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"Fremde Menschen sprechen mir aus der Seele" : Perspektiven gemeinsam erlebter Emotionen in der Musik bei Laienmusikern und professionellen Musikern ; eine stichprobenartige Befragung von Musikern des Kulturvereins Artificial Family e. V. und der Jungen Philharmonie Frankfurt RheinMain unter Berücksichtigung des musikalischen Selbstkonzepts
(2011)
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Sara Bernhardt
- Das Thema "Fremde Menschen sprechen mir aus der Seele." ist ein freies Zitat eines Kommentars zur Ballade "Ausser Dir" der Rockgruppe "Wir sind Helden", der auf der Internetplattform YouTube zu finden ist. Die sehr persönliche Äußerung dieses Hörers bezieht sich auf die musikalische Darstellung von Liebe in diesem Stück, mit der er sich wohl emotional sehr stark identifizieren konnte. Dieses Zitat aus dem Internet, ein Beispiel aus einer Fülle ähnlicher dort existierender Äußerungen, zeigt deutlich die Intensität emotionaler Wirkung von Musik und deren zentrale Stellung im Musikerleben von Menschen. Lassen sich diesbezüglich Unterschiede zwischen Laien- und professionellen Musikern feststellen und welche Bedeutung erreicht hierbei das gemeinsame Musikerleben? In diesem Kontext erfolgt die Erhebung neuer Daten mittels stichprobenartiger Befragung der beiden exemplarischen Personenkreise. Die mit dem induktiven Verfahren erzielten Ergebnisse veranschaulichen die Bedeutung emotionalen Erlebens bei beiden Probandengruppen als Stimulus vielfältiger musikalischer Betätigung, bei der das künstlerische Niveau nicht ausschlaggebend ist. Gemeinsames Musizieren stärkt somit Menschen, unabhängig vom künstlerischen Anspruch, und kann damit in allen Altersgruppen essentiell zu positiver Lebensgestaltung beitragen.
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Mikromorphologische und archäopedologische Untersuchungen von Böden und Sedimenten der bronzezeitlichen Siedlung Tell Chuera, Nord-Syrien
(2011)
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Dagmar Fritzsch
- Im Vordergrund dieser Dissertation steht die Methode der Mikromorphologie, die verknüpft mit weiteren bodenkundlichen Analysen sowohl bodenkundliche Fragen, als auch siedlungsfunktionale Fragen beantworten kann. Die Methode dient also ideal der Verknüpfung von Bodenkunde und Archäologie. Der Begriff Archäopedologie beschreibt genau diese Verknüpfung – die Anwendung bodenkundlicher Methoden zur Bearbeitung archäologischer Fragestellungen. Inhalt des ersten Themenschwerpunktes dieser Arbeit ist der Vergleich von Böden und Sedimenten des Tells Chuera und seiner Umgebung. Ziel war es, die Böden hinsichtlich verschiedener Ausgangssubstrate, unterschiedlicher Entwicklungsdauer und Reliefpositionen miteinander zu vergleichen. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Böden des Untersuchungsgebietes sich in Bezug auf ihre unterschiedlichen Substrate unterscheiden lassen. Auf den natürlichen Substraten des Waditals, den Hochflutsedimenten des Wadis Chuera, können ausschließlich haplic Calcisols ausgewiesen werden. Diese Böden sind durch einen Kalkanreicherungshorizont im Unterboden gekennzeichnet. In den anthropogen beeinflussten Substraten des Tells können ebenso vornehmlich Calcisols beschrieben werden. Diesen Böden wird ein technic vorangestellt, da sie sich in technogenen Substraten, wie z.B. Lehmziegelmaterial entwickelt haben. Geht der auf dem Tell als Konstruktionsmaterial verwendete Gips in die Bodengenese ein, werden Gypsisols gebildet. In allen untersuchten Böden sind dieselben pedogenen Prozesse wirksam: Bioturbation, Kalktranslokation