BDSL-Klassifikation: 01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.07.00 Germanistik im Ausland
32 search hits
-
Contingentia : Zeitschrift der Deutschen Abteilung in Zusammenarbeit mit der Post-Graduierung im Bereich Literatur- und Sprachwissenschaft der Bundesuniversität Porto Alegre (UFRGS), Vol. 3 No. 1, 2008
(2008)
-
Contingentia : Zeitschrift der Deutschen Abteilung in Zusammenarbeit mit der Post-Graduierung im Bereich Literatur- und Sprachwissenschaft der Bundesuniversität Porto Alegre (UFRGS) ; Vol. 3 No. 2, 2008
(2008)
-
Zur kontrastiven Erforschung des Tschetschenischen und des Deutschen
(2008)
-
Magomed S. Dagirov
- Die tschetschenische und die deutsche Sprache gehören bekanntlich zu unterschiedlichen Sprachfamilien. Die traditionelle morphologische Klassifikation zählt das Tschetschenische zu den agglutinierenden Sprachen. Dennoch zeigt das Tschetschenische viele gemeinsame Züge mit den Sprachen anderer genealogischer Strukturen, so zum Beispiel – unserer These nach – mit dem Deutschen auf dem Gebiet der Phonetik. Hinsichtlich der Morphologie und der Syntax gib es Ähnlichkeiten mit den slawischen Sprachen, vornehmlich dem Russischen. Die tschetschenischen Sprachforscher betonen aber, dass ihre Sprache unter den anderen kaukasischen, agglutinierenden Sprachen einen besonderen Platz einnimmt, weil man in ihr viele Merkmale der Flektierbarkeit beobachten kann, besonders bei der Deklination von Gattungsnamen, Adjektiven und Partizipien.
-
Zwölf Jahre erfolgreiche germanistische Institutspartnerschaft : was nun?
(2008)
-
Aleksandr I. Noranovic
- Die Geschichte der Germanistik in Rostov am Don ist eng mit der Geschichte der Rostover Staatlichen Universität verbunden, die seit 1915 in Rostov am Don ansässig ist und aus der ehemaligen Kaiserlichen Russischen Universität Warschau hervorgegangen ist. Die Warschauer Universität wurde 1915 nach Rostov evakuiert, als Teile der deutschen Reichswehr näher an Warschau heranrückten. Nach den Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs in Russland begann eine Zeit der mehrmaligen Umgestaltung für die erste Universität im russischen Süden. Diese Experimente wurden durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen, und die Rostover Universität musste nach vielen materiellen Verlusten wiederum in das Kirgisische Osch evakuiert werden. Nach der Rückkehr der Universität aus Kirgisien wurde sie neu gestaltet, wobei man versuchte, die alten Fakultäten und Institute wiederherzustellen und sogar einige neu zu gründen.
-
Wer leitet den Thomas Mann-Lehrstuhl?
(2008)
-
Aleksandr V. Belobratov
- Von den Veranstaltern unserer Konferenz wurde ich gebeten, über das wissenschaftliche Profil von Herrn Prof. Dr. Dirk Kemper, Leiter des vor wenigen Wochen gegründeten DAAD-RGGU-Kooperationslehrstuhls, zu sprechen, d. h. eine Außenansicht meines deutschen Kollegen zu umreißen, sein wissenschaftliches Porträt aus der Außenperspektive eines russischen Germanisten zu skizzieren.
-
"Cultural turn" auf russische Art
(2008)
-
Aleksej I. Žerebin
- Eine Auslandsgermanistik ist von vornherein auf so genannte inlandsgermanistische Musterbeispiele angewiesen und eingestellt. Darin liegt eine allgemeine Regel, der auch die russische Germanistik nolens volens folgt, wenn sie sich anschickt, die kulturwissenschaftliche Wende mitzumachen. Davon zeugen etwa die sich mehrenden Versuche, neue kulturell bedeutungsvolle Themen in wohlbekannten Texten aufzuspüren oder vermeintlich nichtliterarische Texte im Hinblick auf ihre Literarizität zu lesen.
-
Wie durch gemeinsame, zielorientierte Projekte die Kooperation und der Austausch nicht zur Einbahnstraße werden
(2008)
-
Anatolij S. Karpov
- Tief im Osten, gleichsam „am Rande der Welt“, in der Republik Burjatien (Russische Föderation), hinter dem Baikalsee gelegen und viele tausend Kilometer von europäischen Großstädten entfernt, hat der Erwerb der deutschen Sprache einen hohen Stellenwert – insbesondere für Deutschlehrer, Deutschlehrerausbilder und Deutschstudierende.
-
Vom Deutschen Leben (IV) : eher unsystematische Anmerkungen zur deutsch-russischen Germanistik und zur Germanistik in Russland
(2008)
-
Andreas F. Kelletat
- „Deutsch-russische Germanistik“ hat uns Dirk Kemper über das Programm dieser DAAD-Tagung hier an der RGGU in Moskau geschrieben und ein wenig hab ich gestutzt, was das denn für eine neue Teildisziplin unseres Faches Germanistik sein möchte, diese „Deutsch-russische Germanistik“.
-
Der deutsche Fußball und seine Sprache : nebst Kurzporträt eines Wörterbuchprojekts
(2008)
-
Armin Burkhardt
- Fußball ist ohne Zweifel das weltweit populärste Mannschaftsspiel. Nicht zu Unrecht wird es daher seit Jahrzehnten als „König“ metaphorisiert. Nach allem, was heute bekannt ist, wurde eine Urform in China schon vor 5000 Jahren gespielt. In Europa soll seit dem 12. Jahrhundert vor allem im nördlichen Frankreich und in England ein fußballähnliches Spiel betrieben worden sein, und in Florenz und anderen norditalienischen Städten war seit dem 15. Jahrhundert das noch recht urwüchsige calcio sehr beliebt, bei dem je 27 Spieler darum kämpften, den Ball mit Faust oder Fuß über die Begrenzung der gegnerischen Schmalseite des Spielfeldes zu schlagen und so ein „Mal“ zu erzielen.
-
Bilder von Kindheit und Adoleszenz in der deutschen Gegenwartsliteratur nach 1989 : ein Internetprojekt
(2008)
-
Carsten Gansel
- Im Sommersemester 2001 begann auf Initiative des Goethe-Instituts Warschau ein langfristig angelegtes Projekt zur deutschen Gegenwartsliteratur nach 1989. Ein zentrales Ziel bestand darin, neueren Entwicklungen nachzugehen und neben herausragenden Texten der 1990er Jahre vor allem auch eine junge Autorengeneration in den Blick zu bekommen. In diesem Rahmen waren neue Stoffe und Themen der älteren, mittleren wie jungen Autorengeneration in den 1990er Jahren Gegenstand der Diskussion.