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Aquatische Makrophyten der Altarme von Rhein und Main in Hessen
(2010)
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Korte Egbert
Thomas Gregor
Elisabeth Heigel
Andreas König
- Zur Schließung von Kenntnislücken zur Flora der Gewässer Hessens wurden 2009 von der BVNH neun Altarme von Rhein und Main untersucht. Die Ergeb-nisse zeigen, dass viele als sehr selten oder verschollen geltende Gewässermakrophyten noch oder wieder in den Altarmen des hessischen Oberrheinabschnitts zu finden sind. Insgesamt wurden 51 Arten nachgewiesen, darunter fünf Armleuchteralgen.
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Das Gnadenkraut (Gratiola officinalis) in Hessen
(2010)
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Sylvain Hodvina
Rainer Cezanne
- Das Gnadenkraut (Gratiola officinalis) gehört zu den seltensten hessischen Pflanzenarten und gilt seit der ersten hessischen Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht. Im Rahmen der von der Botanischen Ver-einigung für Naturschutz in Hessen durchgeführten Artenhilfsprogramme sollte eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt und für die letzten Bestände Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung vorgeschlagen werden. Zwar konnten aktuell keine Vor-kommen mehr nachgewiesen werden – die Art muß deshalb für Hessen als verschollen gelten – doch erscheint es möglich, aus der noch vorhandenen Samenbank des letzten bekannten Wuchsortes neue Bestände zu begründen.
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Brackwasser-Armleuchteralge (Chara canescens) und Faden-Armleuchteralge (Chara filiformis) im Borkener See : zwei bemerkenswerte Neunachweise für Hessen
(2010)
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Egbert Korte
Volker Krautkrämer
Frank Pätzold
Klaus van de Weyer
- Die Brackwasser-Armleuchteralge (Chara canescens) und die Faden-Armleuchteralge (Chara filiformis) wurden im Juni 2009 erstmals in Hessen im Borkener See, einem Restgewässer des Braunkohleabbaus in Nordhessen, nachgewiesen. Chara filiformis wurde erstmals in Deutschland in einem künstlichen Gewässer nach-gewiesen. Chara canescens kommt hier in einem elektrolytarmen Gewässer vor.
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Der Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe) in Hessen
(2010)
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Sylvain Hodvina
Rainer Cezanne
- Im Jahre 2009 wurde erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme der ehemaligen und aktuellen hessischen Vorkommen des inzwischen vom Aussterben bedrohten Lungen-Enzians (Gentiana pneumonanthe) durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass etwa 85 % der früheren Wuchsorte verloren gingen und alle heutigen Vor-kommen – trotz ihrer Lage in südhessischen Schutzgebieten – auch in jüngster Zeit noch Verluste aufweisen. Für das Überleben dieser sich offenbar nur generativ vermehrenden Art in Hessen ist es deshalb notwendig, dass geeignete Schutz- und Hilfsmaßnahmen zur Sicherung und Entwicklung der letzten Bestände ergriffen werden, wobei unbedingt auch phänologische Aspekte zu berücksichtigen sind.
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Buchbesprechungen aus Botanik und Naturschutz in Hessen Bd. 23
(2010)
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Rolf Angersbach
Dirk Bönsel
Kurt Baumann
Rüdiger Wittig
Indra Starke-Ottich
Thomas Gregor
- Folgende Publikationen werden rezensiert:
--> Bundesamt für Naturschutz: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 1: Wirbeltiere. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70(1). Bonn-Bad Godesberg 2009. 380 Seiten. ISBN 978-3-7843-5033-2. <--
--> Peter Finck, Uwe Riecken, & Eckhard Schröder (Bearb.): Offenlandmanagement außerhalb landwirtschaftlicher Nutzflächen. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 73, Bonn-Bad Godesberg 2009. 276 Seiten. ISBN 978-3-7843-3973-3. <--
--> Marco Klüber: Orchideen in der Rhön. – edition alpha, Verlag A. & M. Klüber, Kün-zell-Dietershausen 2009. 256 Seiten. ISBN 978-3-941987-01-2. <--
--> Korn, Stanislaus von: Landschaftspflege mit Weidetieren. – Naturschutz und Biolo-gische Vielfalt 71, Bonn-Bad Godesberg 2009. DVD mit Booklet. ISBN 978-3-7843-3971-9.
