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Notiz zum Erscheinungsdatum der "Flora der Gegend um Frankfurt am Main" von Johannes Becker
(2012)
- Der erste Band von Beckers „Flora der Gegend um Frankfurt am Main“ wurde zwischen dem 14. Oktober und dem 8. November 1827 publiziert. Dank einer Aktennotiz im Archiv der Wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde in Hanau kann das Erscheinungsdatum auf diesen Zeitraum eingeengt werden.
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Buchbesprechungen aus Botanik und Naturschutz in Hessen Bd. 19
(2007)
- Folgende Publikationen werden rezensiert: Josef Blab, Margret Binot-Hafke, Simon Capt, Francis Cordillot, Franz Essl, Johannes Gepp, Yves Gonseth, Horst Gruttke, Heiko Haupt, Henning Haeupler, Hans Dieter Knapp, Armin Landmann, Gerhard Ludwig, Markus Nipkow, Eugeniusz Nowak, Uwe Riecken, Ulrich Riedl, Friedemann Schmoll, Norbert Schnyder, Eckhard Schröder, Herbert Sukopp, Gerhard Thielke & Klaus Peter Zulka: Rote Listen – Barometer der Biodiversität. Entstehungsgeschichte und neuere Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Naturschutz und Biologische Vielfalt 18, Bonn – Bad Godesberg 2005. 281 Seiten. ISBN 3-7843-3918-2. < ... > Horst Gruttke (Bearbeiter): Ermittlung der Verantwortlichkeit für die Erhaltung mitteleuropäischer Arten – Referate und Ergebnisse des Symposiums „Ermittlung der Verantwortlichkeit für die weltweite Erhaltung von Tierarten mit Vorkommen in Mitteleuropa“ auf der Insel Vilm vom 17.–20. November 2003. Naturschutz und Biologische Vielfalt 8, Bonn-Bad Godesberg 2004. 280 Seiten. ISBN 3-7843-3908-5. < ... > Berend Koch, Ute Lihl & Enno Schubert. Naturkundlicher Wanderweg Mörlenbach. Wissenswertes zur Naturgeschichte, Flora und Fauna des Weschnitztales um Mörlenbach. Begleitbroschüre 3: Neubürger in unserer Natur. 2003. 80 Seiten. – Herausgegeben von der Gemeinde Mörlenbach im Rahmen der lokalen Agenda 21 unterstützt durch den Kreis Bergstraße und den Naturpark Bergstraße Odenwald. Bezug bei der Gemeindeverwaltung, Rathausplatz 1, 69509 Mörlenbach im Odenwald, Telefon (06209) 80863. < ... > Norbert Korn, Beate Jessel, Bernhard Hasch & Rainer Mühlinghaus: Flussauen und Wasserrahmenrichtlinie – Bedeutung der Flussauen für die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie – Handlungsempfehlungen für Naturschutz und Wasserwirtschaft. Naturschutz und Biologische Vielfalt 27, Bonn-Bad Godesberg 2005. 253 Seiten. ISBN 3-7843-3927-1. < ... > Georg Mieders: Flora des nördlichen Sauerlandes. Der sauerländische Naturbeobachter 30, Lüdenscheid 2006. 608 Seiten. ISBN 3-89053-104-0 < ... > Lothar und Sieglinde Nitsche, Marcus Schmidt, Naturschutzring Nordhessen e.V. und Philippi-Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften e.V. (Herausgeber): Naturschutzgebiete in Hessen. schützen – erleben – pflegen. Band 3. Werra- Meißner-Kreis und Kreis Hersfeld-Rotenburg. cognitio Verlag, Niedenstein 2005. 256 Seiten. ISBN 3- 932583-13-2. < ... > Begründet von Prof. Dr. Werner Rothmaler †. Herausgegeben von Prof. Dr. Eckehart J. Jäger und Dr. Klaus Werner in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachleuten: Exkursionsflora von Deutschland. Band 4. Gefäßpflanzen: Kritischer Band. 10., bearbeitete Auflage. – Elsevier, München 2005. 980 Seiten. ISBN 3-8274-1496-2. < ... > Harald Streitz: Die Farn- und Blütenpflanzen von Wiesbaden und dem Rheingau- Taunus-Kreis. – Abhandlungen der Senckenbergische Naturforschenden Gesellschaft 562, 1–402, Frankfurt am Main 2005. ISSN 0365-7000. ISBN 3-510-61375-9. < ... > Hans-Joachim Zündorf, Karl-Friedrich Günther, Heiko Korsch und Werner Westhus: Flora von Thüringen. Die wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen Thüringens. Weißdorn-Verlag, Jena 2006. 764 Seiten. ISBN 3-936055-09-2.
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Vermischte Notizen zur Benennung hessischer Pflanzen : achter Nachtrag zum "Namensverzeichnis zur Flora der Farn- und Samenpflanzen Hessens"
(2009)
- Die seit dem siebten Nachtrag (November 2004) bekannt gewordenen Ergänzungen und Verbesserungen zum „Namensverzeichnis“ sind im achten Nach-trag zusammengefasst. Er umfasst mehrere neu beschriebene oder für Hessen neu entdeckte Sippen, ferner einige Fehlangaben und Korrekturen.