und Gefügebildung. Eine Unterscheidung hinsichtlich ihrer Entwicklungszeiträume kann nicht getroffen werden. Sowohl auf dem Siedlungshügel, auf dem die Bodenentwicklung in dem Siedlungshiatus von 600 Jahren und nach der Aufgabe der Siedlung untersucht werden konnte, wie auch in der Umgebung, laufen unabhängig vom Zeitfenster dieselben Prozesse ab. Die Böden weisen keine bedeutenden pedogenetischen Unterschiede auf, die gravierende ökologisch-klimatische Veränderungen anzeigen und somit die Aufgabe der Siedlung erklären könnten. Der zweite Teil der Dissertation widmet sich der mikromorphologischen Analyse von Siedlungsresten. Kulturschichten ausgewählter Standorte (Oberstadt, Unterstadt, Straßen, Räume) wurden hinsichtlich ihrer Nutzung untersucht. Anhand von Dünnschliffanalysen konnten innerhalb der beprobten Areale verschiedene Bereiche klar abgegrenzt werden. So deuten Phytolithschichten innerhalb eines Gebäudes auf Pflanzenmatten hin, die typischerweise in Ruhe- oder Essensbereichen als Bodenbelag dienten. Darüber hinaus konnten auch Hinweise auf den Aufenthalt von Tieren in der Siedlung gefunden werden. Dies war durch den Nachweis von Dungresten und zahlreichen fäkalen Sphäruliten, die Schafen oder Ziegen zuzuordnen sind, möglich. Ob die Tiere in direkter Nachbarschaft zu den Menschen lebten, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Gesichert ist, dass Tier und Mensch gemeinsam die Straßen und Gassen von Tell Chuera genutzt haben.
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Regulation des hämatopoietischen Transkriptionsfaktors RUNX1 durch die Protein-Arginin-Methyltransferase 6
(2011)
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Julia Herglotz
- Die Bildung aller Blutzellen ist ein vielschichtiger Prozess aus Proliferation und Differenzierung der pluripotenten Stammzellen. Die Regulation der hämatopoietischen Differenzierung wird unter anderem durch ein Zusammenspiel von zelltypspezifischen Transkriptionsfaktoren gewährleistet (Barreda & Belosevic, 2001). Der Transkriptionsfaktor RUNX1 spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von hämatopoietischen Stammzellen und eine funktionelle Veränderung von RUNX1 führt zur Ausbildung von Leukämien. In humanen Leukämien ist RUNX1 ein häufiges Ziel von chromosomalen Translokationen. Außerdem ist die Haploinsuffizienz von RUNX1 beim Menschen ursächlich für familiäre Thrombozytopenien (FPD) mit reduzierten Thrombozytenzahlen (Luddy et al., 1978; Gerrard et al., 1991). Ein knock out von RUNX1 in adulten Mäusen zu einem Defekt in der Megakaryozytendifferenzierung und zu Myelodysplasien (Growney et al., 2005; Ichikawa et al., 2004). Die Funktion von RUNX1 wird unter anderem durch die Interaktion mit anderen Transkriptionsfaktoren und Cofaktoren reguliert. Dabei kann RUNX1 die Expression von Zielgenen aktivieren oder reprimieren, abhängig davon welche Cofaktoren rekrutiert werden. Die Rekrutierung von Chromatin-modifizierenden Cofaktoren durch RUNX1 führt zur Veränderung der Chromatinstruktur und leitet epigenetische Regulationsprozesse ein. Bekannte Histon-modifizierende Interaktionspartner von RUNX1 sind p300 und HDAC1. p300 besitzt Histon-Aceyltransferase-Aktivität und führt zur Ausbildung offener Chromatinstrukturen, welche dann Transkriptionsfaktoren erlaubt an die DNA zu binden und somit zur Aktivierung der Expression von Zielgenen beiträgt (Vogelauer et al., 2000). Der Gegenspieler von Acetyltransferasen sind Histon Deacetylasen (z.B. HDAC1), welche Acetylgruppen entfernen und somit reprimierend auf die Genexpression wirken (Berger, 2007). Bestimmte Zelltypen unterscheiden sich stark