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Aquatische Makrophyten der Altarme von Rhein und Main in Hessen
(2010)
- Zur Schließung von Kenntnislücken zur Flora der Gewässer Hessens wurden 2009 von der BVNH neun Altarme von Rhein und Main untersucht. Die Ergeb-nisse zeigen, dass viele als sehr selten oder verschollen geltende Gewässermakrophyten noch oder wieder in den Altarmen des hessischen Oberrheinabschnitts zu finden sind. Insgesamt wurden 51 Arten nachgewiesen, darunter fünf Armleuchteralgen.
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Buchbesprechungen aus Botanik und Naturschutz in Hessen Bd. 22
(2009)
- Folgende Publikationen werden rezensiert: Bushart & Suck: PNV Thüringens [als Broschüre / CD], Buttler & Hand: Florenliste, Dierschke & Briemle: Kulturgrasland, Dierßen & Dierßen: Moore, Godet: Knospen und Zweige, Godet: Bäume und Sträucher, Härdtle & al.: Wälder Tiefland und Mittelgebirge, Korsch & al.: Characeen Deutschlands, Kretzschmar: Orchideen Deutschlands, Mütterlein: Elevationseffekt, Ottich & al.: Stadtnatur Frankfurt, Pott & Remy: Gewässer Binnenland, Weber: Gebüsche, Hecken, Krautsäume, Wittig: Siedlungsvegetation, Wittig & al.: Flora Hoher Taunus.
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Aquatische Makrophyten in hessischen Stillgewässern
(2009)
- Im Rahmen einer hessenweiten Untersuchung wurden etwa 70 künstliche Stillgewässer – Kiesgruben, Tagebaurestseen, Fischteiche – auf das Vorkommen von Wasserpflanzen untersucht. Die Untersuchung erbrachte den Nachweis von 78 Taxa, darunter 59 Arten Höherer Pflanzen und 19 Arten Characeen. Rund 25 % der nachgewiesnen Arten sind in der Roten Liste des Landes Hessen aufgeführt. Einige der nachgewiesenen Arten galten als verschollen. Von herausragender Bedeutung sind Kiesgruben in der Untermain- und Oberrhein-ebene, wo bis zu 10 Characeen-Arten in einem Gewässer nachgewiesen werden konnten. Von bundesweiter Bedeutung sind Funde von Nitella confervacea, N. tenuissima, Tolypella glomerata, T. intricata und T. prolifera. Als weit häufiger als erwartet erwies sich Potamogeton trichoides, die in allen Untersuchungsbereichen festgestellt wurde. Elodea nuttallii ist in den untersuchten Gewässern deutlich häufiger als E. canadensis. Sehr stark als Vogelrastplatz genutzte Teiche in der Wetterau zeigen, offenbar bedingt durch den Nährstoffeintrag durch Wasservögel, eine deutliche Eutrophierung.
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Die Felsen-Zwenke (Brachypodium rupestre) in Hessen
(2007)
- Aus Hessen war Brachypodium rupestre bisher nur von einem Fundort veröffentlicht. Durch gezielte Suche und einen Zufallsfund kamen in den letzten Jahren fünf weitere hinzu. Die Wuchsorte sind anthropogene Böschungen von Straßen und Hochwasserrückhaltebecken, nur in einem Fall wachsen die Pflanzen auf einem naturnahen Standort in einer extensiv bewirtschafteten Stromtalwiese. Die Vorkommen gehen wahrscheinlich alle auf Ansaat zurück, entweder auf direkte Ansaat am Wuchsort oder ausgehend von den Primärpopulationen auf Verdriftung der Diasporen mit Hochwässern. Die Art ist in Hessen als eingebürgerter Neophyt einzustufen.
