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Arbeit macht tot : eine Jugend in Auschwitz
(1990)
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Tibor Wohl
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Jiddische Lieder gegen die Nazis : kommentierte Liedertexte mit Noten ; auch transponiert für Klarinette in B
(1996)
- Rund 300.000 der 500.000 Juden in Deutschland im Jahre 1933 lebte seit vielen Hundert Jahren als deutsche Staatsbürger in Deutschland. Manche, vielleicht sogar viele dieser 300.000 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde wollten nicht Jiddisch sprechen und singen. Warum also Lieder auf Jiddisch? 1. Da waren ja noch die anderen 200.000 Juden in Deutschland. 100.000 davon hatten keinen deutschen Paß, die anderen 100.000 wurden zum größten Teil erst nach dem ersten Weltkrieg deutsche Staatsbürger. Hier war die Jiddische Sprache noch lebendig! Und gegen diese sogenannten »Ostjuden« richtete sich schon vor der Nazi-Zeit der Haß der Rechten, gegen die angeblichen »Wirtschaftsasylanten«. 2. Auch die 300.000 anderen deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens merkten in der Nazi-Zeit, daß die Nazis jeden Juden verfolgten, ob er das eiserne Kreuz als Orden aus dem l. Weltkrieg hatte oder die Narben von Pogromen in Polen. Als schließlich als erster großer Schlag zur Deportation der Juden aus Deutschland im Oktober 1938 50.000 polnische Juden aus Deutschland nach Polen ausgewiesen wurden - ein fürchterliches Drama, über das noch viel zu wenig bekannt ist -, da waren es die deutschen Juden, die wie Brüder und Schwestern Essen und Trinken an die Deportationszüge brachten und halfen, wo sie konnten. 3. Über 90 % der 6 Millionen ermordeten Juden sprachen Jiddisch. Der jüdische Widerstand fand vor allem in Osteuropa statt. Die jiddischen Lieder gegen die Nazis, die Lieder des Aufstandes im Warschauer Ghetto, sind heute die Lieder der Juden in der ganzen Welt, ob sie in den USA, in Israel oder in Deutschland leben. Die zehn hier zusammengestellten Lieder wurden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft gegen den Antisemitismus/Frankfurt am Main mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen eingeübt und auf Straßenveranstaltungen sowie im Rahmen von Veranstaltungen für jüdische Emigrantinnen und Emigranten vorgeführt. Die Musik steht bei uns im Rahmen von umfassenderen Aufgabenstellungen, die am Ende des Liederbuches beschrieben werden. Diese Broschüre soll anregen, daß Schülerinnen und Schüler anderer Schulen und in anderen Städten ähnliche Projekte initiieren. »Jiddische Lieder gegen die Nazis« - der Titel der Broschüre hat bewußt eine Doppelbedeutung. Zum einen wird auf den ursprünglichen Zusammenhang dieser Lieder verwiesen, zum anderen aber sind diese Lieder auch heute eine Anklage gegen verbrecherisch wirkende, geschichtsfälschende nazistischen Kräfte, die mit Mord, Brandstiftung und Lügen gegen alle jene vorgehen, die sie als »undeutsch« herausgreifen. Es waren und sind Lieder gegen die Nazis.
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Wie Martin Walser das "Wegdenken" erlernt und kultiviert hat : Kritik des Walser-Roman "Ein springender Brunnen"
(2005)
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Benjamin Ortmeyer
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Berichte gegen Vergessen und Verdrängen : von 100 überlebenden jüdischen Schülerinnen und Schülern über die NS-Zeit in Frankfurt am Main ; "der Weg zur Schule war eine tägliche Qual"
(1994)
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Eine unhaltbare Grundlage des neuen Hessischen Schulgesetzes: die Privilegierung der christlichen Religion
(1993)
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Benjamin Ortmeyer
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Die üble Rolle von Mitarbeitern des Staatlichen Schulamtes FFM bei den Entschädigungsverfahren jüdischer Schülerinnen und Schüler nach 1945
(2004)
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Benjamin Ortmeyer
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Der Hauptschultest des Staatlichen Schulamts Frankfurt am Main 1999 am Beispiel des Themas "Wozu wurden KZs errichtet?"
(1999)
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Benjamin Ortmeyer
- Thema dieser Stellungnahme ist der spezielle Teil der "Abschlussarbeit" für alle Hauptschulen Frankfurts des Staatlichen Schulamts (Arbeitsgruppe Q...Q soll für Qualität stehen), der sich im Teil Gesellschaftslehre in Teil 10 bis " 15 mit der Nazi-Zeit beschäftigt. Die grundsätzliche Problematik zentralstaatlicher Tests - hier zunächst für alle 24 Hauptschulen in FFM - das ist ein EIGENES Thema. Sinn, Chancen und Gefahren solcher Zentraltestverfahren ohne Kenntnis der jeweiligen Lerngruppen sollen hier nicht diskutiert werden.
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www.widerstreit-sachunterricht.de : Forum für theoretische Aspekte und Diskussionen um die Didaktik des Sachunterrichts / Johann-Wolfgang-Goethe-Universität ; Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe
(2003)
- Erscheint halbjährl. www.widerstreit-sachunterricht.de ist als online-Zeitschrift seit Januar 2003 verfügbar. Die Zeitschrift bietet Raum für Diskussionsbeiträge, die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen sowie für grundlegende, theoretische Überlegungen zum Sachunterricht in Form von Artikeln.
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Pressespiegel: keine politische Disziplinierung und Zwangsversetzung von Benjamin Ortmeyer!
(2005)
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Mediation - Möglichkeiten und Grenzen
(2000)
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Benjamin Ortmeyer