Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 7 (1980)
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Neuere Ergebnisse zur Erforschung der Rubi sect. Corylifolii im westlichen Mitteleuropa
(1980)
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Heinrich E. Weber
- Drei Arten der Rubi sect. Corylifolii sind behandelt. Rubus hadroacanthos
G. Br., eine bislang unbeachtete Art, ist erstmals detailliert beschrieben. Sie ist stellenweise
häufig verbreitet in NW-Deutschland (vom Harz bis ins westliche Westfalen). R.
tuberculatiformis Weber nov. spec. wächst ziemlich häufig in Teilen von SW-Niedersachsen
und NO-Westfalen. R. parahebecarpus Weber nov. spec. (= R. hebecarpus ssu. auct.
div. p.p. non P. J. M.) ist bislang nachgewiesen im unteren Rheingebiet (Bergisches Land
bis Aachen und Kleve) und in den südlichen Niederlanden. Die Arten sind durch Photos
abgebildet, und ihre Verbreitung ist durch Fundortslisten und Rasterkarten dargestellt.
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Limnologie der Nette
(1980)
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Johannes Niemann
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Libellenfauna der Nette : mit 2 Tabellen
(1980)
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Richard Binkowski
- Die Beobachtungen zur Libellenfauna während der Untersuchungen der
Nette 1976-1977 werden mit kurzen Erläuterungen und 2 Tabellen dargestellt.
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Kleintierwelt der Nette
(1980)
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Maria Hoffmeister
- An fünf Entnahmestellen der Nette wurden in den Jahren 1976-77 die Makroorganismen
beobachtet.
Es wird ein Vergleich der von Schwester THEODORA KREUZBERG im Jahre 1927 gefundenen
Kleintierwelt der Nette mit von uns in den Jahren 1976-77 nachgewiesenen makroskopischen
Wassertieren angestellt und evtl. Veränderungen der Biotope beschrieben.
Anhand der Untersuchungsergebnisse 1976-77 wird versucht, die zur Zeit vorhandene
Wassergüteklasse, der von uns beobachteten Entnahmestellen, zu ermitteln.
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Gletscherschrammen auf dem Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tabelle
(1980)
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Franz-Jürgen Harms
Ulrich Brüning
- Auf dem Piesberg bei Osnabrück konnten Gletscherschrammen beobachtet
werden. Sie verlaufen überwiegend von NNE nach SSW. Diese Richtung stimmt gut mit
Einregelungsmessungen an Geschiebe-Längsachsen in dem die Schrammenfläche bedeckenden
Geschiebelehm überein. Gletscherschrammen und Geschiebelehm haben saalezeitliches
Alter (Drenthe-Stadium).
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Die Wassergüte der Nette
(1980)
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Claus Schroeder
- Für die Beurteilung der Wasserqualität der Nette erwiesen sich insbesondere
folgende Indikatoren als geeignet: Permanganatverbrauch, %-Sättigung, O2-Gehalt, BSB5 -
Wert, Ammonium, Nitrit, Nitrat, Phosphat, Chlorid, Sulfat und der Wasserpflanzenbestand.
Im quellnahen Oberlauf weist die Nette die Güteklasse II auf. Durch Streusiedlungen und
den Abfluß einer Tierkörper-Verwertungsanstalt verschlechtert sich die Qualität bis auf
III-IV; danach steigt sie wieder auf III bzw. II-III an.
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Die Saale-eiszeitlichen Sedimente am Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tab.
(1980)
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Ulrich Brüning
- In Sandgruben am Piesberg bei Osnabrück sind Vorschütt-Sedimente,
Grundmoräne und Nachschütt-Sedimente der Saale-Eiszeit erschlossen. Einregelungsmessungen
länglicher Gerölle in der Grundmoräne ergeben ein differenziertes Bild der Eisbewegung
bei der Hauptvorstoßrichtung von N nach S. Die Geröllanalyse zeigt einen
dominierenden heimischen Bestand in den Vorschütt-Sedimenten und der Lokal-Grundmoräne
sowie einen höheren nordischen Anteil in den Nachschütt-Sedimenten. Bildungen
einer Toteislandschaft mit Verzahnungen von Nachschütt-Sedimenten und Grundmoräne
werden diskutiert.
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Die Nette in Gefahr? : Ein Vergleich der bisherigen Untersuchungen
(1980)
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Claus Schroeder
- Die verschiedenen Untersuchungen über die Nette ergeben trotz unterschiedlicher
Methodik ein im wesentlichen einheitliches Bild: Die starke Belastung insbesondere
der Ruller Flut kann durch die z. T. noch vorhandenen natürlichen Regenerationsstrecken
mit ihrer reichhaltigen Fauna und Flora gerade noch verkraftet werden. Es
bedarf jedoch einer aufmerksamen Überwachung der Nette, damit keine weitere Verschlechterung
der Wasserqualität eintritt. Jede zusätzliche Verunreinigung hätte den Zusammenbruch
des labilen Gleichgewichtes zur Folge.
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Die Libellenfauna des Altkreises Bersenbrück : mit 1 Tabelle
(1980)
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Rolf Wellinghorst
Wilfried Meyer
- Es wird die Libellenfauna des Altkreises Bersenbrück (Landkreis Osnabrück)
durch eine ausführliche Charakterisierung aller gefundenen Arten dargestellt. Diese
Artenliste beruht auf eigenen Beobachtungen wie auf Angaben aus der Literatur. Weiterhin
wird anhand von 7 Probestellen ein Einblick in den Charakter verschiedener Larvalbiotope
gegeben.
Im Altkreis Bersenbrück wurden bisher 38 Libellenarten nachgewiesen, 5 davon allerdings
zuletzt vor 15 Jahren! Wie auch aus den ökologischen Untersuchungen an den ProbesteIlen
ersichtlich wird, geht diese Verarmung der Libellenfauna offenbar auf die in den letzten
20-30 Jahren im Rahmen von Kultivierungsmaßnahmen durchgeführte Beseitigung und
Zerstörung zahlreicher Feuchtbiotope im Untersuchungsgebiet zurück. In diesem Zusammenhang
wird auf aktuelle Gefährdungskriterien und Möglichkeiten des Biotopschutzes der
Libellen hingewiesen.
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Die Herkensteine im Teutoburger Wald bei Tecklenburg
(1980)
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Gerhard Keller
- Wer von Lengerich kommend nach Überquerung des Ober-Kreide-Kalkrückens
des Teutoburger Waldes auf dem Hof Herkendorf nach den Herkensteinen
fragt, ist überrascht zu erfahren, daß diese an ganz anderer
Stelle liegen (Abb. 1). Nur wenigen bekannt, stehen sie im heute zu
Tecklenburg gehörenden Ledde-Oberberge und sind vom Hof Herkendorf
2,5 km entfernt.