BDSL-Klassifikation: 08.00.00 Hochmittelalter > 08.06.00 Zu einzelnen Autoren und Werken
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Quid cantus rusticorum cum Ovidio? : Über die Nibelungenrezeption um 1200
(2001)
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Norbert Voorwinden
- Norbert Voorwinden erörtert die These, Ovids "Metamorphosen" seien die wichtigste Stoffquelle für den Dichter des Nibelungenliedes gewesen. Er kommt zwar zum Schluss, dass diese These unhaltbar ist, zeigt jedoch an einigen Beispielen, daß Kenntnis der antiken Dichtung die Interpretation mancher dunklen Stellen im Nibelungenlied erleichtert.
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Wahrnehmung im Affekt: Zur Bildsprache des Schreckens in Wolframs Parzival
(2002)
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Helmut Brall-Tuchel
- Bei Helmut Brall-Tuchel geht es um die Prozesse der inneren und äußeren Wahrnehmung. Diese Analyse, die sich mit den Affekten befaßt (vor allem mit der Bildsprache des Schreckens im Parzival) und mit der Beziehung des Erzählers zu den Wahrnehmungen seiner Figuren, konzentriert sich auf einen kulturanthropologischen Gesichtspunkt.
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Die "Vulgatfassung" des Nibelungenliedes : die Bearbeitung *C und das Problem der Kontamination
(2000)
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Jan-Dirk Müller
- Jan-Dirk Müller erörtet die Frage, inwiefern wir beim Nibelungenlied von einem ‚festen Text’ sprechen können. Dabei wird das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit besprochen.
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Al naz von roete (Tit. 115,1) : Visualisierung und Metapher in Wolframs Epik
(2002)
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Stephan Fuchs-Jolie
- Stephan Fuchs-Jolie zeigt (anhand ausgewählter Textstellen in Wolframs Erzählwerken), wie der Dichter zugleich mit den Grenzen und Möglichkeiten von Repräsentation 0optischer Wahrnehmung in der Sprache die Potenzen und Aporien bildhaften, metaphorischen Sprechens diskutiert.