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Wer prägte die ersten Münzen? : Die Spur führt nach Ephesos und in die lydische Königsstadt Sardeis
(2012)
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Hans-Markus von Kaenel
- Münzen sind eine Spezialform von Geld: Ein Stückchen Metall eines bestimmten Gewichts mit einem aufgeprägten Bild. Die ältesten Münzen stammen aus dem Reich der Lyder an der Westküste der heutigen Türkei. Sie wurden um 600 v. Chr. in einer Legierung von Gold und Silber (Elektron) hergestellt. Die lydischen Könige, allen voran der sagenhaft reiche Kroisos, verfügten in ihren Territorien über Goldvorkommen. Die Funktion der frühen Münzen wird bis heute kontrovers diskutiert.
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Münze und Geld in der antiken Welt : was Fundstücke aus zehn Jahrhunderten preisgeben
(2007)
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Hans-Markus von Kaenel
- Aus den zehn Jahrhunderten antiker Münzgeschichte gibt es Millionen an Fundmünzen. Jedes Jahr kommen zahllose Neufunde hinzu. Wozu haben Griechen, Römer, Kelten und andere Völker Münzen geprägt, und wie haben sie diese gebraucht? Wer Einsichten in staatliches Handeln, gesellschaftliche Vorstellungen und Verhaltensweisen, ökonomisches Denken sowie Kultpraktiken gewinnen will, kommt am Studium von Münzen (Numismatik) und ihres Gebrauchs als Geld (Geldgeschichte) nicht vorbei. An der Universität Frankfurt forschen Numismatiker, Archäologen, Althistoriker und Mineralogen aus neun verschiedenen Ländern über Münze und Geld in der antiken Welt.
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Neue Perspektiven für die Keramikanalytik : zur Evaluation der portablen energiedispersiven Röntgenfluoreszenzanalyse (P-ED-RFA) als neues Verfahren für die geochemische Analyse von Keramik in der Archäologie
(2011)
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Markus Helfert
Oliver Mecking
Franziska Lang
Hans-Markus von Kaenel
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Die Römer im Hessischen Ried : Archäologie einer Kulturlandschaft über fünf Jahrhunderte
(2012)
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Hans-Markus von Kaenel
Markus Helfert
Thomas Maurer
Carsten Wenzel
- Das Hessische Ried war nur dünn besiedelt, als die Römer kurz vor der
Zeitenwende die Garnisonsstadt Mogontiacum/Mainz gründeten. Gelegen
im rechtsrheinischen Vorfeld der neuen Metropole, profitierte das
Ried von der Wirtschaftskraft der dort stationierten Legionen, denen es
als Nutzland und Manövergebiet diente. Vollständig erschlossen wurde
das Gebiet aber erst durch die zivile Besiedlungsphase im frühen zweiten
Jahrhundert n. Chr. mit der Gründung von Dörfern und zahlreichen
Gutshöfen. Nach zwischenzeitlichem Rückgang der Besiedlung erlebte
das Ried im vierten Jahrhundert eine neue Blütezeit. Das Institut für Archäologische
Wissenschaften hat die Entwicklung dieser Region bis um
500 n. Chr. in einem mehrjährigen Projekt rekonstruiert. Nach dem rheinischen
Kohleabbaugebiet ist das Hessische Ried die am intensivsten
erforschte Landschaft im römischen Deutschland.