voneinander trotz eines gemeinsamen genetischen Codes. Die Expression von zelllinienspezifischen Genen muss daher zelltypspezifisch kontrolliert werden. Dies geschieht durch epigenetische Regulationsvorgänge, welche stammzell-spezifische Gene abschalten, wohingegen zelllinienspezifische Gene angeschaltet werden. Neben der Acetylierung von Histonen ist die Methylierung eine häufige posttranslationale Modifikation, die im Histone Code eine wichtige Rolle spielt. Diese Histonmarkierung wird von Methyltransferasen katalysiert. Die epigenetische Regulation von RUNX1-Zielgenen während der Differenzierung von Vorläufer-/Stammzellen wurde bislang noch nicht näher aufgeklärt. Aus diesem Grund sollten neue Interaktionspartner von RUNX1 mit epigenetischer Funktion identifiziert werden. In dieser Arbeit konnte eine Interaktion von RUNX1 mit der Protein Arginin Methyltransferase 6 (PRMT6) gezeigt werden. Expressionsanalysen wiesen eine Expression von RUNX1 und PRMT6 in Stamm-/Vorläuferzellen nach. Während der Megakaryozytendifferenzierung verhielt sich das Expressionsmuster von PRMT6 gegensätzlich zu der RUNX1-Expression. Zur Überprüfung der Auswirkung von PRMT6 auf die Megakaryozytendifferenzierung, wurden ein knock down sowie eine Überexpression von PRMT6 durchgeführt. Die veränderte CD41-Expression einer Beeinflussung des PRMT6-Levels deutet auf einen reprimierenden Effekt von PRMT6 auf die Megakaryopoiese hin. Das daran anschließende Ziel bestand in dem Nachweis der kooperativen Regulation von differenzierungsspezifischen Genen durch PRMT6 und RUNX1. PRMT6 konnte als Teil eines RUNX1-Corepressorkomplexes mit Sin3a und HDAC1 auf dem Promotorbereich von RUNX1-Zielgenen in hämatopoietischen Vorläuferzellen nachgewiesen werden. Ein in vitro Methyltransferaseassay lieferte Hinweise darauf, dass RUNX1 am Arginin 307 von PRMT6 methyliert wird, was zu einer verstärkten Interaktion beider Faktoren, einer verminderten Aktivierungsfähigkeit und einer erhöhten DNA-Bindungskapazität von RUNX1 führt. Außerdem konnte eine Methylierung des H3R2 am Promotor von megakaryozytären Genen durch PRMT6 gezeigt werden, welche die Bindung des WDR5/MLL-Komplexes an die H3K4me2 Markierung verhindert und somit eine Trimethylierung von H3K4 inhibiert (Hyllus et al., 2007). Auf dem Promotorbereich ist neben den reprimierenden Histonmodifikationen H3R2me2 und H3K27me3 die aktivierende H3K4me2+/me3-Histonmodifikation, sowie die initiierende RNA-Polymerase II vorhanden. Die Gene befinden sich in einem Zwischenzustand (intermediary state) und werden basal transkribiert. Während der Differenzierung in Richtung Megakaryozyten konnte ein Austausch des Corepressorkomplexes gegen einen Coaktivatorkomplex mit p300, PCAF, WDR5, PRMT1 und GATA1/FOG1 beobachtet werden. Ein Verlust von PRMT6 führte zu einer Verringerung der H3R2me2 Markierung. Dadurch konnte WDR5 an den Promotor binden und die H3K4-Trimethylierung wurde durch den WDR5/MLL-Komplex katalysiert. Zusätzlich konnte eine Acetylierung des Promotorbereiches und die Belegung des Promotorbereiches mit der elongierenden RNA-Polymerase II, phosphoryliert am Serin 2, nachgewiesen werden, was zur Induktion der Expression der megakaryozytären Gene führte. Zusammenfassend konnte PRMT6 als neuer Interaktionspartner von RUNX1 identifiziert werden, welcher durch die H3R2-Methylierung differenzierungsspezifische Gene in einem Zwischenzustand hält und reprimierend auf die Megakaryozytendifferenzierung wirkt. Die Expression der intermediary state Gene kann während der Differenzierung schnell aktiviert werden. Zusätzlich konnte eine Methylierung von RUNX1 durch PRMT6 gezeigt werden.
