Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
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Cultural turn in der Literaturtheorie? : Beobachtungen zur Neuauflage von Iwanami Literary Studies und dem Sonderband "Literaturtheorie"
(2005)
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Robert F. Wittkamp
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Sergio Atzeni : Zur Poetik des Postkolonialen
(2005)
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Birgit Wagner
- Wenn es Aufgabe der Literaturwissenschaft ist zu erforschen, „in welchem Maße Literaturen an den Kämpfen um kulturelle Hegemonie beteiligt sind“ (Kirsch), so gilt das besonders für historische Romane, die nationale oder regionale Geschichte rekonstruieren. Solche Romane schreiben entweder die Opposition von Siegern und Besiegten fest oder stellen Geschichte als shared history der beteiligten Akteure dar. Auch innerhalb Europas gibt es Kultur- und Sprachräume, die die letzten Jahrhunderte im Status kolonialer Abhängigkeit verbracht haben und über diese langen Zeiträume hinweg kulturellen Hybridisierungsprozessen ausgesetzt waren. Eine solche Erfahrung hat die Mittelmeerinsel Sardinien zutiefst geprägt; Sardinien ist „eine der ältesten und dauerhaftesten Kolonien der Welt“ (Day). Die heutige sardische Literatur trägt daher alle Züge einer postkolonialen Literatur. Sie präsentiert sich als kulturelles und sprachliches patchwork, als individuelle und kollektive Suche nach dem, was sardische Identität nach dem Durchgang durch den Kolonisationsprozeß ist und sein kann, als Basteln einer imagined community im Zeitalter von Massentourismus und Globalisierung. Mit Sergio Atzeni ist ein Autor angesprochen, der es bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1995 als seine Aufgabe angesehen hat, Sardiniens Geschichte(n) Schriftform zu geben.
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Metropolen und Hauptstädte in Brasilien und Deutschland
(2005)
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Hubertus von Morr
- Meine Eindrücke in Brasilien haben mich dazu bewogen, über das Thema "Metropolen und Hauptstädte" in beiden Ländern – Deutschland und Brasilien – zu sprechen. Ich kann nur einige Aspekte beleuchten, muss mich auf Erfahrungen hier und Impressionen dort beschränken.
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Friedrich Schiller e Gonçalves Dias
(2005)
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Karin Volobuef
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Michel Foucault über das "Sittenmonster"
(2005)
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Peter Schnyder
- In seiner Vorlesungsreihe zu den Anormalen rekonstruiert Foucault die Genealogie des Anormalen-Diskurses, wie er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts emergierte. Damals formierte sich „die unbestimmte und verworrene große Familie der ‚Anormalen‘“ (421); eine Familie, deren Stammbaum nach drei Stämmen aufgeteilt werden kann: nach den Genealogien des Monsters, des Korrektionsbedürftigen und des Onanisten. Unser Vorlesungsausschnitt (124-142) nun gehört zum Versuch der historischen Rekonstruktion des Monsterdiskurses.
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"Landschaft": Stichworte und Überlegungen zur Einleitung
(2005)
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Monika Schmitz-Emans
- Erst ausgehend von ihrer Erfindung in der bildenden Kunst hielt die Landschaft Einzug in die Literatur; literarische Landschaftsdarstellungen im engeren Sinn finden sich gegenüber malerischen Landschaftsdarstellungen erst mit deutlicher Verzögerung, wenngleich sie auch literarische Vorläufer haben. Was man unter Landschaften in der Literatur alles verstehen sollte, mag umstritten sein. In jedem Fall liegt es nahe, literarische Landschafts-Texte mit bildkünstlerischen Darstellungen zu vergleichen.
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A recepção da obra de Franz Kafka no Brasil
(2005)
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Celeste H. M. Ribeiro de Sousa
Eduardo Manoel de Brito
Maria Célia Ribeiro Santos
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Gemengelagen lesen : Plädoyer für einen kulturwissenschaftlichen Umgang mit Literaturkritik
(2005)
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Stephan Porombka
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Regelwissen und Weltwissen für die Jetztzeit : die Funktionsleistungen der Sachliteratur
(2005)
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Stephan Porombka
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Zwischen Content-Management und Laborexperiment : lineare und nicht-lineare Schreibweisen im Online-Journalismus
(2005)
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Stephan Porombka