Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 20/21 (1995)
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Schwefelquellen von Bad Iburg
(1995)
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Dag Nieke
- Die Schwefelquellen von Bad Iburg, von denen früher eine balneologisch genutzt wurde,
sind mit Hilfe von hydrophysikalisch-hydrochemischen Untersuchungen und Schwefel-Isotopenbestimmungen
hydrogeologisch bearbeitet worden. Das für die mikrobielle Sulfatreduktion notwendige
Sulfat ist auf gipshaltige Horizonte im Münder Mergel zurückzuführen. Die für die Schwefelbakterien
entscheidende organische Substanz entstammt bituminösen Einschaltungen des Serpulits bzw. kohligen
Lagen der Bückeberg-Folge.