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Bioassays to monitor taspase1 function for the identification of pharmacogenetic inhibitors
(2011)
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Shirley Knauer
Verena Fetz
Jens Rabenstein
Sandra Friedl
Bettina Hofmann
Samaneh Sabiani
Elisabeth Schröder
Lena Kunst
Eugen Proschak
Eckhard Thines
Thomas Kindler
Gisbert Schneider
Rolf Marschalek
Roland Stauber
Carolin Bier
- Background: Threonine Aspartase 1 (Taspase1) mediates cleavage of the mixed lineage leukemia (MLL) protein and leukemia provoking MLL-fusions. In contrast to other proteases, the understanding of Taspase1's (patho)biological relevance and function is limited, since neither small molecule inhibitors nor cell based functional assays for Taspase1 are currently available. Methodology/Findings: Efficient cell-based assays to probe Taspase1 function in vivo are presented here. These are composed of glutathione S-transferase, autofluorescent protein variants, Taspase1 cleavage sites and rational combinations of nuclear import and export signals. The biosensors localize predominantly to the cytoplasm, whereas expression of biologically active Taspase1 but not of inactive Taspase1 mutants or of the protease Caspase3 triggers their proteolytic cleavage and nuclear accumulation. Compared to in vitro assays using recombinant components the in vivo assay was highly efficient. Employing an optimized nuclear translocation algorithm, the triple-color assay could be adapted to a high-throughput microscopy platform (Z'factor = 0.63). Automated high-content data analysis was used to screen a focused compound library, selected by an in silico pharmacophor screening approach, as well as a collection of fungal extracts. Screening identified two compounds, N-[2-[(4-amino-6-oxo-3H-pyrimidin-2-yl)sulfanyl]ethyl]benzenesulfonamideand 2-benzyltriazole-4,5-dicarboxylic acid, which partially inhibited Taspase1 cleavage in living cells. Additionally, the assay was exploited to probe endogenous Taspase1 in solid tumor cell models and to identify an improved consensus sequence for efficient Taspase1 cleavage. This allowed the in silico identification of novel putative Taspase1 targets. Those include the FERM Domain-Containing Protein 4B, the Tyrosine-Protein Phosphatase Zeta, and DNA Polymerase Zeta. Cleavage site recognition and proteolytic processing of these substrates were verified in the context of the biosensor. Conclusions: The assay not only allows to genetically probe Taspase1 structure function in vivo, but is also applicable for high-content screening to identify Taspase1 inhibitors. Such tools will provide novel insights into Taspase1's function and its potential therapeutic relevance.
