Arbeiten des Kölner Universalien-Projekts : akup
Institut für Sprachwissenschaft, Universität zu Köln. Hrsg. der Reihe: H. Seiler
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Year of publication
Keywords
- Sprachtypologie (16)
- Sprachliche Universalien (13)
- Linguistik (7)
- Deskriptivität (4)
- Kausativ (4)
- Partizipation (4)
- Possessivität (4)
- Possessivkonstruktion (4)
- Cahuilla-Sprache (3)
- Klassifikator <Linguistik> (3)
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Internationales Interdisziplinäres Kolloquium "Sprache und Denken: Variation und Invarianz in Linguistik und Nachbardisziplinen" : Lenzburg/Schweiz, 16. - 19. Mai 1989 ; Band I
(1990)
- Die beiden vorliegenden akups berichten von einem internationalen interdisziplinären Kolloquium, welches vom 16.- 19. Mai 1989 in Lenzburg, Schweiz, stattgefunden hat. Der Bericht ist eher als informelle Erinnerungshilfe zu verstehen denn als offizielle "proceedings".
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Internationales Interdisziplinäres Kolloquium "Sprache und Denken: Variation und Invarianz in Linguistik und Nachbardisziplinen" : Lenzburg/Schweiz, 16. - 19. Mai 1989 ; Band II
(1990)
- Die beiden vorliegenden akups berichten von einem internationalen interdisziplinären Kolloquium, welches vom 16.- 19. Mai 1989 in Lenzburg, Schweiz, stattgefunden hat. Der Bericht ist eher als informelle Erinnerungshilfe zu verstehen denn als offizielle "proceedings".
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Das Phänomen klassifikatorischer Verben in nordamerikanischen Indianersprachen : ein typologischer Versuch
(1980)
- Die folgende Studie steht in Verbindung mit einer intersprachlichen Untersuchung zu der Dimension des sprachlichen Erfassens von Gegenständen im Rahmen des Kölner Projekts für Universalienforschung und Typologie (UNITYP). Im ersten Kapitel werden die zugrundeliegenden theoretischen Begriffe der sprachlichen Universalien und Typologie sowie die Dimension des Erfassens von Gegenständen kurz erörtert, um die Ziele dieser Arbeit in Beziehung zum Forschungsplan des UNITYPs zu setzen. Im zweiten Kapitel wird das Phänomen klassifikatorischer Verben zunächst definiert, und dann werden Systeme klassifikatorischer Verben in ausgewählten Einzelsprachen beschrieben. Abschließend wird der Versuch gemacht, zu zeigen, inwieweit die für eine Einzelsprache beschriebene Erscheinung ein typologisches Charakteristikum der betreffenden Sprachfamilie bzw. Sprachgruppe ist, um damit die Verbreitung von klassifikatorischen Verben in nordamerikanischen Indianersprachen vorläufig abzustecken. Im dritten Kapitel werden Verallgemeinerungen aus den im zweiten Kapitel vorgelegten Daten gezogen, um eine vorläufige typologische Beschreibung der Erscheinung "klassifikatorische Verben" zu erzielen und somit ihre Stellung in der Dimension des Erfassens von Gegenständen sowie in einer konzept-orientierten Typologie zu charakterisieren.
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Paradigmawechsel als Notationswechsel : Saussure – Chomsky
(1978)
- Ich möchte für das Folgende annehmen, daß ein Paradigmenwechse1 in den Wissenschaften sich als Wechsel der methodisch leitenden grammatischen Sätze rekonstruieren läßt. Oder mindestens möchte ich behaupten; die Betrachtung eines Paradigmenwechsels als Wechsel der grammatischen Sätze sei wenigstens bei einer Wissenschaft zwingend: bei der Linguistik. Daß die Linguistik längst keine vorparadigmatische Wissenschaft mehr ist, läßt sich bereits daran erkennen, daß sie sich stark genug fühlt, nicht abseits zu stehen, sondern ihrerseits mit einer linguistischen Definition von Wissenschaft aufzuwarten.[…] Daß es inzwischen Untersuchungen über die Sprache der Physik gibt, die linguistische Ergebnisse berücksichtigen, hat sicherlich unter anderem damit zu tun, daß die Linguistik seit der Jahrhundertwende, seit Ferdinand de Saussure, selbstbewußt und sehr vernehmlich im Chor der Wissenschaften mitgesungen hat, bisweilen so laut, daß viele Wissenschaften, besonders in der Abteilung Geisteswissenschaft, sich gezwungen sahen, die Melodie der Linguistik zu übernehmen, wenn anders sie nicht gänzlich übertönt werden wollten. In dieser Situation ist es also auch für andere Wissenschaften von einigem Interesse, davon Kenntnis zu nehmen, daß in der kräftigen Stimme der Linguistik ziemlich genau um das Jahr 1957 ein etwas abrupter Melodiewechsel nicht zu überhören war: Noam Chomskys Buch 'Syntactic Structures' kündigte weiteren Kreisen eine wissenschaftliche Revolution, ein neues Paradigma an. Das heißt […], daß die Wissenschaft der Grammatik, die ja insgesamt nur aus grammatischen Sätzen besteht, das System ihrer methodologischen, […] rein-grammatischen Sätze gegenüber ihren empirisch-grammatischen Sätzen über einzelne Sprachen gründlich veränderte. Der Linguist würde sagen: die Vorstellung von den linguistischen Universalien änderte sich radikal gegenüber derjenigen, die in dem paradigmatischen Lehrbuch der strukturalistischen Epoche entwickelt worden war, dem Cours de linguistique generale Saussures von 1916. Diese Revolution vom Jahre 1957 möchte ich nun zum Gegenstand einer näheren Betrachtung machen.