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Der Nordische Augentrost (Euphrasia frigida) in Hessen
(2008)
- Der Nordische Augentrost (Euphrasia frigida) ist eine boreal-montane Art, die einige vom Hauptareal abgesetzte Vorposten in deutschen Mittelgebirgen besitzt, wo sie extensiv genutztes, in der Regel ungedüngtes Grünland besiedelt. Aus den hessischen Mittelgebirgen lagen neuere Nachweise nur aus dem nördlichen Spessart vor (vier Populationen). Im Rahmen des Artenhilfsprogramms (und außerdem bei zwei FFHGrunddatenerfassungen) konnten sechs weitere Spessart-Vorkommen festgestellt werden. Hinweise auf ein kleines Vorkommen im Hochtaunus (Neufund für den Naturraum) konnten bestätigt werden. Die Nachsuche an ehemaligen Wuchsorten im Vogelsberg, wo die Art bis in die 1970er Jahre vorkam, verlief hingegen durchweg erfolglos; allerdings gelang auch hier der Neufund einer kleinen Population. Auch im hessischen Teil der Hohen Rhön gelang inzwischen ein Erstnachweis (siehe Barth 2008). Insgesamt liegt mehr als die Hälfte aller bekannten deutschen Fundorte in Hessen. Dem Land kommt daher eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Art zu. Hauptgefährdungsursachen für die Art sind Nutzungsintensivierung (Düngung, zu früher Mahdtermin) und Nutzungsaufgabe sowie die Aufforstung von Grenzertragsgrünland. Die Erhaltung der Art ist am besten durch vertraglich vereinbarte extensive Grünlandnutzung (Verzicht auf Düngung, Mahd nicht vor Anfang Juli) zu gewährleisten.
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Erigeron sumatrensis, das Sumatra-Berufkraut, in Frankfurt am Main
(2007)
- Erigeron sumatrensis ist seit 1981 in Frankfurt am Main als Neophyt bekannt. Das gegenwärtige Verbreitungsmuster deutet darauf hin, dass die Art sich langsam ausbreitet. Um ihr Erkennen zu erleichtern, wird ein Bestimmungsschlüssel für die in Europa vorkommenden annuellen Adventivarten der Sektion Conyza beigegeben, ergänzt durch einige Anmerkungen zu noch offenen taxonomischen Fragen. Für drei Herkünfte aus Frankreich wurde die hexaploide Chromosomenzahl 2n = 54 ermittelt.
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Die Felsen-Zwenke (Brachypodium rupestre) in Hessen
(2007)
- Aus Hessen war Brachypodium rupestre bisher nur von einem Fundort veröffentlicht. Durch gezielte Suche und einen Zufallsfund kamen in den letzten Jahren fünf weitere hinzu. Die Wuchsorte sind anthropogene Böschungen von Straßen und Hochwasserrückhaltebecken, nur in einem Fall wachsen die Pflanzen auf einem naturnahen Standort in einer extensiv bewirtschafteten Stromtalwiese. Die Vorkommen gehen wahrscheinlich alle auf Ansaat zurück, entweder auf direkte Ansaat am Wuchsort oder ausgehend von den Primärpopulationen auf Verdriftung der Diasporen mit Hochwässern. Die Art ist in Hessen als eingebürgerter Neophyt einzustufen.
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Literaturberichte
(1987)
- In den „Literaturberichten“ werden Veröffentlichungen vorgestellt, die einen direkten oder indirekten Bezug zur hessischen Pflanzenwelt haben. Dabei sollen in erster Linie jene Arbeiten besprochen werden, in denen neue Forschungsergebnisse zur Taxonomie, Nomenklatur und Floristik enthalten sind. Daneben sollen andere Disziplinen wie etwa Pflanzengeographie und Pflanzensoziologie ebenfalls berücksichtigt werden.
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Der Name der Brenndolde
(2006)
- Der Revision von Leute folgend wird die Vereinigung von Cnidium und Selinum in einer Gattung befürwortet. Die in Deutschland einheimische Brenndolde hat dann korrekt Selinum dubium (SCHKUHR) LEUTE zu heißen.
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Taxonomische und nomenklatorische Neuigkeiten zur Flora Deutschlands 1
(2006)
- Die Reihe soll zukünftig in unregelmäßiger Folge über Fortschritte in der taxonomischen Forschung und über nomenklatorische Änderungen informieren, sofern Farn- und Samenpflanzen der deutschen Flora betroffen sind. Sie knüpft an die ähnlich strukturierten "Literaturberichte. Floristik und Systematik" in der Zeitschrift "Botanik und Naturschutz in Hessen" an, die von Heft 1 (1987) bis zu Heft 17 (2004) erschienen sind.
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Validierung des Namens Viola wittrockiana
(2007)
- Der Name Viola wittrockiana GAMS (Garten-Stiefmütterchen) war bisher nicht gültig publiziert, trotz anders lautender Angabe im Index Kewensis. In der vorliegenden Veröffentlichung erfolgen Validierung und Typisierung des seit langem eingebürgerten Namens.
