Schlussfolgerung: Der MAI ist als potentielles primäres Outcome in der Hauptstudie geeignet: wenige fehlende Werte, Darstellung von Unterschieden prä-post und zwischen den Gruppen, akzeptable interne Konsistenz. Der niedrige Trennschärfekoeffizient des Items 8 weist darauf hin, dass dieses Item nicht mit dem Gesamt-Skalenwert korreliert, auch die Items 6, 7 und 9 korrelieren wesentlich schwächer mit dem Gesamt-Skalenwert als die Items 1 bis 5. Eine Wichtung z.B. der Items 2, 5, 6 und 9 könnte erwogen werden, um den Fokus der Intervention in der Hauptzielgröße angemessen abzubilden.
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Die Textrückmeldung in der Schreibberatung für internationale Studierende
(2011)
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Stella Büker
Ulrike Lange
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Hagedorn states and thermalization : XLIX International Winter Meeting on Nuclear Physics, 24 - 28 January 2011, Bormio, Italy
(2011)
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Carsten Greiner
Jacquelyn Noronha-Hostler
Jorge Noronha
- In recent years, Hagedorn states have been used to explain the equilibrium and transport properties of a hadron gas close to the QCD critical temperature. These massive resonances are shown to lower h/s to near the AdS/CFT limit close to the phase transition. A comparison of the Hagedorn model to recent lattice results is made and it is found that the hadrons can reach chemical equilibrium almost immediately, well before the chemical freeze-out temperatures found in thermal fits for a hadron gas without Hagedorn states.
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Implications on the collision dynamics via azimuthal sensitive HBT from UrQMD : the Seventh Workshop on Particle Correlations and Femtoscopy, September 20 - 24 2011, University of Tokyo, Japan
(2011)
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Gunnar Gräf
Elliot Mount
Michael Annan Lisa
Marcus Bleicher
- We explore the shape and orientation of the freezeout region of non-central heavy ion collisions.
For this we fit the freezeout distribution with a tilted ellipsoid. The resulting tilt angle is compared
to the same tilt angle extracted via an azimuthally sensitive HBT analysis. This allows to access
the tilt angle experimentally, which is not possible directly from the freezeout distribution. We
also show a systematic study on the system decoupling time dependence on dNch/dh, using HBT
results from the UrQMD transport model. In this study we found that the decoupling time scales
with (dNch/dh)1/3 within each energy, but the scaling is broken across energies.
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Towards corrections to the strong coupling limit of staggered lattice QCD : the XXIX International Symposium on Lattice Field Theory - Lattice 2011, July 10 - 16, 2011, Squaw Valley, Lake Tahoe, California
(2011)
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Michael Fromm
Jens Langelage
Owe Philipsen
Philippe de Forcrand
Wolfgang Unger
Kohtaroh Miura
- We report on the first steps of an ongoing project to add gauge observables and gauge corrections
to the well-studied strong coupling limit of staggered lattice QCD, which has been shown earlier
to be amenable to numerical simulations by the worm algorithm in the chiral limit and at finite
density. Here we show how to evaluate the expectation value of the Polyakov loop in the framework
of the strong coupling limit at finite temperature, allowing to study confinement properties
along with those of chiral symmetry breaking. We find the Polyakov loop to rise smoothly, thus
signalling deconfinement. The non-analytic nature of the chiral phase transition is reflected in the
derivative of the Polyakov loop. We also discuss how to construct an effective theory for non-zero
lattice coupling, which is valid to O(b).
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Constraints on the two-flavor QCD phase diagram from imaginary chemical potential : the XXIX International Symposium on Lattice Field Theory - Lattice 2011, July 10 - 16, 2011, Squaw Valley, Lake Tahoe, California
(2011)
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Claudio Bonati
Philippe de Forcrand
Massimo D’Elia
Owe Philipsen
Francesco Sanfilippo
- We review our knowledge of the phase diagram of QCD as a function of temperature, chemical
potential and quark masses. The presence of tricritical lines at imaginary chemical potential
m = i p 3 T, with known scaling behaviour in their vicinity, puts constraints on this phase diagram,
especially in the case of two light flavors. We show first results in our project to determine the
finite-temperature behaviour in the Nf = 2 chiral limit.
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LatticeQCD using OpenCL
(2011)
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Owe Philipsen
Christopher Pinke
Christian Schäfer
Lars Zeidlewicz
Matthias Bach
- We report on our implementation of LatticeQCD applications using OpenCL. We focus on the
general concept and on distributing different parts on hybrid systems, consisting of both CPUs
(Central Processing Units) and GPUs (Graphic Processing Units).
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Microscopic Calculation of Heavy-Ion Potentials Based on TDHF
(2011)
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A. Sait Umar
Volker Oberacker
Joachim A. Maruhn
Paul-Gerhard Reinhard
- We discuss the implementation and results of a recently developed microscopic method for calculating ion-ion interaction potentials and fusion cross-sections. The method uses the TDHF evolution to obtain the instantaneous many-body collective state using a density constraint. The ion-ion potential as well as the coordinate dependent mass are calculated from these states. The method fully accounts for the dynamical processes present in the TDHF time-evolution and provides a parameter-free way of calculating fusion cross-sections.
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On the universal critical behavior in 3-flavor QCD
(2011)
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Dominik Smith
Christian Schmidt
- We analyze the universal critical behavior at the chiral critical point in QCD with three degenerate
quark masses. We confirm that this critical point lies in the universality class of the three
dimensional Ising model. The symmetry of the Ising model, which is Z(2), is not directly realized
in the QCD Hamiltonian. After making an ansatz for the magnetization- and energy-like operators
as linear admixtures of the chiral condensate and the gluonic action, we determine several
non-universal mixing and normalization constants. These parameters determine an unambiguous
mapping of the critical behavior in QCD to that of the 3d-Ising model. We verify its validity by
showing that the thus obtained orderparameter scales in accordance with the magnetic equation
of state of the 3d-Ising model.