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Partizipation verknüpft mit Nektion
(1984)
- Ausgangspunkt dieses Beitrags ist die Beobachtung (cf. Seiler 1984), daß komplexe Sätze, insbesondere Komplementsätze, einerseits die Dimension PARTIZIPATION 'abschließen', andererseits aber auch über sie hinausgehen. Hier treffen offensichtlich zwei Dimensionen (im Sinne von UNITYP) aufeinander: die Dimension der PARTIZIPATION einerseits und die Dimension der NEKTION andererseits, deren generelle Funktion etwa bestimmt werden könnte als die sprachliche Darstellung von Relationen zwischen Sachverhalten bzw. Propositionen (bzw. den entsprechenden Konzeptualisierungen der Relationen zwischen Sachverhalten). Die 'Nahtstelle' zwischen den beiden Dimensionen soll hier anhand von einigen Beispielen aus dem Baskischen diskutiert werden.
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Noun, verb, and participation
(1987)
- The present article is a crosslinguistic discussion of the distinction between a word class of nouns and a word class of verbs in the UNI TYP framework of the dimension of PARTICIPATION (for a first overall sketch of PARTICIPATION see Seiler 1984). According to this framework the noun/verb-distinction (henceforth N/V-D) must be regarded as a gradable, continuous phenomenon ranging from the stage of a clear-cut distinction with no overlap to almost a non-distinction. Although there is no question that most, if not all, languages do differentiate between nouns and verbs, it is also quite apparent that the languages do so to a different degree and by different means, and that it only makes sense to use the terms "noun" and "verb" in different languages when one actually has a common functional denominator in mind (see below). After a general introduction to the notion of a noun/verb-continuum (chapter 1) the reader will be presented with a survey of languages as diverse as German. English, Russian, Hebrew, Turkish, Salish. and Tongan (see chapter 2) in support of the continuum hypothesis. In chapter 3 the facts are coordinated in an overall pattern of regularities underlying the Increase or decrease of categorical restrictions between the respective word classes. Also, chapter 3 raises the issue to what degree a N/V-D can be considered a matter of certain lexemes or a matter of the morphosyntactic environment of certain lexical units. Lastly, we shall seek for an answer to the question why it is not a necessary requirement for languages to draw a sharp distinction between a word class of nouns and a word class of verbs.
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On the sequence of the techniques on the dimension of participation
(1988)
- This is a survey of the development of the model of PARTICIPATION (P'ATION) with reference to the postulated sequence of the techniques on the dimension of P'ATION. Along with a brief explanation of the techniques this article contains a discussion of the major claims with regard to the sequence of the techniques and the possibilities of subjecting the claims to empirical verification.
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Raum und Grammatik oder: Wie berechenbar ist Sprache?
(1992)
- Gegenstand dieses Aufsatzes ist das Verhältnis zwischen der Wahrnehmung einer Anordnung im Raum und der Kategorisierung grammatischer Information. Bei der Diskussion unterschiedlicher Ansätze zu diesem Thema (Metapherntheorie , Gestalttheorie u.a.) stehen die Fragen nach der Existenzberechtigung und dem Erklärungspotential eines lokalistischen Ansatzes im Vordergrund. Während eine direkte Beziehung zwischen räumlicher und grammatischer Kategorisierung abzulehnen ist, liegt ein gemeinsamer Nenner in übergreifenden Prinzipien der Mustererkennung. In einer Theorie der Mustererkennung "vereinen sich wesentliche Gedanken aus Wahrnehmungs- und Lernbarkeitstheorien und deren Formulierung mittels "berechenbarer" geometrisch-topologischer Modelle. Als Illustration dienen u.a. Beispiele zur Kasusmarkierung und zur sprachlichen Kategorisierung von Aspekt und Tempus.
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Inhärenz und Etablierung
(1981)
- Die folgenden Überlegungen zum Problem der Inhärenz und Etablierung beziehen ihre wesentlichen Anregungen aus dem Aufsatz von H. Seiler "Zum Problem der sprachlichen Possessivität" (1972), wo eben dieses Problem eingebettet wird in den Rahmen von Inhärenz und Etablierung. […] Ziel der Untersuchung ist es, ausgehend von einer vorläufigen Definition der letztgenannten Begriffe […] und angelehnt an eine kasussemantische Methodik, Possessivität als ein sprachliches Phänomen zu beschreiben, das verstanden werden muß im Rahmen allgemeiner relationaler Erscheinungen: Inhärenz und Etablierung ist in meinem Verständnis immer Inhärenz und Etablierung semantischer Relationen, einem Lexem ist immer eine solche Relation (mehr oder weniger) inhärent, es wird stets zwischen Lexemen eine Relation etabliert. Damit ist auch eine Brücke zur Valenz, die man als Inhärenz im verbalen Bereich verstehen könnte, gegeben […]. Nach einer Klärung des Umfeldes wird die Inhärenz zunächst für das Deutsche und Türkische einer genaueren Untersuchung unterworfen, eine weitere Detailanalyse ist dem Nahuatl gewidmet. Untersuchungen zu weiteren Sprachen […] sollen das gewonnene Bild erweitern und modifizieren. Die Untersuchungen zur Etablierung können nur als allererste Ansätze gelten, wie die gesamte Arbeit lediglich den Anspruch stellt, den Bereich nicht etwa erschöpfend abzuhandeln, sondern nur die Richtung aufzuzeigen, in der mögliche Ergebnisse zu suchen sind.
