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- 2009, 24
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Politischer Wille oder ökonomisches Gesetz? : Einige Anmerkungen zu einem großen Thema
(2009)
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Otmar Issing
- 2009, 13
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Instabile Finanzmärkte
(2009)
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Jan Pieter Krahnen
Günter Franke
- Die Vorstellung selbst-stabilisierender, zum Gleichgewicht tendierender Finanzmärkte, lange Zeit als Selbstverständlichkeit angesehen, ist durch die aktuelle Banken- und Kreditkrise in Frage gestellt. Trotz ausgefeilten Risikomanagements der Banken und einer an Basel II orientierten Aufsicht ist es in den Jahren 2007-2009 zu einem Zusammenbruch des Interbankenmarktes und weiter Teile der Anleihemärkte gekommen. Die hierdurch erzwungenen massiven Staatsinterventionen zur Bankenrettung sind ohne Beispiel in der modernen Wirtschaftsgeschichte. In diesem Essay suchen wir nach Ansatzpunkten einer Erklärung für die Instabilität der Finanzmärkte. Als zentrale Krisenursache sehen wir Schwächen der Informationsarchitektur, deren Aufgabe darin besteht, glaubwürdige Information für Investoren bereitzustellen. Drei Determinanten der Instabilität werden herausgestellt, erstens die Nutzung von Schuldtiteln verbunden mit hohen Verschuldungsgraden, zweitens die Handelbarkeit von Titeln verbunden mit erhöhter Risikoübernahme, sowie drittens die zunehmende Komplexität von Finanzprodukten und Finanznetzwerken verbunden mit einer Homogenisierung der Aktiva- und Risikostrukturen von Finanzinstituten. Alle drei Faktoren verstärken die Anfälligkeit des Finanzsystems und zugleich die Bedeutung der Informationsarchitektur. Hieraus lassen sich Anforderungen an eine sinnvolle Reform der Regulierung ableiten. Neben den Anreizproblemen, die Gegenstand einer weiteren Arbeit sind (Franke/Krahnen 2009), diskutieren wir hier vier Kernthemen: glaubwürdige Informationen, makroprudentielle Aufsicht, robuste Eigenkapitalstandards und eine notwendige Risikobegrenzung auf Derivatemärkten. JEL-Classifications: G01, G14, G18, G28, E44 Keywords: Financial Crisis, Information, Regulation, Banking, Bond Ratings, Capital Markets
- 2009, 07
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Governance und Vertragsstrukturen in der deutschen VC Industrie: eine empirische Einschätzung
(2009)
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Carsten Bienz
Julia Hirsch
Uwe Walz
- Diese Arbeit analysiert die wesentlichen Elemente der Vertragsstrukturen in der Venture Capital-Industrie. Aufbauend auf einem sehr umfangreichen und detaillierten Datensatz, der die Verträge zwischen Venture Capital-Investoren und deren Portfoliounternehmen abbildet, werden die Kontroll-, Entscheidungs- und Vetorechte einer detaillierten Analyse unterzogen. Dabei zeigt sich eine klare Tendenz in der Entwicklung der Vertragsstrukturen in Deutschland hin zu angelsächsisch strukturierten Verträgen. Dies beinhaltet unter anderem eine verstärkte Verwendung von Kontroll- und Entscheidungsrechten aber auch ein breiteres Spektrum dieser Rechte. Außerdem finden wir eine klare Interaktionen zwischen Kontrollrechten, Cash-Flow Rechten und Liquidationsrechten. Insbesondere ist zu betonen, dass Cash-Flow und Kontrollrechte einerseits und Stimmrechte und Aufsichtsratsanteile andererseits separat alloziiert werden und viele Kontrollrechte als Komplemente und nicht als Substitute zueinander aufgefasst werden müssen. JEL Classification: G24, G32, D86, D80, G34
- 2006, 05
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Die Stabilität von Finanzmärkten : Wie kann die Wirtschaftspolitik Vertrauen schaffen?
(2006)
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Jan Pieter Krahnen
- 2005, 05
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Der Handel von Kreditrisiken : Eine neue Dimension des Kapitalmarktes
(2005)
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Jan Pieter Krahnen
- 2002, 06
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Internalisierung und Marktqualität : was bringt Xetra Best?
(2002)
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Erik Theissen
- 2002, 01
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Die Vertragsbeziehung zwischen Investoren und Venture Capital-Fonds : eine empirische Untersuchung des europäischen Venture Capital-Marktes
(2002)
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Stefan Feinendegen
Daniel Schmidt
Mark Wahrenburg
- 2001, 04 b
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Multiple lenders and corporate distress : evidence on debt restructuring
(2006)
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Antje Brunner
Jan Pieter Krahnen
- In the recent theoretical literature on lending risk, the coordination problem in multi-creditor relationships have been analyzed extensively. We address this topic empirically, relying on a unique panel data set that includes detailed credit-file information on distressed lending relationships in Germany. In particular, it includes information on creditor pools, a legal institution aiming at coordinating lender interests in borrower distress. We report three major findings. First, the existence of creditor pools increases the probability of workout success. Second, the results are consistent with coordination costs being positively related to pool size. Third, major determinants of pool formation are found to be the number of banks, the distribution of lending shares, and the severity of the distress shock. Klassifizierung: D74, G21, G33, G34
- 2001, 01
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Underpricing of venture-backed and non venture-backed IPOs : Germany's Neuer Markt
(2001)
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Stefanie A. Franzke
- This paper analyzes a comprehensive data set of 108 non venture-backed, 58 venture-backed and 33 bridge financed companies going public at Germany s Neuer Markt between March 1997 and March 2000. I examine whether these three types of issues differ with regard to issuer characteristics, balance sheet data or offering characteristics. Moreover, this empirical study contributes to the underpricing literature by focusing on the complementary or rather competing role of venture capitalists and underwriters in certifying the quality of a company when going public. Companies backed by a prestigious venture capitalist and/or underwritten by a top bank are expected to show less underpricing at the initial public offering (IPO) due to a reduced ex-ante uncertainty. This study provides evidence to the contrary: VC-backed IPOs appear to be more underpriced than non VCbacked IPOs. Klassifikation: G24, G32 First Version: February 26, 2001 This Version: September 22, 2001 Later, revised version (2003): http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2005/978/
- 1999, 12
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Die Betreuer am Neuen Markt : eine empirische Analyse
(1999)
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Wolfgang Gerke
Robert Bosch
- Die Betreuer am neuen Markt sollen die Effizienz des Handels durch Bereitstellung zusätzlicher Liquidität erhöhen. Die vorliegende Studie untersucht den Liquiditätsbeitrag der Betreuer in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Die Beteiligung der Betreuer am Umsatz des Marktes hat im beobachteten Zeitraum deutlich abgenommen. Ihre Orderlimits und -volumina hingegen haben die Markttiefe erhöht. Weiterhin zeigt sich, daß die Betreuer sowohl in liquiditätsschwachen Titeln als auch in liquiditätsschwachen Marktphasen zur Steigerung der Liquidität beigetragen haben. Klassifikation: G10