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Habitat-mediated facilitation and counteracting ecosystem engineering interactively influence ecosystem responses to disturbance
(2011)
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Johan S. Eklöf
Tjisse van der Heide
Serena Donadi
Els M. van der Zee
Robert O'Hara
Britas Klemens Eriksson
- Recovery of an ecosystem following disturbance can be severely hampered or even shift altogether when a point disturbance exceeds a certain spatial threshold. Such scale-dependent dynamics may be caused by preemptive competition, but may also result from diminished self-facilitation due to weakened ecosystem engineering. Moreover, disturbance can facilitate colonization by engineering species that alter abiotic conditions in ways that exacerbate stress on the original species. Consequently, establishment of such counteracting engineers might reduce the spatial threshold for the disturbance, by effectively slowing recovery and increasing the risk for ecosystem shifts to alternative states. We tested these predictions in an intertidal mudflat characterized by a two-state mosaic of hummocks (humps exposed during low tide) dominated by the sediment-stabilizing seagrass Zostera noltii) and hollows (low-tide waterlogged depressions dominated by the bioturbating lugworm Arenicola marina). In contrast to expectations, seagrass recolonized both natural and experimental clearings via lateral expansion and seemed unaffected by both clearing size and lugworm addition. Near the end of the growth season, however, an additional disturbance (most likely waterfowl grazing and/or strong hydrodynamics) selectively impacted recolonizing seagrass in the largest (1 m2) clearings (regardless of lugworm addition), and in those medium (0.25 m2) clearings where lugworms had been added nearly five months earlier. Further analyses showed that the risk for the disturbance increased with hollow size, with a threshold of 0.24 m2. Hollows of that size were caused by seagrass removal alone in the largest clearings, and by a weaker seagrass removal effect exacerbated by lugworm bioturbation in the medium clearings. Consequently, a sufficiently large disturbance increased the vulnerability of recolonizing seagrass to additional disturbance by weakening seagrass engineering effects (sediment stabilization). Meanwhile, the counteracting ecosystem engineering (lugworm bioturbation) reduced that threshold size. Therefore, scale-dependent interactions between habitat-mediated facilitation, competition and disturbance seem to maintain the spatial two-state mosaic in this ecosystem.
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Ein Zwei-Wege-Modell aus Gymnasium und Gemeinschaftsschule im Saarland
(2011)
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Valentin Merkelbach
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Response prediction in chronic hepatitis C by assessment of IP-10 and IL28B-related single nucleotide polymorphisms
(2011)
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Martin Lagging
Galia Askarieh
Francesco Negro
Stephanie Bibert
Jonas Söderholm
Johan Westin
Magnus Lindh
Ana Romero
Gabriele Missale
Carlo Ferrari
Avidan U. Neumann
Jean-Michel Pawlotsky
Bart L. Haagmans
Stefan Zeuzem
Pierre-Yves Bochud
Kristoffer Hellstrand
DITTO-HCV Study Group
- Background: High baseline levels of IP-10 predict a slower first phase decline in HCV RNA and a poor outcome following interferon/ribavirin therapy in patients with chronic hepatitis C. Several recent studies report that single nucleotide polymorphisms (SNPs) adjacent to IL28B predict spontaneous resolution of HCV infection and outcome of treatment among HCV genotype 1 infected patients. Methods and Findings: In the present study, we correlated the occurrence of variants at three such SNPs (rs12979860, rs12980275, and rs8099917) with pretreatment plasma IP-10 and HCV RNA throughout therapy within a phase III treatment trial (HCV-DITTO) involving 253 Caucasian patients. The favorable SNP variants (CC, AA, and TT, respectively) were associated with lower baseline IP-10 (P = 0.02, P = 0.01, P = 0.04) and were less common among HCV genotype 1 infected patients than genotype 2/3 (P<0.0001, P<0.0001, and P = 0.01). Patients carrying favorable SNP genotypes had higher baseline viral load than those carrying unfavorable variants (P = 0.0013, P = 0.029, P = 0.0004 respectively). Among HCV genotype 1 infected carriers of the favorable C, A, or T alleles, IP-10 below 150 pg/mL significantly predicted a more pronounced reduction of HCV RNA from day 0 to 4 (first phase decline), which translated into increased rates of RVR (62%, 53%, and 39%) and SVR (85%, 76%, and 75% respectively) among homozygous carriers with baseline IP-10 below 150 pg/mL. In multivariate analyses of genotype 1-infected patients, baseline IP-10 and C genotype at rs12979860 independently predicted the first phase viral decline and RVR, which in turn independently predicted SVR. Conclusions: Concomitant assessment of pretreatment IP-10 and IL28B-related SNPs augments the prediction of the first phase decline in HCV RNA, RVR, and final therapeutic outcome.
