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Lange swîgen des hât ich gedâht, oder "Sagt er minne, meint er sang"
(2000)
- Nicht Gedichte, gedacht zur privaten, stillen Lektüre im mehr oder weniger trauten Kämmerlein, sondern Lieder, bestimmt zum gesungenen öffentlichen Vortrag vor einem (exklusiv) höfischen Publikum stellen das mittelalterliche Pendant dessen dar, was unter dem Begriff „Lyrik“ subsumiert wird (...) Vielleicht ist dies eine gute Möglichkeit, (...) das die „Lese“- Rezeption im modernen Sinn und ihr Eingehen in den lyrischen Text doch auch bis zum heutigen Tag oft genug den „Vortrag“, zumindest im Sinne des gesprochenen, wenn schon nicht gesungenen oder rezitierten Wortes evoziert (...).
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Kriemhild im Rosengarten : Erzählstrukturen und Rollenkonstellationen im "Großen Rosengarten"
(2000)
- Innerhalb des mittelalterlichen Erzählens von Dietrich nimmt der sogenannte ‚Rosengarten’ (...) in jeder Hinsicht eine wichtige Position ein: Das betrifft sowohl die Anbindung der Dietrich-Epik an das ‚Nibelungenlied’ wie die Vorgabe für andere (...) Texte dieses Genres; es betrifft auch seine durchaus eigenwilligen Erzähltendenzen, die zum Teil sich weder mit jenen der „historischen“ noch jenen der „aventiurenhaften“ Dietrichepik direkt verrechnen lassen.
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Komplizinnen und Opfer der Macht : die Rollen der Töchter im Roman der frühen Neuzeit (mit besonderer Berücksichtigung der "Melusine" des Thüring von Ringoltingen)
(1994)
- Die folgenden Überlegungen gelten einer literarischen Gattung, die in ihrer Entstehungs- und Primärrezeptions-Phase für das 15. und 16. Jahrhundert von größter Bedeutung war und die darüber hinaus durch ihre spätere Verbreitung in Form von billigeren Drucken als „Unterhaltungsliteratur“ zum Leserrepertoire auch der folgenden Jahrhunderte gehören sollte: dem frühen deutschen Roman, zur Unterscheidung von seinen versifizierten höfischen Vorläufern unter der aus neuzeitlicher Sicht scheinbar tautologischen Bezeichnung „Prosaroman“ bekannt.
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Frühe Versuche über alleinerziehende Mütter, abwesende Väter und inzestuöse Familienstrukturen : zur Konstruktion von Familie und Geschlecht in der deutschen Literatur des Mittelalters
(2000)
- Die Entwicklung der Familie schein (...) [in der Zeit vom Mittelalter bis hin zur frühen Neuzeit] bei aller regionalen Variabilität eine Vielzahl von Veränderungen vollzogen zu haben, die Auswirkungen bis hinein in das 19. und 20. Jahrhundert zeitigten. Hier sollen zunächst die wichtigsten dieser Veränderungen skizziert werden, um anschließend der Frage nachzugehen, inwieweit die deutschsprachige Literatur dieses Zeitraums diesen Prozeß mitvollzogen (...) hat und in welcher Form die frühen literarischen Repräsentationen von „Familienbanden“ ein Wiedererkennen ermöglichen oder aber durch die Fremdartigkeit ihrer Inszenierung historische Distanz vermitteln, die wiederum den Blick für die Wahrnehmung der eigenen kulturellen Bedingtheiten schärfen könnte.
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Frauenliteratur im Mittelalter oder feministische Mediävistik? : Überlegungen zur Entwicklung der geschlechtergeschichtlichen Forschung in der germanistischen Mediävistik der deutschsprachigen Länder
(1993)
- Die folgenden Ausführungen thematisieren die Voraussetzungen und Besonderheiten, die es bei der Anwendung dieses methodischen Ansatzes auf die deutsche Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit zu beobachten gilt. Dabei kommt die Literatur dieses Zeitraums schon deshalb ein besonderer Stellenwert zu, da hier vielfach die ersten (deutschsprachigen) Belege für die fiktionale Festschreibung der traditionellen Geschlechterrollen zu finden sind.
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Feministische Literaturwissenschaft und Mediävistik: Versuche zur Positionsbestimmung
(1992)
- Für die mediävistische Germanistik gilt in noch stärkerem Ausmaß, was bereits für die Diskussion feministischer Fragestellungen im Bereich der neueren deutschen Literatur festzustellen war: Die Rezeption einschlägiger Forschungsansätze erfolgte zögerlich und mit großer Verspätung, vor allem im Vergleich zum anglo-amerikanischen Sprachraum. (...)
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Eine Dame namens Ulrich : oder: Über den pragmatischen Nutzen von Frauenkleidern für die literarischen Helden des Mittelalters
(1999)
- Im Zentrum der folgenden Überlegungen stehen die (fiktionalen, idealen) Entwürfe von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ in der deutschen Literatur des Mittelalters im allgemeinen und speziell im Werk Ulrichs von Liechtenstein, die dort beobachtenden literarischen Konstruktionen von sozialen Rollen, aber auch von männlichen und weiblichen Körpern – und (...) das Spiel mit diesen Konstruktionen und ihrer Montage.
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Ein Schachmatt der Minnesang-Philologie? : Reinmars Lied MF 159,1 im Kontext der handschriftlichen Überlieferung
(1995)
- Das Lied MF 159,1 interessiert die Minnesang-Philologie vorrangig als einer der beiden Ausgangspunkte für Walthers Reinmar-Parodie L 111,23. (...) Doch weder (...) Abweichungen in der Strophenfolge noch die – zum Teil eklatanten – Unterschiede im Wortlaut vermochten das Interesse der Forschung recht zu wecken.
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Ein kurze rede von guoten minnen : Liebes-Wahrnehmungen und Liebes-Konzeptionen in der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
(2000)
- Zu fragen bleibt (...), welche Konzeptionen von Weiblichkeit bzw. Männlichkeit (...) in den literarischen Diskursen das Mittelalters über Liebe und Erotik entwickelt werden und in welchem Maße sie neuzeitliche Modelle geprägt haben oder aber von ihnen divergieren. (...) Diesen Spuren (...) [ geht Ingrid Bennewitz nach] , und zwar anhand von Beispielen aus unterschiedlichen literarischen Gattungen des Mittelalters (Minnesang, genauer: Sängermonolog; erotisches „Frauen“-Lied; höfischer Roman: Tristan und Isolde).
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Dieter Kühn und Herr Neidhart: Beschreibung einer problematischen Beziehung
(1982)
- Im Zuge des unvermindert andauernden Mittelalter-Rezeptionsbooms hat Dieter Kühn (...) nun einen weiteren mittelalterlichen Autor, Neidhart, in den Mittelpunkt eines Werkes gestellt. Er konfrontiert in diesem „Liederbuch mit Prosakapiteln“ Übersetzungen nach Transkriptionen der Neidhart-Handschriften (...) mit Texten neidhartscher Zeitgenossen (...) und Collagen (...) aus zeitgenössischen Chroniken und wissenschaftlicher Sekundärliteratur.