Hartmut Leser unter Mitarbeit von Katharina Conradin: Stadtökologie in Stich-worten. 2., völlig neu bearbeitete Auflage. – Gebrüder Borntraeger Verlagsbuchhand-lung, Berlin, Stuttgart 2008. 320 Seiten. ISBN 978-3-4430-3119-0. <--
--> Rita Lüder: Grundkurs Gehölzbestimmung. Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene. – Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim 2009. 441 Seiten. ISBN 3-494-01340-3. <--
--> Sieglinde & Lothar Nitsche: Naturschutzgebiete in Hessen schützen – erleben – pflegen. Band 5. Landkreis Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Gießen. Herausgeberin: Nordhessische Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften e. V. – Cognitio Verlag, 2009, 399 Seiten. ISBN 978-3-932583-31-5. <--
--> Georg Wittenberger & Horst Bathon (Herausgeber) mit Beiträgen von Horst Bathon, Dietrich Kadolsky, Dagmar Kroemer, Wolfgang Ott, Anton Schupp, Rolf E. Weyh, Erich Wiesner und Georg Wittenberger sowie einem Grußwort des Oberbürger-meisters der Stadt Offenbach Horst Schneider: Der Lohwald. Vom tertiären Meer zur Mülldeponie. – Abhandlungen Offenbacher Verein für Naturkunde 10, Offenbach am Main 2009. 227 Seiten. ISSN 0171-7936. <--
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Ergänzungen zur Liste der Flechten und flechtenbewohnenden Pilze Hessens : 2. Folge
(2010)
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Marion Eichler
Rainer Cezanne
Dietmar Teuber
- Es werden 66 Neu- oder Wiederfunde sowie nicht publizierte Fun-de von Flechten und flechtenbewohnenden Pilzen in Hessen gemeldet und kurz kom-mentiert. Sechs Arten sind zugleich Neufunde für Deutschland: Absconditella pauxilla, Acremonium antarcticum, Calicium adaequatum, Psammina inflata, Ramonia chryso-phaea und Tubeufia heterodermiae. Die hessische Artenliste umfasst mittlerweile annä-hernd 1200 Flechten und flechtenbewohnende oder flechtenähnliche Pilze.
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Fundmeldungen : Neufunde, Bestätigungen, Verluste
(2010)
- Fundmeldungen in Band 23 von Botanik und Naturschutz in Hessen
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Bessere und schnellere Versorgung bei angeborenen Herzfehlern : Hessisches Kinderherzzentrum gegründet
(2010)
- Die Kinderherzspezialisten der Universitätskliniken Frankfurt, Gießen und Marburg bündeln seit Dezember 2009 ihre Kräfte im Hessischen Kinderherzzentrum. Ziel ist es, Kinder mit angeborenen Herzfehlern noch besser und schneller zu behandeln.
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Die Klosterbasilika zu Ilbenstadt
(2010)
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Pascal Heß
- Eine Urkunde aus dem Jahr 1123 belegt, dass der Erzbischof Adalbert von Mainz „fratres secundum regulam beati Augustini et secundum institutionem venerabilis fratris Northberti" in Ilbenstadt in der Wetterau an einem neu gegründeten Stift ansiedelte. Diese fratres gehörten zu der damals recht jungen Gemeinschaft von reformwilligen Brüdern, die sich den Idealen des Norbert von Xanten anschlossen. Erst drei Jahre zuvor, im Jahr 1120, war in Prémontré das erste Kloster dieser neuen Gemeinschaft gegründet worden. Nach dem Gründungsort werden die Mitglieder des später institutionalisierten Ordens Prämonstratenser genannt.
Die genannte Ansiedelung in der Wetterau ist eine der ersten Niederlassungen der jungen Prämonstratenser im Reich und ihre Kirche, die damit als die älteste nahezu unveränderte Prämonstratenserbasilika gelten kann, ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchungen. (Abb. 1).4 Da der Orden sich gerade erst in der Konstituierungsphase befand, kann er noch keine Bautradition entwickelt haben. Entscheidungen für Bauformen könnten daher noch als individueller und bewusster Prozess gedeutet werden. Das macht den Bau generell äußerst interessant für die kunstgeschichtliche Forschung. ...