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Gray matter NG2 cells display multiple Ca2+-signaling pathways and highly motile processes
(2011)
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Christian Haberlandt
Amin Derouiche
Alexandra Wyczynski
Julia Haseleu
Jörg Pohle
Khalad Karram
Jacqueline Trotter
Gerald Seifert
Michael Frotscher
Christian Steinhäuser
Ronald Jabs
- NG2 cells, the fourth type of glia in the mammalian CNS, receive synaptic input from neurons. The function of this innervation is unknown yet. Postsynaptic changes in intracellular Ca2+-concentration ([Ca2+]i) might be a possible consequence. We employed transgenic mice with fluorescently labeled NG2 cells to address this issue. To identify Ca2+-signaling pathways we combined patch-clamp recordings, Ca2+-imaging, mRNA-transcript analysis and focal pressure-application of various substances to identified NG2-cells in acute hippocampal slices. We show that activation of voltage-gated Ca2+-channels, Ca2+-permeable AMPA-receptors, and group I metabotropic glutamate-receptors provoke [Ca2+]i-elevations in NG2 cells. The Ca2+-influx is amplified by Ca2+-induced Ca2+-release. Minimal electrical stimulation of presynaptic neurons caused postsynaptic currents but no somatic [Ca2+]i elevations, suggesting that [Ca2+]i elevations in NG2 cells might be restricted to their processes. Local Ca2+-signaling might provoke transmitter release or changes in cell motility. To identify structural prerequisites for such a scenario, we used electron microscopy, immunostaining, mRNA-transcript analysis, and time lapse imaging. We found that NG2 cells form symmetric and asymmetric synapses with presynaptic neurons and show immunoreactivity for vesicular glutamate transporter 1. The processes are actin-based, contain ezrin but not glial filaments, microtubules or endoplasmic reticulum. Furthermore, we demonstrate that NG2 cell processes in situ are highly motile. Our findings demonstrate that gray matter NG2 cells are endowed with the cellular machinery for two-way communication with neighboring cells.
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Prosuming, or when customers turn collaborators: coordination and motivation of customer contribution
(2011)
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Birgit Blättel-Mink
Raphael Menez
Dirk Dalichau
Daniel Kahnert
- This article investigates the phenomenon of increasing integration of customers and users into the organizational creation of value, focusing primarily on the dissolving boundaries between production and consumption. Concepts such as "prosuming", the "working customer", "produsing" and "interactive value creation" have been used to describe this phenomenon. Within the framework of a research project at the Goethe-University Frankfurt/Main, this debate was investigated theoretically as well as empirically in three case studies. The research question is as follows: Why do customers participate in "new types of prosuming" or "interactive value creation" and how are these processes coordinated by the firms? The results show a considerable range of motives and forms of coordination: The customers’ primary motives to voluntarily assume tasks and activities were both intrinsic and extrinsic in nature. The organizational models identified range from strategies of rationalization to prosuming as a basic business model to the collaborative and interactive value creation between the company and the web-community.
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New forms of collaborative innovation and production on the internet : an interdisciplinary perspective
(2011)
- Contents Introduction 1 New forms of collaborative innovation and production on the Internet : Volker Wittke and Heidemarie Hanekop Interdisciplinary perspectives on collaborative innovation and production: Conceptual debates 2 Customer Co-Creation: Open Innovation with Customers : Frank Piller, Christoph Ihl and Alexander Vossen 3 Governing Social Production : Niva Elkin-Koren 4 Trust Management in Online Communities : Audun Jøsang 5 Building a reputation system for Wikipedia : Christian Damsgaard Jensen 6 Cooperation in Wikipedia from a Network Perspective : Christian Stegbauer Firm driven collaborative innovation and production: Case studies 7 Managing a New Consumer Culture: “Working Consumers” in Web 2.0 as a Source of Corporate Feedback : Sabine Hornung, Frank Kleemann and G. Günter Voß 8 Prosuming, or when customers turn collaborators: coordination and motivation of customer contribution : Birgit Blättel-Mink, Raphael Menez, Dirk Dalichau, Daniel Kahnert 9 Role Confusion in Open Innovation Intermediary Arenas : Tobias Fredberg, Maria Elmquist, Susanne Ollila, Anna Yström List of Contributors