BDSL-Klassifikation: 02.00.00 Deutsche Sprachwissenschaft > 02.11.00 Deutsche Mundarten
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Das bresilionische Deitsch unn die deitsche Bresilioner: en Hunsrickisch Red fo die Sprocherechte
(2006)
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Cléo V. Altenhofen
Jaqueline Frey
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Fundamentos para uma escrita do Hunsrückisch falado no Brasil
(2007)
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Cléo V. Altenhofen
Jaqueline Frey
Maria Lidiani Käfer
Mário S. Klassmann
Gerson R. Neumann
Karen Pupp Spinassé
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Ensino e avaliação de rendimento em alemão como língua estrangeira para falantes de dialeto
(2007)
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Valesca T. Altenhofen
Margarete Schlatter
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Diversidade lingüística e Identidade : as microdecisões na manutenção/perda de uma língua materna minoritária
(2008)
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Isis da Costa Pinho
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Grammatikalisierung bei jiddischen Modalverben
(2001)
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Klaus Eggensperger
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Niederdeutsch : Der Dialekt als identitätsstiftendes Moment
(2010)
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Enrico Lippmann
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O papel do dialeto no desempenho de alunos na prova de proficiência Deutsches Sprachdiplom I
(2008)
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Rosângela Markmann Messa
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Synthesetendenzen im Alemannischen : die Klitisierung von Artikel und Personalpronomen
(1993)
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Damaris Nübling
- Die hochdeutschen Dialekte sind gemeinhin dafür bekannt, beim Ausdruck grammatischer Kategorien analytischer zu verfahren als die Hochsprache. Dafür spricht die Ersetzung des synthetischen Präteritums durch das zusammengesetzte Perfekt und der Abbau der Genitivflexion. In diesem Aufsatz soll gezeigt werden, daß diesen Analysetendenzen ganz deutliche Synthesetendenzen gegenüberstehen, die bisher viel zu wenig beachtet wurden: Das Alemannische weist eine beträchtliche Anzahl an Klitika auf. Nach einer kurzen Bestimmung der Termini Pro- und Enklise (1) wenden wir uns der Klitisierung von Artikel und Personalpronomen im Berndeutschen zu (2). Abschließend soll nach den sprachtypologischen Konsequenzen dieser Entwicklung gefragt werden (3).
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Der alemannische Konjunktiv II zwischen Morphologie und Syntax : zur Neuordnung des Konjunktivsystems nach dem Präteritumschwund
(1997)
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Damaris Nübling
- In keinem anderen deutschen Dialektraum, nicht einmal in irgend einer anderen germanischen Sprache ist das Präteritum mit einer solchen Ausnahmslosigkeit geschwunden wie im Oberdeutschen und hier insbesondere im Alemannischen. Zwar haben (wie das Alemannische auch) alle diese Sprachen und Dialekte ein analytisches Perfekt ausgebildet; in einigen Sprachen (wie dem Englischen und Schwedischen) treten Präteritum und Perfekt in eine aspektuelle Opposition zueinander.
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Wechselflexion Luxemburgisch - Deutsch kontrastiv: "ech soen - du sees/si seet" vs. "ich sage, du sagst, sie sagt" : zum sekundären Ausbau eines präsentischen Wurzelvokalwechsels im Luxemburgischen
(2001)
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Damaris Nübling
- Die deutsche Wechselflexion besteht hauptsächlich im e -> i- und im a -> e-Wechsel in der 2. und 3. Person Singular im Präsens starker Verben (z.B. ich gebe vs. du gibst/sie gibt oder ich fahre vs. du fährst/sie fährt). Dieser binnenflektierende, modulatorische Person/Numerus-Ausdruck galt bisher als konservativer Zug des Deutschen und wurde von der Linguistik kaum beachtet, möglicherweise weil sein Erhalt theoretisch schwer zu begründen ist. Manche Linguisten haben sogar schon seinen Abbau prognostiziert. In diesem Beitrag wird dieses marginalisierte Phänomen synchron wie diachron dargestellt und mit dem Luxemburgischen verglichen. Beide Sprachen verfügen über einen stabilen Bestand an über fünfzig häufig verwendeten Wechselflexionsverben. Im Gegensatz zum Deutschen hat sich die luxemburgische Wechselflexion von den starken Verben gelöst und wurde sekundär auch auf schwache und athematische Verben übertragen. Dabei kommt es zu über zwanzig verschiedenen Vokalalternanzen. Dieser massive Aus- und Umbau der luxemburgischen Wechselflexion wird dokumentiert und, zusammen mit der deutschen Wechselflexion, einer theoretischen Fundierung unterzogen.