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Das Westfälische Galmei-Veilchen (Viola guestphalica) — einzig bei Blankenrode
(2007)
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Burkhard Beinlich
Walter Köble
- Bei Blankenrode, Kreis Paderborn, befindet sich direkt an der Kreisgrenze zu Höxter eine ehemalige Bleikuhle, die aufgrund des Vorkommens einer großen Seltenheit aus der Pflanzenwelt einen Bekanntheitsgrad erlangt hat, der weit über die Grenzen Westfalens hinaus reicht. Bei der Rarität handelt es sich um das Westfälische Galmei- Veilchen (Viola guestphalica, Abb. 1). Dieses großblütige Veilchen stellt tatsächlich eine große Besonderheit dar, denn es wächst weltweit nur in den Bleikuhlen von Blankenrode und deren Umgebung (s. Abb. 2). Normalerweise wird das Vorkommen dieser Art immer mit dem Kreis Paderborn in Verbindung gebracht, aber tatsächlich greift das Vorkommen auch auf die Kreise Höxter und den Hochsauerlandkreis über. Im Kreis Höxter besiedelt es in individuenstarken Beständen die Abraumhalde der Bleikuhle (vgl. Abb. 3), im Hochsauerlandkreis ist es im Bereich einer Feuchtwiese am Wäschebach unterhalb der Bleikuhle anzutreffen. Der gesamte Bereich ist geschützt als Teil des NSG „Bleikuhlen und Wäschebachtal“.
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Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser, Band 19 (2007)
(2007)
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Leituras fáusticas de Machado de Assis
(2007)
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Gilberto Pinheiro Passos
- O presente artigo busca retratar o aproveitamento feito por Machado de Assis do tema fáustico, nos romances "Dom Casmurro", "Esaú e Jacó" e "Memorial de Aires", fazendo com que o mesmo conviva com figuras comuns, representativas de um Brasil em mudança. Desse modo, o diálogo intertextual exemplifica uma das maneiras de se caracterizar a vida estreita das personagens que nem por isso, deixam de ser dignas de interesse.
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Zwergformen bei Brombeeren (Rubus L. subgen. Rubus)
(2007)
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Heinrich E. Weber
- Der Beitrag behandelt die in Europa nachgewiesenen Zwergformen der Gattung Rubus L. Sechzehn Arten (alle nur Sekt. Rubus) bilden solche offensichtlich genetisch fixierten Abwandlungen aus, die als Varietäten der betreffenden Arten eingestuft werden. Neu beschrieben werden R. marssonianus H. E. WEBER var. pusillus H. E. WEBER, R. muenteri T. MARSS. var. pusillus H. E. WEBER und R. senticosus KÖHLER ex WEIHE var. pusillus H. E. WEBER & KIESEWETTER. Einen status novus erhalten R. gracilis J. & C. PRESL var. parvulus (HÜLSEN) H. E. WEBER, R. pyramidalis KALT. var. parvifolius (K. FRID. & GELERT) H. E. WEBER und R. silvaticus WEIHE & NEES var. microphyllus (K. FRID. ex ERICHSEN) H. E. WEBER. – Zwergformen sind meist etwa nur halb so groß wie die Normalform und weisen weitere charakteristische Merkmale auf. Ihre Häufigkeit nimmt von Norden nach Süden ab. Die meisten Zwergformen wachsen in Dänemark (13), es folgen Norddeutschland (9) und Mitteleuropa bis zur Donau (4). Weiter südlich und in Südeuropa fehlen sie. Von den Britischen Inseln sind vier Zwergformen bekannt.
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Erstnachweis von Minuartia mediterranea in Deutschland
(2007)
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Aksel Uhl
- Ein Bestand der Mediterranen Miere (Minuartia mediterranea) ist seit 2005 in einer Trittgesellschaft an einem Straßenrand und angrenzenden Flächen in Schutterwald in der Oberrheinischen Tiefebene bekannt. Dies ist das erste bisher bekannt gewordene Vorkommen der Art in Deutschland. Im Artikel werden neben einer ausführlichen Merkmalsbeschreibung der Art mit Zeichnung, nähere Angaben zum Fund und zur Vergesellschaftung der Art sowie zur Situation der Art in außermediterranen Bereichen Europas gegeben. Die Population gehört zur diploiden Chromosomenrasse (2n = 24).
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×Schedolium krasanii – ein neuer Nothospeziesname
(2007)
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Hildemar Scholz
- Für die Bastardformel Lolium multiflorum × Schedonorus arundinaceus wird der Nothospeziesname ×Schedolium krasanii vorgeschlagen.
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Zitierhygiene 1: "A. Br." Addison Brown und Alexander Braun als Autoren wissenschaftlicher Pflanzennamen
(2007)
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Thomas Raus
- Die Autorbezeichnung „A. Br.“ kodiert nach dem empfohlenen internationalen Standard des Autorenlexikons von BRUMMITT & POWELL (Authors of Plant Names, Kew 1992) den amerikanischen Botaniker Addison Brown (1830–1913). Sie wird jedoch traditionell in hohem Maße unklar und verwirrend verwendet für Taxa, die der nahezu zeitgleich wirkende Deutsche Alexander Braun (1805–1877) aufgestellt hat. Durch unkritisch in Datenbanksysteme importierte Datensätze werden viele Namen infolgedessen als scheinbare Homonyme dieser beiden Autoren verwaltet. Alle von Alexander Braun beschriebenen Taxa sollten deshalb konsequent mit dem Standardkürzel „A. Braun“ versehen sein und nur mit diesem in Datenbanken eingepflegt werden.
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Chromosomenzahlen von Farn- und Samenpflanzen aus Deutschland 2
(2007)
- Die in Kochia 1 (2006) begonnene Reihe wird im vorliegenden Dokument mit den Zählungen Nummer 22 bis 45 fortgesetzt.
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Hieracium mixtum FROEL. – ein für Deutschland neuer Neophyt
(2007)
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Siegfried Bräutigam
Günter Gottschlich
Kersten Hänel
- Erstmals wurde ein neophytisches Auftreten des pyrenäisch-kantabrischen Hieracium mixtum festgestellt. Die Art wird vorgestellt, das Vorkommen und seine Entwicklung werden beschrieben.
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Stipa pulcherrima subsp. palatina, eine neue Federgras-Sippe aus der Pfalz
(2007)
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Dieter Korneck
Hildemar Scholz
- Von Leistadt in der Pfalz, dort an Kalkfelsklippen im Xerobrometum erecti, wird Stipa pulcherrima subsp. palatina H. SCHOLZ & KORNECK, subsp. nova, beschrieben. S. pulcherrima subsp. palatina unterscheidet sich von subsp. pulcherrima durch kürzere Deckspelzen (19–22 mm) mit abweichender Behaarung, da die Haarreihe auf dem Mittelnerv kürzer ist als die benachbarten. Die Pflanzen sind von weniger kräftigem Wuchs als bei subsp. pulcherrima. Wir betrachten S. pulcherrima subsp. palatina als einen Lokalendemiten der deutschen Flora.